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Flugzeuge mit Urner Bezug


Foto: Eine Junkers F 13 der Schweizer Fluggesellschaft Ad Astra am Flugtag vom 9. Oktober 1921 in Flüelen. Aus dem Cockpit schaut Pilot Walter Mittelholzer; Aufnahme Michael Aschwanden (StAUR Slg Bilddokumente D 00194 / 81'001).

Junkers F 13

Baujahr: 1919-1932
Besitzer: Ad Astra
Hersteller: Junkers & Co. Dessau (Sachsen-Anhalt)
Besatzung: 2
Passagiere: 4
Kennzeichen: CH 66

Länge: 9,6 m
Höhe: 4,10 m
Flügelspannweite: 6,4 m
Gewicht: 1’075 kg (Leergewicht); 1’800 kg (beladen)
Geschwindigkeit: 170 km/h
Flughöhe: 4600 m
Reichweite: 1200 km
Antrieb: Propeller BMW

Die Junkers F 13 war ein Verkehrs- und Frachtflugzeug der Junkers Flugzeugwerke in Dessau (Sachsen-Anhalt). Der 1919 entwickelte Typ war das erste Ganzmetallflugzeug der zivilen Luftfahrt. Der einmotorige Tiefdecker bot in einer geschlossenen Kabine vier Passagieren Platz. Insgesamt wurden von 1919 bis 1932 etwa 320 Maschinen gebaut.
Die Serienmodelle waren mit Polstersitzen oder bequemen Korbsesseln ausgerüstet und verfügten über ein Heizsystem und eine Innenbeleuchtung. Die beiden Piloten saßen zunächst in einer offenen Kabine. Erst später wurde auch die Pilotenkabine geschlossen ausgeführt.
Das Radfahrwerk konnte bei Bedarf gegen ein Schwimmergestell oder ein Schneekufengestell ausgetauscht werden. Die Motorleistung steigerte sich schrittweise von 160 PS bis auf 570 PS.
Im Oktober 1921 flog Walter Mittelholzer mit einer Junkers F 13 nach Flüelen und landete auf dem Urnersee. Er führte an dem Flugtag Passagierflugzeuge durch.

Quellen / Literatur: www.wikipedia.de (2016); Aviation History Switzerland (swissair00.ch, 2021).

EREIGNISSE ZUM FLUGZEUG

1921  / Sonntag, 9. Oktober 1921
Die ersten Urner erleben das Fliegen
Der Flüeler Flugtag kann diesmal abgehalten werden. Insgesamt führt der Doppeldecker 18 Flüge mit insgesamt 37 Fahrgästen aus. Unter den Passagieren ist auch die Frauenwelt vertreten. Ein Rundflug dauert bis zu 30 Minuten. Die Passagiere kommen ins Schwärmen: "Alle die Empfinden, die ein Autler bei Kurven, Kreuzungen und Telegraphenstangen kat, kommen in Wegfall; es ist ein erhabenes Gleiten in lichten Höhen ohne jede Beängstigung. Wie in einem Kino ziehen die Bilder am Auge vorüber und weiten und breiten sich vor den Fliegern aus." Nicht zufrieden sind hingegen die Kassiere des Verkehrsvereins, denn wenn sich auch eine Unmasse von Zuschauern eingefunden hat, sieht man nur die Fluglustigen und wenige Hundert Zahler auf dem Flugplatz. Die übrigen gehören zu den Zaungästen, welche die Verkehrserneuerung ausserhalb des Ringes und an den nahen Hängen gütig aber billig loben.
UW 42, 15.10.1921
  
1922  / Sonntag, 9. Juli 1922
Flugtag kann wegen schlechten Wetters nicht abgehalten werden
Wegen schlechten Wetters kann der vom Verkehrsverein veranstaltete Flugtag in Flüelen nicht abgehalten werden.
UW 28, 15.7.1922
  

 
DAS FLUGWESEN IN URI

Allgemeines
Flugereignisse
Flugunfälle im Detail

FLUGZEUGE

DH-112 Venom (Militär)
F/A 18 (Militär)
P-2 (Militär)
P-51 D Mustang (Militär)

Airbus 340-300 Altdorf
Caravelle Uri
Dornier Switzerland CH-171
Junkers Ju 52
Junkers F 13

HELIKOPTER

Alouette III (Rega)
Agusta Westland Da Vinci (Rega)

Alouette II (Militär)
Alouette III (Militär)
Djinn V-21 (Militär)
Superpuma (Militär)

Agusta-Bell 204 B
Alouette II Lama
Eurocopter AS 350 B3 Ecureuil

HELIKOPTERBASEN

Rega-Basis Erstfeld
Basis Swiss Helicopter

FLUGFELDER

Ehemaliges Flugfeld Allmeini

 
Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 24.03.2021