ÜBERSICHT

Datum Wahlen

EIDGENOSSENSCHAFT

Bundesrat Ständerat Nationalrat Bundesgericht

KANTON

Regierungsrat Landrat Gerichtsbarkeit

GEMEINDEN

Gemeindebehörden

AUCH DAS NOCH

Gekrönte Häupter

Uris Vertreterin und Vertreter im Nationalrat

Behörde: Nationalrat (NR)

Ebene: Bund

Funktion: zusammen mit dem Ständerat gesetzgebende Gewalt des Bundes (grosse Kammer)

Anzahl: 200 (Uri: 1)

Urner Vertretung: NR Beat Arnold (SVP), Schattdorf (2015-    )

Zusammensetzung: Nationalratspräsident, erste und zweite Vizepräsidentin oder Vizepräsident

Wählbarkeit: alle Schweizer Stimmberechtigten (Wohnsitz in Uri ist nicht notwendig)

Wahl: Der Nationalrat besteht aus 200 Abgeordneten des Volkes. Die Abgeordneten werden vom Volk an der Urne (bis 1925 an der Landsgemeinde) in direkter Wahl bestimmt. Jeder Kanton bildet einen Wahlkreis. Die Sitze werden nach der Bevölkerungszahl auf die Kantone verteilt. Jeder Kanton hat mindestens einen Sitz. Da Uri nur einen Sitz zugesprochen ist, wird der Nationalrat nicht im Proporz-, sondern im Majorzverfahren gewählt.

Amtsdauer: alle 4 Jahre Gesamterneuerung (nächste Wahl 2015)

Amtsperiode: 1.12.2015 - 30.11.2019

Nächste Wahl: Herbst 2019

Wählbarkeit: alle Schweizer Stimmberechtigten

Unvereinbarkeiten: Mitglieder des Nationalrates können nicht gleichzeitig Mitglied des Ständerates, des Bundesrates oder Richterinnen und Richter des Bundesgerichts sein.

Link: www.admin.ch

EHEMALIGER URNER NATIONALRATSPRÄSIDENT

Weber Alfred (1923-2015) Altdorf FDP 1970 - 1971

DIE BISHERIGEN URNER NATIONALRÄTE

AmtszeitName und Vorname (Jahrgang)WohnortPartei
1848 - 1860Lusser Florian (*1820)AltdorfK
1860 - 1866Muheim Alexander (*1809)AltdorfK
1866 - 1890Arnold Joseph (*1825)AltdorfK
1890 - 1905Schmid Franz (*1841)AltdorfK
1905 - 1911Muheim Gustav (*1851)AltdorfK
1911 - 1914Furrer Josef (*1869)SilenenK
1914 - 1925Gamma Martin (*1856)AltdorfFP
1925 - 1931Lusser Josef Werner (*1861)AltdorfFP
1931 - 1947Muheim Carl (*1887)AltdorfFP
1947 - 1963Arnold-Beeler Franz (*1897)FlüelenFDP
1963 - 1979Weber Alfred (*1923)AltdorfFDP
1979 - 1980Gamma Raimund (*1919)GöschenenFDP
1980 - 2003Steinegger Franz (*1943)FlüelenFDP
2003 - 2015Huber Gabi (*1956)AltdorfFDP
2015 - 2019Arnold Beat (*1978)SchattdorfSVP

