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Wichtige Personen der Gotthardbahn



Lucchini Pasquale

07.04.1798 - 23.02.1892
Lugano
Beruf: Kantonsingenieur TI

geboren in Gentilino (oberhalb von Lugano); verdiente als Kind armer Eltern bereits mit neun Jahren als Maurergehilfe in der nahen Lomardei sein erstes Geld; erwarb sich autodidaktisch Kenntnisse im Ingenieurwesen; ab 1845 Kantonsingenieur im Tessin; 1845-47 Bau des Damms von Melide; ab 1851 erste Studien zum Bau einer Gotthardbahn. Finkbohner Walter, Pasquale Lucchini, in: Alpenbahningenieure, S. 21-28.
Literatur:
    
          


Müller Karl Emanuel

18.03.1804 - 01.12.1869
Altdorf
Beruf: Unternehmer

Geboren 1804 in Altdorf als Sohn des Anton Maria, Landschreiber, und der Elisabeth Malfaire aus Saarlouis; katholisch; Landmann von Uri, ab 1845 Bürger von Eschenbach (LU), ab 1856 von Solothurn. Er absolvierte die Lateinschule in Altdorf und das Lyzeum in Solothurn.
Staatswissenschaftliches Studium in Heidelberg, 1826-29 Architektur- und Ingenieurstudium (Hoch-, Wasser-, Brückenbau) in Wien; Studienreisen nach England und Italien. oo 1844 Josefa Arnold, Tochter des Josef Anton Arnold, 2) 1851 Emilie Schnyder von Wartensee, Tochter des Ludwig, Gutsbesitzers in Luzern und Sursee.
1839-40 Strasseninspektor des Kantons Glarus. Als Unternehmer erbaute er u.a. die Fahrstrasse in der Schöllenen (1828-30), die Nydeggbrücke in Bern (1840-44) sowie die Kirche St. Peter und Paul in Bern (1858-64). 1850-53 führte er die Reusskorrektion zwischen Attinghausen und Seedorf aus. 1847 Gründung der Postdampfschiffgesellschaft. 1851 Erwerb von Gewerbeliegenschaften an der Isleten, Errichtung einer Papierfabrik; 1858-63 Miteigentümer der grossen Herrschaft Czernek (Slawonien, heute Cernik, Kroatien), der Besitz brachte ihm jedoch endlose Schwierigkeiten. 1845 Landesfähnrich; zog im gleichen Jahr nach Luzern, als Vorsteher des Baudepartements im Regierungsrat (bis 1847). Im Sonderbundskrieg war er Mitglied des Kriegsrats («Gotthardexpedition»); Kriegsgefangener der eidgenössischen Truppen. Nach der Gründung des Bundesstaats Fortsetzung der politischen Karriere in Uri: 1850-52 und 1856-69 Regierungsrat, 1852-56 Präsident des Kantonsgerichts, 1850-52 Landesstatthalter, 1856-59 und 1864-66 Landammann sowie 1861-63 Ständerat. Er zeichnete sich als Wohltäter des Urner Kantonsspitals aus, das er fast ganz auf eigene Kosten erbauen liess. Er gilt als erster industrieller Unternehmer Uris. Als Magistrat förderte er vor allem den Strassenbau (Axen, Furka, Oberalp) und die Idee einer Gotthardbahn mit Tunnel zwischen Göschenen und Airolo.

Literatur: www.hls.ch (Urs Kälin, 2016); Gisler Friedrich, Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, S. 115; Porträt: Historisches Museum Uri.
    
          


Beckh August

30.06.1809 - 30.06.1899
Württemberg
Beruf: Ingenieur

Stammt aus Württemberg. Ingenieur; Strassenbau- und Eisenbahnbauinspektor in Württemberg (1841-1853), Oberingenieur der Schweizerischen Nordostbahn (1853-1860), Gutachter und Experte in Eisenbahnfragen (ab 1860), Beckh verfasste im Auftrag des Lukmanierkomitees ein Gutachten über das Lukmanierprojekt sowie im Auftrag des Ausschusses der Gotthardvereinigung ein technisches und finanzielles Gutachten über die Gotthardbahn (1864/65, zusammen mit Robert Gerwig). Beckh wurde für seine Verdienste geadelt.
Literatur: www.briefedition.alfred-escher.ch (2016)
    
          


Speiser Johann Jakob

27.02.1813 - 08.10.1856
Basel
Beruf: Bankier und Politiker.

