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BEZIEHUNGEN

Ausland Kantone

Urner Beziehungen zu den Kantonen



Basel-Stadt

Die Stadt Basel am Rheinknie bildet mit 37 km2 (Uri: 1077) den flächenmässig kleinsten Kanton der Schweiz. Hier wohnen rund 190'500 Einwohnerinnen und Einwohner. Es gibt somit mehr als fünfmal so viel Baslerinnen und Basler als Urnerinnen und Urner. In der Vertikalen muss Uri mit dem Dammastock (3630 müM) zur höchsten Erhebung Basels mit dem St. Chrischona (522 müM) nicht scheuen. Allerdings steht in Basel seit 2015 mit dem Roche-Turm das höchste Gebäude der Schweiz.
Die Geschichte hat Uri in die Mitte, Basel an den Rand der Eidgenossenschaft platziert. Basel-Stadt ist seit 1501 im Bund und gehört somit zu den fünf Kantonen, die mit ihrem Bundesbeitritt die Zahl der Orte von acht auf dreizehn erhöhte. In der Folge fanden jeweils gegenseitige Besuche an der Basler Fasnacht und an der Altdorfer Kirchweihe statt.
Basel-Stadt und Uri und weitere Kantone gehörten 1832 zum «Sarnerbund». Sie fühlten sich durch die Politik der regenerierten Orte bedroht. Basel hoffte vor allem, mit Hilfe seiner Verbündeten die Anerkennung des Halbkantons Basel-Landschaft zu verhindern. Zwischen Uri und Basel-Stadt bestanden besondere Beziehungen, weil sich die vermögenden Basler und die Stadt selber für den Bau der Gotthardstrasse engagiert hatten.
Die Geografie prägte die beiden Kantone mit dem Gotthard und dem Rheinknie und bestimmte dadurch ihr Schicksal. Ein vielfach rauer, durch Bergketten eingeengter Raum steht der Stadt am Dreiländereck mit Rheinhafen und internationalem Flugplatz gegenüber: Da öffnet sich die Welt. Stadt und Land treffen aufeinander; doch Luzern und Zürich liegen Uri näher, dadurch ist auch der klassische Inbegriff eines Städters beim Urner eher blau-weiss und alphabetisch weiter hinten angeordnet. Stadt und Land zeigen Gegensätze, aber auch Gemeinsamkeiten. „Z Basel an mym Rhi ...“ - in Basel wird - oder zumindest wurde - das Wasser besungen. Im Land am Gotthard ist es hingegen wild und unberechenbar: es wird hier gebannt; bildet nicht so sehr Gegenstand von Volksliedern. Ob wild, gebannt oder längere Zeit in Seen gestaut, alles Urner Wasser fliesst einmal in Basel vorbei. Egal ob als Reuss getauft, dann in Aare umbenannt und schlussendlich bis zum Meer Rhein geheissen, die Natur diktiert Uri eine natürliche Verbindung zur Stadt am Rheinknie mit dem Resultat einer Schicksalsgemeinschaft, nämlich der gemeinsamen Pflicht, zum Wasser Sorge zu tragen: Uri an den Quellen, Basel an der nationalen Grenze mit der zusätzlichen Bürde, den Rhein dem Ausland zu übergeben.
Die Basler Stadtkarte bringt dem Urner Überraschungen: Nicht nur Tell, sondern Erstfeld, Göschenen, Bristen und Realp sind mit Strassennamen beehrt worden. Auch die Wege über die Urner Pässe scheinen gemäss den Basler Strassennamen - mit Ausnahme des Klausens - in der Grenzstadt zu beginnen: Furka-, Oberalp-, Susten- und natürlich Gotthardstrasse. Das Strassenkreuz, das sich symbolisch auf das Urnerland legt, reicht bis nach Basel. Erneute Schicksalsgemeinschaft, geprägt von der Sorge, vom modernen Strassenverkehr nicht überrollt zu werden: Basel als Grenzstadt, Uri als Transitland - beide am Weg zum Gotthard, Basel als schweizerischer Beginn, Uri unmittelbar vor dem Berg.
Basler und Urner möchten die Fasnacht nicht missen. Hierzulande reicht sich vom „Itrummlä“ bis hin zum Üsstrummlä“. Sechs Tage später folgen in Basel die „drey scheenschte Dääg“.
Die Basler sind gegenüber dem Kanton Uri sehr spendabel. So schenkte Basel 1941 ein Harsthorn, das in der Schlacht von Villmergen 1712 verloren ging. 1951 vermachte der Basler Regierungsrat sein ausgedientes Mobiliar aus dem Regierungsratssaal dem Kanton Uri. Der Urner Regierungsrat regiert somit auf Basler Möbeln.
Basler haben in Uri auch Spuren hinterlassen. Die künstlerische Ausschmückung der Tellskapelle stammt vom Basler Kunstmaler Ernst Stückelberg (1831-1903). Der Kunstmaler Hans Sandreuter aus Basel (1850-1901) hat am Türmli in Altdorf das Hintergrundbild zum Tell-Denkmal gemalt. Alfred Anklin (1909-1997) unterrichtete als Zeichnungslehrer am Kollegium Karl Borromäus und schuf mit seinem Zeichnungsstift zahlreiche Urner Gebäudeansichten und Landschaftsbilder sowie Porträts.

