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Uri

Katze und Kätzchen in Uri



lateinischer Name: Felis silvestris catus
Urner Dialekt: Chatz, Zislä

Bezeichnung: Katze, Kätzin (W), Kater (M), Kätzchen (J)

Die Hauskatze st eine Unterart der Wildkatze und deren Haustierform. Sie ist ein Fleischfresser und zählt zu den beliebtesten Heimtieren. Je nach Lebensart lässt sich die Hauskatze noch von der Stallkatze unterscheiden, die im Kuhstall leben und auch Mäuse jagen.
Alle Fellfarben der Katze beruhen auf den zwei Farbstoffen Eumelanin (Schwarz) und Phäomelanin (Rot). In der Streifenzeichnung der wilden Vorfahren kommen beide Farbstoffe vor. Das Fellmuster der Katzen wird durch ein Gen bestimmt. Jede Katze hat die Veranlagung zu einer der typischen Fellmusterungen: getigert, gestromt, getupft oder getickt. Beide Farben können durch andere Gene aufgehellt werden. Weisse oder gescheckte Katzen entstehen dadurch, dass der Haut die pigmentbildenden Zellen fehlen.
In der närrischen Zeit wird dem Tier mit der Katzenmusik Ehre angetan.


SEUCHEN BEI KATZEN

Tollwut

EREIGNISSE MIT KATZEN

2007  / Sonntag, 28. Oktober 2007
Urner Tierheim öffnet seine Tore
Der Verein Tierhilfe Urschweiz hatte bei seiner Gründung im Jahr 2004 ein grosses Ziel: In drei Jahren soll es im Kanton Uri ein Tierheim geben. Der Verein unter dem Präsidium von Kurt Unternährer unternahm in der Folge grosse Anstrengungen, um das ehrgeizige Vorhaben in die Tat umzusetzen, wobei man aber auch auf Widerstand von verschiedenen Seiten stiess. Es wurde schliesslich ein Projekt erarbeitet, welches ein grosses Tierheim mit einer Ferienstation in Seedorf beinhaltete. Doch mit einer Absage seitens der Gemeinde Seedorf wurde das Projekt vor gut einem Jahr auf der Zielgeraden gestoppt. Zwei Jahre Arbeit waren umsonst. Für Kurt und Verena Unternährer war klar, dass sie sich weiterhin für das Wohl der Tiere einsetzen, und sie beschlossen, ihr eigenes Haus in Bürglen für ein redimensioniertes Tierheimprojekt zur Verfügung zu stellen. Kurt Unternährer gab seine berufliche Tätigkeit als Masseur auf. Die dadurch frei gewordenen Räumlichkeiten wurden so umgebaut, dass rund 30 Katzen und 30 Nagetiere genügend Platz haben und möglichst artgerecht leben können. Die Materialkosten wurden vom Verein Tierhilfe Urschweiz übernommen, die Umbauarbeiten erfolgten ehrenamtlich. Nach einem Besuch in Bürglen gab der Kantonstierarzt sein Okay, sodass das Tier- und Ferienheim für Katzen und Nager eröffnet werden kann.
UW 83, 24.10.2007
     
2008  / Sonntag, 6. April 2008
Erste Katzenausstellung in Uri
Katzenzüchter aus fünf Nationen zeigten ihre Tiere in Seedorf der Jury und den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Mehr als 400 Rassekatzen sind im Wettkampf um den Championtitel. Die urschweizerische, bäuerliche Hauskatze ist in Seedorf an der ersten internationalen Katzenausstellung, welche in Uri stattfindet, nicht zu sehen. Vielmehrist alles anwesend, was in der Katzenwelt Rang und Namen hat. Das reicht von der luchsartigen norwegischen Waldkatze bis hin zum Perser. Oder über die haarlose Sphinx-Katze bis zur heiligen Birma. Die internationale Katzenwelt beinhaltet von der ausserirdisch anmutenden Devon Rex hin zur Somali und der Türkischen Angora alles und von überall her. Gar die Verwandtschaft eines TV-Stars war vor Ort: Die aus der Sheba-Katzenfutterwerbung bekannte Britisch Kurzhaar-Katze mit ihrem wohlig genährten Körperbau.Die Richter beurteilen die Pflege, den Körperbau, rassetypische Merkmale und die Augenfarbe plus Schwanz.
UW 29, 6.4.2008
     
2014  / Samstag, 29. März 2014
Tierschutzverein kann zurückgetretenen Vorstand ersetzen
Nachdem der bisherige Vorstand bereits im September 2013 verlauten liess, dass er an der GV komplett zurücktreten werde, engagiert sich Gründungs- und Ehrenmitglied Christoph Zopp intensiv darum, Mitglieder für einen neuen Vorstand zu finden und damit eine drohende Auflösung des Vereins zu verhindern. Es gelingt schliesslich den Vorstand wiederum mit neun Personen zu besetzen. Neuer Präsident ist Hanspeter Berger. Als Erstes will die neue Leitung eine Aufnahmestation für Katzen und Nager realisieren.
UW 29, 16.4.2014, S. 19.
     
2017  / Montag, 16. Januar 2017
Volksmusikant Jonny Gisler gibt Abschiedskonzert
Volksmusikant Jonny Gisler gibt im Saal des «Schützenhauses» in Altdorf sein Abschiedskonzert. Über 120 Volksmusikliebhaber geniessen die rund 40 vorgetragenen Melodien wie «Urner Gmüet» oder «Schwarze Katzen» der vier Musikanten Ernst (Jonny) Gisler (ersten Handorgel), Franz Schmidig (zweite Handorgel), Peter Gisler (Bass) und Roger Schmidig (Klavier). Im Alter von 87 Jahren gibt Joonny Gisler ein über vierstündiges Konzert, ohne Noten und lange Pausen.
UW 6, 21.1.2017, S. 13.
     

KATZENARTIGES

Katzenmusik




    

 

Die Katze in der Urner Sage

 

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 30.6.2017