Johann Jakob Speiser war ein Schweizer Textilkaufmann, Bankier und Politiker. 1852 war er Mitbegründer der Schweizerischen Centralbahn-Gesellschaft und war Direktionspräsident von 1853 bis zu seinem frühen Tod. Er war ein Förderer der Gotthardbahn-Idee.
Literatur:
    
          


Escher Alfred

20.02.1819 - 06.12.1882
Zürich
Beruf: Jurist, Unternehmer

Geboren 1819 in Zürich. Sohn des Heinrich und der Auguste Uebel. Nach Privatunterricht und dem Obergymnasium absolvierte er ein Rechtsstudium in Zürich.
Als radikaler und später liberaler Politiker erlangte er im Kanton Zürich früh eine einflussreiche Stellung; er war Mitglied und Präsident des Kantonsrats; 1848-55 Regierungsrat; von 1848 bis zu seinem Tod war er Mitglied des Nationalrats. Er hatte massgeblichen Anteil an der Gründung des 1855 eröffneten Eidgenössischen Polytechnikums in Zürich (heute ETH). Eschers wichtigstes Tätigkeitsfeld wurde der Eisenbahnbau. Ab 1852 lobbyierte er im Nationalrat für den Privatbau. 1853 gehörte er zu den Gründern der Schweizischen Nordostbahn (NOB). Um die für den Eisenbahnbau benötigten grossen Finanzmittel unabhängig von ausländischen Einfluss zu organisieren, gründete er mit Gleichgesinnten 1856 die Schweizerische Kreditanstalt (SKA, heute Credit Suisse). Ab den 1860er Jahren engagierte er sich für den Bau der Gotthardbahn. 1871 entstand die Gotthardbahn-Gesellschaft mit Escher als Direktionspräsidenten und Leiter des Baudepartements. Beim Bau der Gotthardbahn zeichneten sich ab 1875 Verzögerungen ab, die umfangreiche Nachtragskredite nötig machten und Escher 1878 zum Rücktritt als Direktionspräsident der Gotthardbahn-Gesellschaft zwangen. Zum Durchstich des Tunnels 1880 wurde er nicht eingeladen; auf die Teilnahme an der Eröffnungsfeier 1882 verzichtete er aus gesundheitlichen Gründen. Eschers Tochter Lydia Welti gründete mit dem ererbten Vermögen die Gottfried-Keller-Stiftung.

Literatur: www.hls.ch (2016); www.wikipedia.de (2016).
    
          


Gerwig Robert

02.05.1820 - 06.12.1885
Karlsruhe
Beruf: Ingenieur

Nach seinem Ingenieursexamen 1841 an der Grossherzoglichen Polytechnischen Schule seiner Heimatstadt trat er in den Dienst der Oberdirektion für Wasser- und Strassenbau ein.
1850 berief ihn das badische Innenministerium zum provisorischen Direktor der neuen Uhrmacherschule Furtwangen. Er war wesentlich an der Entwicklung der Schwarzwälder Kuckucks-Uhr beteiligt. Nach sieben Jahren verliess er die Schule auf eigenen Wunsch. Als Direktor in Furtwangen blieb Gerwig für die Oberdirektion tätig und entwarf verschieden im süddeutschen Raum. Als sein Hauptwerk gelten Planung und Bau der Schwarzwaldbahn Offenburg-Singen von 1863 bis 1873. Die Längenentwicklung der Strecke wird durch insgesamt zwei S-förmige aufeinander folgende Kehrschleifen und zwei Kehrtunnels ermöglicht. 1865 verfasste er zusammen mit Oberingenieur August Beckh einen Bericht, der zur Überwindung der Steigung an der Gotthardstrecke die drei Kehrtunnels von Wassen vorsah. 1871 liess er sich beurlauben, um als leitender Ingenieur beim Bau der Nordrampe der Gotthardbahn tätig sein zu können. Hier entwarf er die drei Kehrtunnels von Wassen.
1875 kehrte er als Vorstand der technischen Abteilung in den badischen Staatsdienst zurück. Robert Gerwig starb am 6. Dezember 1885 in Karlsruhe durch einen Gehirnschlag.

Literatur: www.wikipedia.de (2016)
    
          


Wetli Kaspar

01.09.1822 - 30.03.1889

Beruf: Bauingenieur

Geboren in Allenberg (Gemeinde Männedorf); Schweizer Ingenieur. Als Zürcher Kantonsingenieur war er für den Strassenbau zuständig. Er war auch im Eisenbahnbau tätig. In den Jahren 1860-1862 verfasste er ein Gotthardbahnprojekt, das jedoch nicht zur Ausführung kam. Er leitete dann den Bau der Wädenswil-Einsiedeln-Bahn und der Glatttalbahn. Sein Walzenradsystem kam nach einem schweren Unfall 1876 im Bahnhof Wädenswil nicht mehr zum Einsatz.
Literatur:
    