Text: Marius Gisler und Rolf Gisler-Jauch (www.urikon.ch)

«URNER» EREIGNISSE AN AUSSERKANTONALEN ORTEN

1443  /  / Basel
Schützenfest in Altdorf
Das Schützenfest in Altdorf wird vom Abt von Disentis in Begleitung von 7 Armbrustschützen und 14 weiteren Begleitpersonen besucht. Im weitern sind 9 Schützen aus Glarus, 27 von Frutigen, Basel und Freiburg, 25 aus Luzern und andern Ständen, 17 von Unterwaiden, 3 von Lindau, 40 aus dem Wallis und 6 aus Livinen dabei.
Quellen: Baumann Joseph, Urner Schützenchronik, S. 14.
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1444  / Montag, 26. August 1444  / St. Jakob
Schlacht bei St. Jakob an der Birs
Bei Pratteln stossen 1‘500 Eidgenossen auf eine Vorhut der Armagnaken, die sie in die Flucht schlagen. Voll Übermut setzen die Eidgenossen leichtsinnig über die Birs und stossen auf die feindliche Hauptmacht. Nach vierstündigem Kampf müssen sie sich in das Siechenhaus von St. Jakob an der Birs zurückziehen, wo sie nach einem gescheiterten Entsetzungsversuch durch die Basler bis zuletzt Widerstand leisten. Eine Kapitulation lehnen sie ab. Die Mehrheit der Eidgenossen ist in der Schlacht bei St. Jakob an der Birs gefallen, darunter auch 33 Urner. Die Verluste der Armagnaken sind ebenfalls hoch. Besonders ausgezeichnet hat sich der Urner Hauptmann Arnold Schiele von Sisikon aus. Als Burkardt Mönch von Landskron vor dem Siechenhaus den höhnischen Ausspruch tat: «Heute baden wir in Rosen!», soll ihm der sterbende Urner Hauptmann zornig einen Stein ins Gesicht geschleudert haben: «Hier hast der Rosen eine!» Der schwer verwundete Ritter wird vom Schlachtfeld getragen und stirbt wenige Tage später.
Quellen: Lusser Karl Franz, Geschichte des Kantons Uri, S. 143; Stadler-Planzer Hans, Geschichte des Landes Uri, Band 1, S. 355.
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1473  / Samstag, 13. Dezember 1473  / Basel
Eidgenössische Schutztruppe für Basel
Die Bürger von Basel stellen für den Fall, dass sie überfallen würden, das Begehren, 800 Knechte unter ehrbaren Hauptleuten in ihre Stadt zu legen. Die Stellung dieser Mannschaft verteilt sich je 130 auf Zürich und Bern, 100 auf Luzern, 75 auf Schwyz und je 50 Mann auf Uri, Unterwalden, Zug, Glarus und Solothurn. Die fehlende Zahl will man aus St. Gallen, Appenzell und aus den Ämtern aufbieten. Die Basler anerbieten ihnen Essen und Trinken zu geben und die Kosten zu tragen.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 172.
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1506  / Donnerstag, 1. Februar 1506  / Basel
Die drei Orte wenden sich wegen der Münzen an Basel
Die drei Orte tagen wiederum in Altdorf. Sie beschliessen, Basel zu schreiben, «es dünke sie unbillig, dass Basel ihnen die Münze nicht habe ufsetzen und probieren wollen». Ebenfalls wird festgehalten: «Heimbringen, was Giovan Anton, Commissar zu Rufle (Roveredo) der Münze wegen noch mit uns zu handeln begehrt». Es ist dies eine interessante Andeutung, wonach Johann Jakob Trivulzio sich wegen des Münzens mit den drei Ländern in Verbindung setzt. Diebold Schilling schreibt in seiner Chronik, Trivulzio, der schlaue und engagierte Parteigänger des französichen Königs, habe sich den drei Waldstätten anerboten, zum Kaiser überzutreten und mit ihnen in Bellinzona gemeinsam zu münzen. Es scheint jedoch, dass mit Trivulzio keine Münzvereinbarung zustande kommt.
Quellen: Püntener August, Urner Münz- und Geldgeschichte, in: HNBl UR 1979/1980, S. 26.
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1797  / Sonntag, 1. Januar 1797  / Basel
Landsgemeinde bewilligt die Entsendung eines Hilfskontingentes nach Basel