GESCHICHTE DER URNER NATIONALRÄTE

Uri hat seit 1848 insgesamt 13 Nationalräte und eine Nationalrätin nach Bern geschickt. Das Zweikammersystem war in der Schweiz nicht organisch gewachsen, sondern das Ergebnis einer mühsam errungenen Neustrukturierung der Staatsordnung. Der Nationalrat mit seinen 200 Abgeordneten repräsentiert die Bevölkerung und bildet zusammen mit dem Ständerat, der die Interessen der Kantone vertritt, die Bundesversammlung. Die Zahl der Abgeordneten jedes Kantons richtet sich nach der in der letzten Volkszählung erhobenen Einwohnerzahl. Bei der Bestimmung der Einwohnerzahl werden auch die Ausländerinnen und Ausländer mitgezählt. Die Kritik am System war nach der Gründung des Bundesstaats von 1848 gross. In den politischen Diskussionen hiess der Verzicht auf das Zweikammersystem bald einmal nur noch Verzicht auf den Ständerat. Zwei Argumente wurden in der Folge immer wieder gegen die kleine Kammer vorgetragen: der Ständerat sei nicht repräsentativ zusammengesetzt, und das Gesetzgebungsverfahren erfahre durch das Zweikammersystem eine unnötige Verzögerung. Anders als heute galt deshalb früher ein Wechsel vom Ständerat in den Nationalrat als politischer Aufstieg. Nicht weniger als vier der bisher 14 Nationalräte sassen vor ihrem Einzug in den Nationalrat zunächst in der kleinen Kammer.  

28-jährig im Nationalrat

Der erste Urner Nationalrat hiess Florian Lusser (1820-1889) aus Altdorf. Er war damals erst 28 Jahre alt, als ihn die Urner Landsgemeinde in die grosse Kammer des eben geschaffenen Bundesparlaments wählte.
Florian Lusser vertrat den Stand Uri während vier Amtsperioden zu je drei Jahren. Nach 12 Jahren trat er 40-jährig aus dem Nationalrat. Sein Nachfolger, Alexander Muheim (1809-1867), war bei seiner Wahl im Jahre 1860 bereits 51-jährig, amtierender Landammann und konnte auf eine reiche Erfahrung in politischen Ämtern des Kantons und der Gemeinde zurückblicken.
1866 wurde am Sonntag, 28. Weinmonat (Oktober), auf der Landleutematte in Altdorf (heute Postgebäude) an einer ausserordentlichen Landsgemeinde Oberst Joseph Arnold (1825-1891) in die grosse Kammer nach Bern gewählt. Der Löwen-Wirt aus Altdorf war bei seiner Wahl 41 Jahre alt, gehörte schon
seit vier Jahren dem Urner Regierungsrat an und konnte auf eine bereits 15-jährige Karriere als Ständerat zurückblicken. Josef Arnold zeigte auch im Nationalrat gutes Sitzleder und gehörte der Grossen Kammer 24 Jahre an; er sass somit insgesamt 39 Jahre lang in der Bundesversammlung - ein Rekord der im 20 Jahrhundert nicht mehr annähernd erreicht wurde. Das Bundesgesetz betreffend die eidgenössischen Wahlen und Abstimmungen von 1872 bestimmte sodann für die Nationalratswahlen und die Verfassungsabstimmungen die schriftliche und geheime Stimmabgabe. Inskünftig hatten die stimmfähigen Urner ihren Nationalrat an der Urne zu wählen. Damit wurde auch die Stimmbeteiligung ein Thema.  

