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Flugzeuge mit Urner Bezug


Foto: DH-112 Venom der Schweizerluftwaffe, die von 1953 bis 1984 im Einsatz stand (Foto: © Schweizer Luftwaffe ).

DH-112 Venom (Militär)

Baujahr: 1949
Besitzer: Schweizer Armee, Luftwaffe
Hersteller: De Havilland Aircraft Company

Länge: 10,00 m
Gewicht: 5530 t
Geschwindigkeit: 920 km/h
Antrieb: De Havilland Ghost 48 Turbo-Strahltriebwerke

Die DH-112 Venom war ein einstrahliges Jagdflugzeug des britischen Herstellers de Havilland Aircraft Company. Sie war eine Weiterentwicklung der DH-100 Vampire. Der Erstflug erfolgte am 2. September 1949. Insgesamt wurden 1431 Flugzeuge hergestellt.
Insgesamt wurden von der Schweizer Armee 250 Flugzeuge angeschafft, die ab 1953 im Einsatz standen. Ein Schweizer Firmenkonsortium, bestehend aus Doflug Altenrhein (FFA), den Pilatus Flugzeugwerken und F+W Emmen, bauten davon ab 1953/1956 126 Venom unter Lizenz (Dienstnummern J-1501 bis J-1625). Die zugehörigen Triebwerke stellten, ebenfalls in Lizenz die Gebrüder Sulzer her. Die letzten Schweizer Venom wurden 1984 ausgemustert.
Von den 250 Flugzeugen gingen 49 durch Abstürze verloren. 35 Piloten verloren dabei ihr Leben. Vier Maschinen stürzten dabei auf Urner Kantonsgebiet ab.

EREIGNISSE ZUM FLUGZEUG

1962  / Montag, 27. August 1962
Drei Militärflugzeuge verunglücken am Furkapass
Drei Patrouillen der Fliegerstaffel 20 haben den Befehl, im Rahmen von Manövern des Gebirgsarmeekorps 3 über die Furka und den Gotthard ins Oberwallis einzudringen und die dort auf dem Marsch befindlichen Truppen mit Raketen und Kanonen anzugreifen. Die drei Patrouillen zu je drei Venom starteten ab 17.50 Uhr in Mollis in Abständen von sieben Minuten. Während die erste und dritte Patrouille über dem Urserental auf über 4000 m ü. M. steigen, wählt die zweite Patrouille den direkten Weg über den Pass, wo aber schlechte Wetterbedingungen herrschen. Die drei Venom fliegen geschlossen in Exerzierformation (also mit etwa 70 Meter Abstand zwischen den Flugzeugen) in die Wolken. Kurz darauf schlagen sie in den Felsen ein. Alle drei Flugzeugführer, der Berufspilot Kurt Gruber, der technische Angestellte Erwin Hafer und der Mechaniker Wilhelm Vögele, sind auf der Stelle tot. Die drei Kampfjets werden vollständig zerstört.
Brotschi Peter, Gebrochene Flügel – Alle Flugunfälle der Schweizer Luftwaffe, Zürich 2006, S. 216 f.
  
1967  / Donnerstag, 5. Oktober 1967
Verunglücktes Militärflugzeug wird erst nach 18 Tagen Suche gefunden
Bei einer Übung von Anwärtern des Überwachungsgeschwaders startet Wm Peter Zuberbühler mit einem Venom (DH-112) um 15.16 Uhr in Interlaken. Über Innertkirchen meldet sich der Pilot zum letzten Mal. Rund zwei Minuten später prallt der Venom senkrecht auf den felsigen Hang des Kleinen Griessenhorns, rund 1 km östlich der Sustenpasshöhe. Trotz intensivstem Suchen (total 220 Einsätze mit Helikoptern und Flächenflugzeugen) wird die Unfallstelle erst am Nachmittag des 23. Oktober entdeckt.
Brotschi Peter, Gebrochene Flügel – Alle Flugunfälle der Schweizer Luftwaffe, Zürich 2006, S. 242.
  

 
DAS FLUGWESEN IN URI

Allgemeines
Flugereignisse
Flugunfälle im Detail

FLUGZEUGE

DH-112 Venom (Militär)
F/A 18 (Militär)
P-2 (Militär)
P-51 D Mustang (Militär)

Airbus 340-300 Altdorf
Caravelle Uri
Dornier Switzerland CH-171
Junkers Ju 52
Junkers F 13

HELIKOPTER

Alouette III (Rega)
Agusta Westland Da Vinci (Rega)

Alouette II (Militär)
Alouette III (Militär)
Djinn V-21 (Militär)
Superpuma (Militär)

Agusta-Bell 204 B
Alouette II Lama
Eurocopter AS 350 B3 Ecureuil

HELIKOPTERBASEN

Rega-Basis Erstfeld
Basis Swiss Helicopter

FLUGFELDER

Ehemaliges Flugfeld Allmeini

 
Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 24.03.2021