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Flugzeuge mit Urner Bezug


Foto: Eine P-2 stürzte 1972 im Schächental ab (Foto: © Schweizer Luftwaffe).

P-2 (Militär)

Baujahr: 1945-1948
Besitzer: Schweizer Armee, Luftwaffe
Hersteller: Pilatus Aircraft
Kennzeichen: A-1 bis A-128

Länge: 9,02 m
Spannweite: 11,0 m
Höhe: 2,70 m
Gewicht: 1380 t (Leergewicht); 1970 kg (maximale Startbelastung)
Geschwindigkeit: 320 km/h /Reisegeschwindigkeit); 600 km/h (Maximalgeschwindigkeit)
Antrieb: Argus As 410-A2

Die Entwicklung des Prototyps der P-2 begann gegen Ende des Jahres 1943, der Typ erhob sich am 27. April 1945 erstmals in die Luft. In den folgenden Jahren wurden insgesamt 54 Maschinen gefertigt, die alle an die schweizerischen Fliegertruppen geliefert wurden. Die P-2 wurde 1981 bei der Luftwaffe ausgemustert. Die P-2 ist ein zweisitziger, freitragender Tiefdecker. Die Tragflächen bestehen aus einer Holzkonstruktion mit Sperrholzbeplankung. Darin sind auch drei Brennstofftanks mit total 240 Liter Fassungsvermögen integriert. Sämtliche Ruder sind stoffbespannt. Das Flugzeug hat eine Reichweite von 560 km und kann bis zu einer Maximalhöhe von 6600 müM fliegen. 1972 kollidierte im Schächental eine P-2 mit einem Heuseil und stürzte ab. Die beiden Piloten fanden den Tod. Insgesamt stürzten sechs Maschinen der Schweizer Armee ab, zwei weitere erlitten

EREIGNISSE ZUM FLUGZEUG

1972  / Mittwoch, 16. Februar 1972
Absturz eines Militärflugzeuges nach Kollision mit Transportseil
Zwei Piloten des Überwachungsgeschwaders absolvieren einen Flug nach Emmen. Das Trainingsflugzeug startet um 10.15 Uhr in Dübendorf. Nach Überquerung des Klausenpasses fliegt die P-2 dem nördlichen Hang des Schächentals entlang, um dann Richtung Chinzig Chulm-Rossstock weiterzufliegen. Dabei kollidiert das Flugzeug mit einem Transportkabel, das vom Vorderen Wissenboden auf Chinzig Chulm führte. Vom Flügel wird das äussere Stück auf einer Länge von 2.9 Metern samt dem Querruder abgetrennt, wodurch das Flugzeug abstürzt und fast horizontal auf dem verschneiten Hang aufschläg. Die beiden jungen UeG-Piloten, Wm Joseph Brülisauer und Wm Kurt Zimmerli, erleiden den Tod.
Brotschi Peter, Gebrochene Flügel – Alle Flugunfälle der Schweizer Luftwaffe, Zürich 2006, S. 275, 320.
  

 
DAS FLUGWESEN IN URI

Allgemeines
Flugereignisse
Flugunfälle im Detail

FLUGZEUGE

DH-112 Venom (Militär)
F/A 18 (Militär)
P-2 (Militär)
P-51 D Mustang (Militär)

Airbus 340-300 Altdorf
Caravelle Uri
Dornier Switzerland CH-171
Junkers Ju 52
Junkers F 13

HELIKOPTER

Alouette III (Rega)
Agusta Westland Da Vinci (Rega)

Alouette II (Militär)
Alouette III (Militär)
Djinn V-21 (Militär)
Superpuma (Militär)

Agusta-Bell 204 B
Alouette II Lama
Eurocopter AS 350 B3 Ecureuil

HELIKOPTERBASEN

Rega-Basis Erstfeld
Basis Swiss Helicopter

FLUGFELDER

Ehemaliges Flugfeld Allmeini

 
Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 24.03.2021