Eine unter Landammann Josef Maria Schmid auf der Landleutenmatte zu Altdorf versammelte ausserordentliche Landsgemeinde beschliesst, das vom Stand Basel angeforderte Hilfskontingent in der gegenwärtigen kritischen Lage gleichwohl zu stellen, sofern alle im Defensionale einbegriffenen Orte ihre Militärkontingente ebenfalls dorthin abschicken.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 1, S. 128.
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1797  / Montag, 16. Januar 1797  / Basel
Urner Kontingent marschiert nach Basel ab
Das Urner Kontingent unter dem Kommando von Landesmajor und Landschreiber Franz Vinzenz Schmid marschiert nach Basel ab.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 3.
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1797  / Freitag, 24. Februar 1797  / Basel
Urner Kontingent kehrt aus Basel zurück
Das Urner Kontingent unter dem Kommando von Landesmajor und Landschreiber Franz Vinzenz Schmid kehrt von seinem Einsatz in Basel zurück.
Quellen: Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Bd. 2, S. 3.
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1798  / Montag, 12. Februar 1798  / Basel
Entschluss Basels errgegt Uris Missfallen
Der Entschluss Basels, die vier ennetbirgischen Vogteien freizulassen, wird in Uri mit Missfallen aufgenommen.
Quellen: Arnold, Helvetik, S. 33.
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1799  / Freitag, 22. Februar 1799  / Basel
Revolutionsgegner werden in Altdorf verhaftet
Regierungsstatthalter Vonmatt lässt in den Hauptorten der drei Distrikte Altdorf, Schwyz und Stans Revolutionsgegner verhaften. Im Distrikt Altdorf werden Metzger Franz Joseph Stadler, dessen Sohn Joseph Maria, Uhrenmacher Joseph Scolar, Jakob Hauser, Sonnenwirt Franz Xaver Gisler, Vinzenz Gerig und Pfarrer Regli von Seelisberg werden gefangen genommen und nach Basel geführt. Die Häuser der Verhafteten werden durchsucht, ohne dabei aber wichtige Schriften zu finden.
Quellen: Arnold, Helvetik, S. 107.
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1799  / Samstag, 30. März 1799  / Basel
Das Direktorium erlässt Blutgesetze
Nach Unruhen und erbittertem Widerstand gegen die Organisation der Milizen der Meuterei eines Milizbataillons in Basel versucht das Direktorium durch die Blutgesetze die aufgebrachte Bevölkerung einzuschüchtern. Militärdienstverweigerung und Auflehnung gegen die Verteidigungsmassnahmen der Regierung sowie die Teilnahme an gegenrevolutionären Bewegungen sollen mit der Todesstrafe geahndet und die Beurteilung dieser Vergehen Kriegsgerichten überwiesen werden.
Quellen: Arnold, Helvetik, S. 114.
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1816  / Donnerstag, 15. Februar 1816  / Basel
Basler Glocken fürs Türmli
Bereits anlässlich der Tagsatzung von 1812 haben die beiden Basler Gesandten in Aussicht gestellt, für das Türmli zwei im Basler Zeughaus lagernde Glocken zur Verfügung zu stellen. Darauf Bezug nehmend, gelangen Landammann und Rat an die Basler Regierung mit dem Ersuchen, für den als schönes Denkmal „ des unvergesslichen Freyheitsstifters Wilhelm Tells“ auf dem Platz in Altdorf stehenden alten, wiederhergestellten Turm zwei Glöcklein im Gewicht von 136 und 83 Pfund erhalten zu können. Basel schenkt diese als Beweis bundesbrüderlicher Teilnahme bei Errichtung eines Monuments zu Ehren des Freiheitsstifters.
Quellen: Gasser Helmi, Kunstdenkmäler Altdorf Bd I.II S. 39.
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1852  / Mittwoch, 4. Februar 1852  / Basel
Gründung der Schweizerischen Centralbahn