Moralischer Sieg der Fortschrittlichen

Mit Franz Schmid, Altdorf (1841-1923) und Gustav Muheim, Altdorf (1851-1917) folgten im Nationalrat zwei grosse politische Persönlichkeiten der Konservativen. Der Jurist Franz Schmid wurde in der Wintersession 1904 zum Bundesrichter gewählt und zog nach Lausanne. Er schied somit aus dem Nationalrat aus. Die Fortschrittlichen wollten der Alleinherrschaft nun ein Ende setzen und es kam 1905 zu einer Kampfwahl. Die Konservativen traten mit Staatsanwalt Franz Muheim aufs Parkett, welcher gleichzeitig auch Redaktor des "Urner Wochenblatts" war. Die Fortschrittspartei stellte Oberst Franz Arnold auf, welcher in Altdorf das Hotel zum Schwarzen Löwen betrieb und dem Urner Landrat angehörte.  
Es begann ein gehässiger Wahlkampf. Als taktisches Wahlmanöver wurde ein weiterer Kandidat, Oberstleutnant Alois Huber, kurz vor dem Wahltermin mittels eines Flugblatts für die Konservativen ins Rennen geschickt. Die Entgegnung des überraschten und mit seiner Nominierung nicht einverstandenen Kandidaten erreichte viele Wählerinnen und Wähler zu spät.
Im ersten Wahlgang verpasste der Kandidat der Fortschrittlichen das absolute Mehr knapp – nicht zuletzt wegen dem in letzter Minute aufgestellten konservativen Sprengkandidaten. Die Konservativen wechselten nun das Pferd. Ständerat und Alt-Landammann Gustav Muheim hatte zwar vor dem ersten Wahlgang eine bestimmte und unwiderrufliche Erklärung der Ablehnung einer Kandidatur mit Rücksicht auf seine Gesundheits- und Familienverhältnisse abgegeben. Der gesundheitlich angeschlagene Magistrat beugte sich dann widerwillig dem Willen seiner Partei, widerrief seine Erklärung und nahm die Kandidatur an mit der Absicht, bei den ordentlichen Nationalratswahlen im Herbst wieder zurückzutreten. Die Opposition warf den Konservativen nun vor, Muheim dazu zu missbrauchen, um "die schon in Besserung begriffenen politischen Verhältnisse wieder in den alten Sumpf zurückzuwerfen.“  Zum zweiten Wahlgang gingen 89 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Der 54jährige Gustav Muheim wurde mit 54,5 Prozent der Stimmen zum Nationalrat gewählt. Die Fortschrittlichen sprachen sich den moralischen Sieg zu: „Die Politik der Ausschliesslichkeit und Verfolgungssucht ist ins Herz getroffen.“ Mit dem Namen Gustav Muheim habe die konservative Parteileitung ihren höchsten Trumpf ausgespielt.
Bei der ordentlichen Wahl im Herbst hatte die Partei immer noch keinen anderen Kandidaten und Gustav Muheim wurde vom Komitee trotz abgegebenem Ehrenwort wiederum vorgeschlagen. Der Vorstand der Fortschrittlichen Partei empfahl, sich der Stimmabgabe zu enthalten. Nach zwei Amtsperioden erklärte Gustav Muheim im Jahre 1911, dass er auf der Ablehnung der Wiederwahl beharre. Die Konservativen hatten nun einen geeigneten Nachfolger zu finden.  

Die Mehrheit trägt der Minderheit endlich Rechnung

Zum starken Mann hatte sich Regierungs- und Ständerat Josef Furrer aus Silenen entwickelt. Die Fortschrittspartei erklärte, bei der nächsten Wahl nur kämpfen zu wollen, wenn die konservative Nomination dazu auffordere. Gleichzeitig teilte Redaktor Martin Gamma der Urnerischen Fortschrittspartei mit, dass er nach 20 Jahren des Kampfes dem engeren Parteileben vorläufig entsage und seine politische Betätigung auf die „Gotthard-Post“ beschränken müsse. Mit Josef Furrer aus Silenen stand im Jahre 1911 erstmals ein Nicht-Altdorfer zur Wahl.
Das Initiativkomitee, das die Geschäfte der Fortschrittspartei führte, beschloss, die von der konservativen Partei aufgestellte Kandidatur des Ständerat
s Josef Furrer in Amsteg nicht zu bekämpfen, das hiess die Stimmabgabe frei zu geben. Das geschah allerdings nicht ohne Misston: „Wir hätten ja alle Ursache, den Vorgeschlagenen zu bekämpfen und es wird in Zukunft wohl noch dazu kommen. Dagegen kann Herrn Furrer die Eignung für das Amt nicht abgesprochen werden.“ Und man könne auch den Anspruch der Mehrheitspartei auf kampflose Überlassung des einzigen Sitzes im Nationalrate anerkennen in der Voraussetzung, dass diese Mehrheit der Minderheit da Rechnung trägt, wo es im Interesse des Landes unbedingt geschehen sollte. Die 1907 gegründete Kantonale Arbeiterpartei beschloss ebenfalls Stimmfreigabe. Ein Jahr später trug die Mehrheit der Minderheit insofern Rechnung, dass den Fortschrittlich-Demokraten eine Vertretung im Regierungsrat zugestanden wurde.

