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PFARREIEN DER KIRCHGEMEINDE

Pfarrei Altdorf (St. Martin) 680   um 680 Bau der ersten Kirche (Alemannengrab)
Pfarrei Altdorf (Bruder Klaus) 1981   Abkurung von St. Martin

PRÄSIDIUM DER KIRCHGEMEINDE

Amtszeit Name / Vorname (J) Alter Wahl Amtsdauer
1959 - 1960 Schmid Franz (1913), Altdorf 45.3 2.0
1961 - 1964 Jauch Walter (1909), Altdorf 51.5 4.0
1965 - 1970 Reichlen Albert (1931), Altdorf 33.5 6.0
1971 - 1976 Stadler Anton (1918), Altdorf 52.5 6.0
1976 - 1978 Büchi Zacharias (1931), Altdorf 44.5 3.0
1981 - 1982 Walker Werner (1935), Altdorf 45.5 2.0
1985 - 1988 Herger Ruedi (1944), Altdorf 40.5 4.0
1989 - 1992 Furrer Josef (1946), Altdorf 42.5 4.0
1993 - 1994 Fäh Ruedi (1937), Altdorf 55.5 2.0
1995 - 1996 Imholz Hans (1952), Altdorf 42.5 2.0
1997 - 1998 Brücker-Moro Patricia (1997), Altdorf 0.0 2.0
1999 - 2004 Müller-Huber Trudi (1936), Altdorf 62.5 6.0
2009 - 2012 von Rotz Peter (1959), Altdorf 49.5 4.0
2013 - 2014 Lussmann-Arnold Sandra (), Altdorf   2.0

EREIGNISSE IN DER KIRCHGEMEINDE / PFARREI

1290  / Mittwoch, 29. März 1290
Stiftungsurkunde für eine Kirche in Spiringen wird genehmigt
Die Zürcher Chorherren genehmigen die Stiftungsurkunde der Kirche Spiringen. Schächentaler Bauern belasten gegen 80 Grundstücke, welche ausdrücklich als eigene Besitzungen (propriae possessiones) bezeichnet werden, mit Zinsen zugunsten der Kirche und des Kaplans. Zur besseren Sicherung der Stiftung übertragen die meisten das Eigentum der Kirche und erhalten die Güter um den festgesetzten Jahreszins als ewige Erbleihe zurück.
Die Stiftungsurkunde unterzeichnet der Konstanzer Bischof Rudolf von Habsburg-Laufenburg als erster, ihm folgt Elisabeth, die Äbtissin des Fraumünsters in Zürich, der Kirchherr Heinrich von Bürglen und zwei Chorherren von St. Peter. Schliesslich setzt auch freiherr Werner von Attinghausen da Landessiegel unter das Dokument.
Die Leute von Spiringen müssen für den Unterhalt des dort wohnenden Priesters ein genügend grosses Vermögen mit einem ausreichend jährlichen Ertrag vorweisen. Weiter müssen sie für Öl und Wachs zur Beleuchtung, für Altartücher und Messwein sowie für die notwendigen Bücher und Priesterkleider besorgt sein.

QW I.1. Nr. 1620, S. 738 ff.; Stadler Hans, Herger Alois; Spiringen – Geschichte der Pfarrei, S. 20 ff.
     
1317  / Sonntag, 14. März 1317
Frühmesspfrund in Altdorf wird errichtet
Heinrich Zwick, Konrad von Wolfenschiessen, Konrad von Moos, Hermann von Rieden, Konrad Moser, Heinrich Zwyer, Walter Fürst, Heinrich von Retschrieden und Rüdiger von Stäg mit Rat und Gunst der Einwohner Uris und insbesondere der Altdorfer Pfarrgenossen stiften eine Pfründe für einen Ewigen Kaplan an den Marienaltar. Der Fraumünsteräbtissin, welche die Stiftung bestätigt, steht die Kollatur zu. Als ersten Pfründeninhaber setzte sie Ulrich Früh von Zürich ein.
QW I/2 Nr. 879, S. 447. Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Uri, Bd. 1.1., S. 55.
     
1317  / Sonntag, 14. März 1317
Kirche Altdorf erhält eine Frühmesspfrund
Zu Ehren der Dreifaltigkeit und der Mutter Gottes und zum Seelenheil ihrer Eltern, Vorfahren und Wohltäter statten zahlreiche Urner vor allem aus der Landespfarrei Altdorf den Altar Unserer Lieben Frau in der Kirche St. Martin mit einer ewigen Kaplaneipfründe (Frühmesspfründe) aus. Die Stifter wollen einen Priester, der keine anderen Pfründen besitzt, in Altdorf wohnt, jeden Tag frühmorgens die Messe liest und sich auch sonst der Seelsorge widmet.
Quellenwerk zur Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft I.2. Nr. 879, S. 447 f.
     
1561  / Donnerstag, 31. August 1561
Papst erteilt dem Altdorfer Pfarrer das Recht für Rekonziliationen
Auf Bitte des Rates von Uri und durch die Bemühung des Nuntius Giovanni Antonio Volpe erhält der jeweilige Pfarrer von Altdorf durch ein Breve des Papstes Pius IV. das seltene Privileg, im Gebiet von Uri Kirchen, Klöster, Altäre und Friedhöfe zu rekonzilieren (Wiederheiligung) und Kelche und Glocken zu weihen, was sonst nur den Bischöfen zusteht.
Gasser Helmi, Kirchliches und religiöses Leben, in: Historisches Lexikon der Schweiz, Band 12, S. 668 f.
     
1803  / Sonntag, 2. Januar 1803
Einzug in die neue Pfarrkirche
Nach dem Dorfbrand von Altdorf 1799 wurde die Kapelle beim Oberen Heiligkreuz für die Gottesdienste benutzt. Mit einer Prozession findet der Einzug in die wieder aufgebaute Pfarrkirche statt. An dem Einzug nehmen Pfarrherr Karl Josef Ringold und Commissarius Karl Martin Arnold sowie die gesamte Ortsgeistlichkeit teil.
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 1.
     
1803  / Donnerstag, 6. Januar 1803
Erste Predigt in der neuen Pfarrkirche
An Dreikönigen hält der junge Priester Karl Martin Lusser von Altdorf die erste Predigt in der wieder aufgebauten Pfarrkirche.
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 1.
     

 
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 3.1.2019