In Basel wird die Schweizerische Centralbahn mit Sitz in der Rheinstadt gegründet. Sie wird initiiert durch Johann Jakob Speiser, Achilles Bischoff und Karl Geigy. Geldgeber sind französische und Basler Banken, die Kantone beider Basel sowie private Aktionäre.
Quellen: www.hls.ch (2016)
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1853  / Freitag, 1. Juli 1853  / Basel
Studie von Karl Emanuel Müller für eine Gotthardbahn
Karl Emanuel Müller verfasst in den Monaten Mai und Juni während einer Reise nach Wien und München einen umfassenden Bericht über die Möglichkeit einer Gotthardbahn und stellte ihn anfangs Juli in Basel Johann Jakob Speiser, dem Präsidenten der Centralbahn, vor. Er porpagiert eine Gotthardbahn ohne "stehende Maschinen und schiefe Ebenen" und mit einem Tunnel von Göschenen nach Airolo.
Quellen: Stadler, Planzer Hans, Karl Emanuel Müller, S. 491.
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1853  / Montag, 11. Juli 1853  / Basel
Projekt von Lucchini und Koller für eine Gotthardbahn
Nachdem der Tessiner Kantonsingenieur Pasquale Lucchini im Auftrag der Schweizerischen Centralbahn (SCB) 1852 eine Studie für die Trasseeplanung der Gotthardbahn Südrampe ausgearbeitet hat, erstattet Ingenieur Gottlieb Koller dem Direktorium der SCB Bericht über seine Studie eines Trasses von Flüelen nach Bellinzona.
Quellen: Alpenbahningenieure, S. 21-28 und 43-54.
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1956  / Sonntag, 22. April 1956  / Basel
Urner Radio-Abend
Radio Basel strahlt einen Urner Radio-Abend aus. Die literarischen und musikalischen Vorträge werden auf der Bühne des Tellspielhauses gehalten und direkt ins Radio übertragen. Der 1. Teil, der unter dem Thema «Wiege der Freiheit» steht dauert 39 Minuten und hat Gedichte und Lieder zur Urner Geschichte zum Inhalt. Im 2. Teil werden auf der Bühne Darbietungen zum Thema «Fröhliches Volk» dargeboten, währenddessen im Radio unter dem Titel «Steile» Welt der verstorbene Kunstmaler und Dichter Heinrich Danioth das Thema ist (40 Minuten). Der dritte Teil unter dem Motto «Zogge-n-am Booge» bringt dann 52 Minuten lang fröhliche Volkslieder und «lüpfige» Volksmusik.
Quellen: StAUR P-245/379-7 (13).
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1957  / Donnerstag, 13. Juni 1957  / Basel
Mit Ernst Traxel gewinnt erstmals ein Urner eine Tour-de-Suisse-Etappe
Ernst Traxel gewinnt die 2. Etappe der Tour de Suisse von Thalwil nach Basel (215 km, 5:42:53) mit 30 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Raphael Geminiani. Damit steht erstmals ein Urner bei einer Etappe zuoberst auf dem Siegerpodest. Das Goldene Trikot des Gesamtersten behält jedoch der Siger der 1. Etappe, der Schweizer Max Schellenberg.
Quellen: Tour de Suisse, Statistik-Dokument 2017, S. 118 f.
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1961  / Sonntag, 24. September 1961  / Basel
Schweizerisches Trachtenfest in Basel 1961
Zirka 60 Trachtenleute mit einer Strahlergruppe, der Tellenfamilie sowie Fahnenschwingern und Alphornbläser nehmen am Festumzug am Schweiz. Trachtenfest in Basel teil.
Quellen: Trachtenvereinigung Uri, 50 Jahre Trachtenvereinigung Uri 1942-1992, Altdorf 1992, S. 21 (UBg 3094).
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1977  / Sonntag, 21. August 1977  / Basel
Nochmals dreieinhalb eidgenössische Kränze für die Urner Schwinger
Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Basel (34‘000 Zuschauer) gewinnt der Winterthurer Turnerschwinger Noldi Ehrensberger. Die Urner Schwinger erkämpfen sich unter 281 Schwingern drei eidgenössische Kränze: Ambros Zurfluh, Attinghausen, und Josef Gisler, Altdorf (9.) und Hans Loretz, Schattdorf (10). Mit dem Eidgenössischen Kranz wird auch Hans Kopp geschmückt, der nun in Engelberg wohnhaft ist.