Martin Gamma - erster liberaler Nationalrat

Mit dem Zusammenbruch der Kantonalen Ersparniskasse geriet auch das Machtgebäude der Konservativen ins Wanken. Josef Furrer, der Mitglied des Verwaltungsrates und der Aufsichtskommission der Kasse gewesen war, trat im Herbst 1914 als Nationalrat zurück.
Europa war zudem in den Ersten Weltkrieg getreten. Angesichts der bedrohlichen Zeit wollte man unter den Parteien der Schweiz für die bevorstehenden Wahlen die Verständigung suchen und den Wahlkampf beschränken. In Uri hielt die Konservative Volkspartei immer noch alle drei Sitze in der Bundesversammlung in der Hand. Das wollte sie auch weiterhin tun und schlug Carl Huber, Altdorf, als Nachfolger vor. Die Fortschrittlichen sahen in der "Misswirtschaft, wie sie noch nie ein Schweizerkanton aufzuweisen hatte", eine Aufforderung zum Kampfe. Der Kanton stand mit einer Schuldenlast von 5 Millionen Franken da. Unter diesen Umständen konnte eine Einigung der Parteien auf eidgenössischer Ebene für die Fortschrittlich-Demokraten keine Bedeutung haben - musste sie schliesslich auch nicht, denn die Einigung sollte nicht zu Stande kommen. Die Urner sollten Gelegenheit erhalten, einem Regierungssystem, das ihr Land ins Unglück geführt hat, eine Lektion zu erteilen. Die Fortschrittspartei stellte Redaktor Martin Gamma als ihren Kandidaten auf.
Eine interessante Wahl stand bevor
. 82,5 Prozent der Stimmberechtigten gingen an die Urne. Martin Gamma wurde mit 58,5 Prozent der Stimmen zum ersten liberalen Urner Nationalrat gewählt. Die Phalanx der Konservativen war damit gebrochen.

Kein Nationalrat wurde bisher abgewählt

1918 wurde vom Schweizer Stimmvolk das Volksbegehren um Einführung der Verhältniswahl für die Wahlen in den schweizerischen Nationalrat angenommen. Uri mit seinem einzigen Nationalratssitz war von dieser Neuerung nicht betroffen und stimmte dem Vorschlag mit 87 Prozent der Stimmen zu.
Den Fortschrittlichen gelang es
, 1925 mit Landammann Josef Werner Lusser (1861-1941), Altdorf, wiederum den Nachfolger von Martin Gamma zu stellen. Im folgenden Jahr konnten die Liberalen mit Karl Muheim (1887-1954) gar einen Ständeratssitz erobern. Der Sohn trat in die Fusstapfen seines Vaters Gustav Muheim - im gleichen Amt, jedoch nicht in der gleichen Partei. Nach einem Jahr wurde der bisher einzige liberale Ständerat jedoch nicht mehr bestätigt. 1931 wurde Karl Muheim dann als Nachfolger von Josef Werner Lusser in den Nationalrat gewählt. Das Schicksal der Abwahl sollte Karl Muheim - wie alle übrigen Urner Vertreter im Nationalrat - nicht ereilen. Im Gegenteil, Karl Muheim erreichte beim Stimmvolk die grösste Akzeptanz. Bei den vier Wahlen für die nun vierjährigen Amtsperioden steigerte sich sein Wähleranteil von 89,8 bis auf 98,9 Prozent. Im Kriegsjahr 1943 schrieben lediglich 31 Urner einen anderen Namen auf ihren Stimmzettel.
1947 erwuchs den Liberalen um den Nationalratssitz Konkurrenz von links. Die Sozialdemokratische Partei beschloss, sich zum ersten Mal an den Nationalratswahlen zu beteiligen und stellte Typograph und Schulratsmitglied Karl Friedlos auf. Kandidat der Fortschrittlich-demokratische Partei war der Flüeler Unternehmer Franz Arnold (1897-1984). Seine Kandidatur wurde auch von der Katholischen Volkspartei und den Christlich-sozialen Organisationen unterstützt. Franz Arnold konnte bei seiner Wahl 75 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen, bei den weiteren drei Amtsperioden konnte er jeweils ein Glanzresultat von durchschnittlich 95 Prozent der Stimmen verzeichnen.
Arnolds Nachfolger, der Jurist Alfred Weber, Altdorf (1921), gehörte dem Nationalrat während 16 Jahren an. Als bisher einziger Urner präsidierte er 1971 den Nationalrat. Bei seiner Nachfolge traten nebst Raymund Gamma, Wassen (1919-1980), dem offiziellen Kandidaten der FDP, auch Rudolf Schenk (SP) und der Erstfelder Anwalt Walter Stöckli an. Bei einer Stimmbeteiligung von 56,2 Prozent erreichte Raymund Gamma 4462 Stimmen, Walter Stöckli 3998 und Rudolf Schenk 2635 Stimmen. Im Juli 1980 starb Raymund Gamma im Amt.

