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Uri im Mondschein

Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde und hat einen Durchmesser von 3476 km. Die Umlaufzeit um die Erde erfolgt von Westen nach Osten und dauert 27,3 Tage. Bei Vollmond stehen Sonne und Mond in entgegengesetzten Richtungen zur Erde. Meistens befindet er sich dabei meist geringfügig über oder unter der Ebene der Erdumlaufbahn. Bei Neumond steht der Mond zwischen Sonne und Erde. In diesem Fall kann es zu einer Sonnenfinsternis kommen.

Am 21. Juli 1969 betraten die Amerikaner Neil Armstrong und Edwin Aldrin im Rahmen des Apollo-11-Fluges erstmals den Mond. Insgesamt haben in den Jahren von 1969 bis 1972 zwölf Menschen (keine Urner) den Mond betreten.

Entfernung Uri – Mond: 363‘300 km Mondfinsternis

MONDFINSTERNIS

Bei einer Mondfinsternis, die nur bei Vollmond auftreten kann, steht die Erde zwischen Sonne und Mond. Sie kann auf der gesamten Nachtseite der Erde beobachtet werden. Man unterscheidet die totale Mondfinsternis, bei welcher der Mond völlig in den Schatten der Erde wandert (1 h 40 min, rotbraune Scheibe) sowie die partielle Mondfinsternis, bei der nur ein Teil des Mondes von der Erde abgeschattet wird.

1997  - Dienstag, 16. September 1997
Totale Mondfinsternis
Verdunkelung am Himmel: Um 20.15 ereignet sich eine totale Mondfinsternis!
UW 64/16.8.1997

2001  - Dienstag, 9. Januar 2001
Totale Mondfinsternis
Totale Mondfinsternis: Der Mond tritt in den Schattenkegel der Erde.
UW 1, 6.1.2001

2015  - Dienstag, 1. September 2015
Schlusspunkt für einen glühenden Sommer
363798 Kilometer trennen ihn von der Erde, doch am Dienstagmorgen, 6.50 Uhr, scheint der Mond zum Greifen nah. Leicht abnehmend, zu 91 Prozent sichtbar, leuchtet er zwischen dem Gitschenhöreli und dem Rotgitschen – als will er einen Schlusspunkt setzen hinter einen glühend heissen Urner Sommer. Das Wetter soll nun kühler werden.
UW 68, 02.09.2015, S. 16.

VOLLMOND IM JAHRE 2018

ZWÖLF NÄCHTE

Das alte Mondjahr zählte 354 und das Sonnenjahr 366 Tage. Den Unterschied machten kalendermässig die 12 Zuschlagstage wett. Die Sonne war Herrin des Tages, der Mond Herr der Nacht. Während wir heute die Tage zählen, orientierten sich die Germanen und andere Völker in ihrer Zeitrechnung an den Nächten. Die Zwölf Nächte begannen am 25. Dezember und endeten am Dreikönigstag am 6. Januar. Diese Zwischenzeit stand ausserhalb dem natürlichen Lauf der Dinge; die Zwölf Nächte begannen, als der Mond seine zwölf Monate bereits beendet hatte. Wie die Nacht den Gefühlen, Träumen und Alpträumen Raum gibt, so lässt auch die dunkle, kalte Jahreszeit das Unbewusste stärker aufleben. Die „Zwölf Nächte“ zwischen Weihnachten und Dreikönigen waren die Mitternacht, die Geisterstunde des Jahres. In dieser Zeit erreichte auch das Maskentreiben einen Höhepunkt.
Quelle: Gisler-Jauch Rolf, Fasnächtliches Uri, S. 34.

 
DAS UNIVERSUM

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 14.12.2017