Quellen: Eidgenössischer Schwingerverband, Hundert Jahre Eidgenössischer Schwingerverband 1895 - 1995, S. 190 f.
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2006  / Sonntag, 3. September 2006  / Basel
Marathon-Sieg für Stefanie Schillig-Planzer
Die Altdorferin Stefanie Schillig-Planzer gewinnt den Basler City-Marathon in der Zeit von 3.13 Stunden.
Quellen: UW 69, 6.9.2006
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2011  / Sonntag, 7. August 2011  / Basel
Priska Auf der Maur - Erste Medaille bei den Aktiven
Priska Auf der Maur vom LA TV Erstfeld erkämpfte sich souverän die Bronzemedaille beim 5000-m-Lauf. Als Jüngste im Feld gewinnt sie damit ihre erste Medaille bei den Aktiven. Sie läuft den letzten Kilometer in 3.10 Minuten und erkämpft sich somit die bronzene Auszeichnung. Die Zeit von 17.00.45 bedeutete zwar nicht persönliche Bestzeit, ist aber immerhin 15 Sekunden schneller als an den U20-Europameisterschaften und nur 5 Sekunden hinter SM-Silber.
Quellen: UW 63, 13.8.2011
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2013  / Sonntag, 24. November 2013  / Basel
Silber für Urner Kunstradfahrerin
Bei den Weltmeisterschaften im Kunstradfahren in Basel gewinnt die Urnerin Andrea Schillig mit dem Schweizer Vierer-Team Silber (Carolin Noll, Maura Stiefel und Nora Willener).
Quellen: UW 93, 27.11.2013, S. 19.
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2013  / Sonntag, 24. November 2013  / Basel
WM-Bronze für Altdorfer Radballer
Den Altdorfer Radballern Roman Schneider und Dominik Planzer glückt die Titelverteidigung nicht. Sie verpassten äusserst knapp den Finaleinzug, gewinnen jedoch die Bronzemedaille. Der Start ins WM-Turnier gelingt zwar wunschgemäss mit Siegen gegen Belgien, Frankreich, Tschechien, Deutschland und einem Unentschieden gegen Österreich. So belegten die beiden Athleten von Radsport Altdorf nach der Vorrunde den 1. Rang. Im ersten Halbfinale gegen Österreich setzt es dann jedoch eine 2:3-Niederlage ab, und auch im zweiten Halbfinale gegen Deutschland unterliegen Schneider/Planzer äusserst knapp mit 6:7 (nach 4-Meter-Schiessen). Damit belegen die beiden Urner den 3. Turnierplatz und gewinnen WM-Bronze. Weltmeister wird Österreich vor Deutschland.
Quellen: UW 93, 27.11.2013, S. 19.
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2014  / Freitag, 20. Juni 2014  / Basel
Grosse Ehre für den Rotary Club Uri
An der Konferenz des Rotary-Distrikts 1980 in Basel wird der Urner Rotarier Franz-Xaver Stadler aus Altdorf zum Governor für das Jahr 2016/17 gewählt. Der Governor ist als Amtsträger von Rotary International zuständig für 64 Klubs im Distrikt, denen rund 35'000 Mitglieder angehören. Der Distrikt 1980 erstreckt sich von Basel bis Lugano und von Grenchen bis nach Einsiedeln. In der bald 60-jährigen Geschichte des Rotary Club Uri hat einzig Ernst Naef aus Altdorf dieses Amt im Jahr 1991/92 innegehabt.
Quellen: UW 48, 21.6.2014, S. 2.
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2015  / Sonntag, 11. Januar 2015  / Basel
8. Rang für Claudia Gisler auf Cordel am GP von Basel
Die 34-jährige Seedorferin Claudia Gisler erreicht auf ihrem Pferd Cordel am Grand Prix von Basel in der internationalen Konkurrenz als beste Schweizerin den sehr guten 8. Rang. Nur wegen einer kleinen Zeitüberschreitung (1 Fehlerpunkt) kann sie mit ihrem elfjährigen Holsteiner nicht am Stechen teilnehmen. Die Springkonkurrenz gewinnt die Portugiesin Luciana Diniz auf dem Pferd Fit For Fun.
Quellen: UW 3, 14.1.2015, S. 16.
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PERSONEN MIT BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEN ZWEI KANTONEN