Nicht-Urner als Kandidat
Bei der notwendigen Ersatzwahl 1980 hiess der offizielle FDP-Kandidat Franz Steinegger, Flüelen. Konkurrenz erhielt der 37-jährige Jurist von zwei Erstfeldern, dem bereits bekannten Walter Stöckli und neu mit dem Arzt Lucien Graff. Die Wahl vermochte 47 Prozent des Stimmvolks an die Urne zu bewegen. Franz Steinegger erhielt 50,5 Prozent der Stimmen. Mit 23 Jahren im Nationalrat stellte er den Urner Dauerrekord im Nationalrat beinahe ein. Bei der Wahl im Herbst 2003 standen nebst der gewählten Kandidatin (Gabi Huber, *1956)) drei Kandidaten zur Wahl: Armin Braunwalder (Erstfeld, 1960, GBU), Paul Dubacher Seedorf, 1945, SVP), Yves Merminod (Neuenburg).

Damit schickte die stimmfähige Urner Bevölkerung erstmals eine Frau nach Bern. Der Neuenburger Jurist Yves Merminod stellte sich dabei bereits zum dritten Male zur Wahl und erhielt keine einzige Stimme. Bei den Wahlen 2007 stellte sich der ersten Urner Nationalrätin kein Gegenkandidat. Gabi Huber wurde mit 4527 von 5188 gültigen Stimmen bestätigt. Die Wahlbeteiligung betrug lediglich 24.65 Prozent. So hatten an den letzten Nationalratswahlen mehr als drei Viertel der Wahlberechtigten ihre Stimme nicht abgegeben. Da Uri mit seiner Bevölkerungszahl bisher immer nur ein Sitz zustand, ist die Stimmbeteiligung vor allem von Kampfwahlen und dem Interesse für gleichzeitige Abstimmungsvorlagen abhängig. Die Stimmbeteiligung schwankte in der Vergangenheit zwischen 89 Prozent (1905) und 24.6 Prozent (2007).

   


Der derzeitige Urner Nationalrat:
Beat Arnold, Schattdorf (SVP)

Ehemalige Urner Nationalräte
im Bild


Gabi Huber (FDP), Altdorf,
2003-2015


Martin Gamma 
erster liberaler Nationalrat
Porträt von Heinrich Danioth im Historischen Museum Uri


Der erste Urner Nationalrat Florian Lusser (1820-1889) aus Altdorf war erst 28 Jahre alt, als ihn die Urner Landsgemeinde in die grosse Kammer des eben geschaffenen Bundesparlaments wählte.  
Porträt im Historischen Museum Uri


Josef Arnold (1825-1891) hält den Urner Rekord an Amtsperioden im Bundesparlament. Der Oberst und Löwen-Wirt vertrat Uri insgesamt 39 Jahre in Bern, 15 Jahre im Stände- und 24 Jahre im Nationalrat.  
Porträt im Historischen Museum Uri


Gustav Muheim
Nationalrat 1905-1911
Porträt im Historischen Museum Uri


Franz Schmid
Nationalrat 1890-1905
Porträt im Historischen Museum Uri

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 1.6.2016