Anklin Alfred
1909 - 1997
Bürgerort: Basel
Beruf: Künstler, Zeichnungslehrer
Kunstgewerbeschule in Basel; Auslandaufenthalte; 1931: erstes Atelier in Basel; 1956: Wohnsitz in Seedorf (Bolzbach); Zeichnungslehrer am Kollegium Karl Borromäus; Übername: "Düsch Fredi".
Literatur: UW 44/1997; UW 102, 31.12.1997
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Hoffmann Georg
1806 - 1858
Bürgerort: Basel
Beruf: Alpinist
Der Basler Alpinist Georg Hoffmann spielte bei der touristischen Entdeckung des Maderanertals eine wichtige Rolle. 1848 nahm er an der Erstbesteigung der grossen Windgälle teil. 1852 zeichnete er ein Panorama von diesem Tal und die Basler SAC-Sektion veröffentlichte 1865 einen Führer über das Maderanertal.
Literatur: www.urikon.ch
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Meier Hans
1906 -
Bürgerort: Basel
Beruf: Lokomotivführer SBB, Landrat
Landrat von Erstfeld, 1948-1958.
Literatur:
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Sandreuter Hans
1850 - 1901
Bürgerort: Basel
Beruf: Kunstmaler
Kunstmaler Hans Sandreuter hat am Türmli in Altdorf das Hintergrundbild zum Tell-Denkmal gemalt.
Literatur: www.urikon.ch
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Stückelberg Ernst
1831 - 1903
Bürgerort: Basel
Beruf: Kunstmaler
Johann Melchior Ernst Stickelberger wurde 1831 in Basel als Sohn einer Basler Patrizierfamilie geboren. 1881 nahm er seinen Künstlernamen «Stückelberg» an. Der vom Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt offiziell zum gesetzlichen Namen erklärt wurde. Nach dem frühen Tod seines Vaters kümmerte sich sein Onkel um seine Ausbildung. Nach der Schulzeit Lehre beim Porträtisten Johann Friedrich Dietler in Bern. 1850 Studium in Antwerpen an der Akademie bei Gustave Wappers; 1853-56 Kunstakademie in München; von 1856-59 lebte und arbeitete er in Rom. 1860 zog er nach Zürich, wo er sich mit Rudolf Koller, Gottfried Keller, Friedrich Theodor Vischer und Conrad Ferdinand Meyer anfreundete. Ab 1862 lebte er in Basel. 1866 Heirat mit Maria Brüstlein (1842–1927) mit der er sieben Kinder hatte. 1871 kaufte Stückelberg in Basel den Erismannshof und malte ihn 1873–74 mit Fresken aus. 1877 gewann er den Wettbewerb zur Ausschmückung der Tellskapelle am Urnersee. Bis 1883 widmete er sich hauptsächlich den Fresken für die Tellskapelle am Vierwaldstättersee, welche zu seinem Meisterwerk werden sollten. Ernst Stückelberg hat durch seine Bilder starke Beziehungen zu Uri erhalten. Er malte auch Urner Landschaftsbilder. 1883 wurde die neue Tellskapelle eingeweiht und Stückelberg erhielt den Ehrendoktor der Universität Zürich. Der Tod der Schwester 1890 führte zu einem mehrjährigen Einbruch in Stückelbergs Schaffen. Stückelberg starb 1903 in Basel.
Literatur: UW 19.9.1903; Iten, Kulturlandschaft, S. 207 ff.
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Zürich
Bern (Januar 2024)
Luzern (Dezember 2023)
Schwyz  (November 2023)
Obwalden (Oktober 2023)
Nidwalden (September 2023)
Glarus
Zug
Freiburg / Fribourg (Mai 2023)
Solothurn
Basel-Stadt
Basel-Landschaft
Schaffhausen (Juni 2024)
Appenzell A. Rh.
Appenzell I. Rh.
Sankt Gallen (August 2024)
Graubünden (August 2023)
Aargau (September 2024)
Thurgau
Tessin / Ticino (in Arbeit)
Waadt / Vaud (Oktober 2024)
Wallis / Valais (Februar 2024)
Neuenburg / Neuchâtel (April 2023)
Genf / Genève (April 2024)
Jura (November 2024)


Die Beziehungen zwischen Uri und den restlichen Kantonen (schwarz) befinden sich in Arbeit. In Klammern befindet sich das voraussichtliche Aufschaltdatum.

 

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 23.05.2022