          


Koller Gottlieb

22.02.1823 - 11.07.1900
Bern
Beruf: Ingenieur

geboren in Winterthur; ab 1853 Stellvertreter des Oberingenieurs der Schweizerischen Centralbahn (SCB) in Basel; beratender Ingenieur des Gotthardkomitees und der Gotthardvereinigung; gestorben in Bern. Wägli Hans G., Gottlieb Koller, in: Alpenbahningenieure, S. 42-54.
Literatur:
    
          


Favre Louis

26.01.1826 - 19.07.1879
Genf
Beruf: Ingenieur, Unternehmer

Geboren in Chêne-Thônex im Kanton Genf. Sohn des Zimmermeisters Claude und der Péronne Chevalier. oo 1849 Caroline Eugénie Rondeau. Nachdem Favre 1845 die Werkstatt seines Vaters verlassen hatte, wurde er als Zimmermannsgeselle in der Nähe von Paris aufgenommen. Er belegte Architekturkurse und bildete sich autodidaktisch zum Ingenieur aus. Er führte dann verschiedene Projekte im Eisenbahn- und Tunnelbau in Frankreich aus. Er kaufte Steinbrüche und entwickelte den mechanischen Abbau. Den 1871 ausgeschriebenen Wettbewerb für den Gotthardtunnel gewann er mit dem Versprechen, diesen in acht Jahren zu realisieren. Bedroht von den drakonischen Bedingungen seines Vertrages, kämpfte er ständig mit finanziellen Problemen. Er starb (Riss der Bauch-Aorta) gut sieben Monate vor dem Durchstich im Tunnel, der erst 1882 eröffnet wurde. Die Gotthardbahn-Gesellschaft nahm die Verspätung zum Anlass, die Erben Favres gerichtlich zu belangen.
Literatur: www.hls.ch (2016); www.wikipedia.de (2016)
    
          


Bridel Gustav

26.10.1827 - 03.12.1884
Bern
Beruf: Eisenbahningenieur

Geboren in Biel als Sohn eines Fabrikanten; verheiratet mit Marie-Louise Carrel, Tochter eines Notars in Yverdon. Früh verwaist, wurde er von seinem Onkel erzogen. Ausbildung zum Maschineningenieur in Paris. Ab 1847 war er bei der französischen Ostbahn, dann in einem Pariser Baugeschäft tätig. 1855 gründete er in Yverdon eine eigene Brückenbauwerkstätte. B. errichtete diverse Viadukte und übernahm 1873 die Bauleitung der Jurabahnen. Im gleichen Jahr wurde er als "Krisenmanager" zur Gotthardbahn gerufen, die unter ihm erfolgreich zu Ende gebaut wurde. 1883-84 amtierte er in Bern als Direktor der Bern-Jura-Luzern-Bahn. Er zählt zu den bedeutendsten Bahnbauern der Schweiz.
Literatur: www.hls.ch (2016, Christoph Zürcher)
    
          


Hellwag Wilhelm

18.09.1827 - 05.01.1882

Beruf:

Geboren in Eutin in Holstein; Sohn eines Oberregierungsrats; Studium an der Universität Kiel und am Polytechnikum München. 1855 Bauführer bei der Schweizerischen Centralbahn, 1851-61 Ingenieur beim Bau der österrreichischen Orientbahn, 1861 Bauleitung an der Brennerlinie in Innsbruck, 1869-75 Direktor der österreichischen Nord-Westbahnen. Als Oberingenieur der Gotthardbahn ab 1875 änderte er die Linienführung der Zufahrten. In der Finanzkrise der Gotthardbahn schlug er redimensionierte Varianten vor. 1878 wurde er entlassen (später rehabilitiert) und wirkte danach als Bauunternehmer in Wien.
Literatur: www.hls.ch (2016)
    
          


Mossdorf Gustav

29.06.1831 - 06.02.1907
Luzern
Beruf: Architekt

Mossdorf stammte aus dem Herzogtum Sachsen-Altenburg und besuchte in München und Dresden die Bauschule. Er wurde dann als Professor an die Höhere Lehranstalt nach Luzern berufen und machte sich dort als Architekt mit Wohnhausbauten und dem Bau von gehobenen Villen in den 1860er Jahren einen Namen. Mit der Planung des Erweiterungsbaus des Hotels Beau Rivage 1870 stieg er in die Hotelarchitektur ein. In den Jahren 1870-1872 wurde nach seinen Plänen das Hotel Bellevue in Andermatt erbaut. 1873 beendete er seine Karriere als selbständiger Architekt und wechselte zur neu gegründeten Gotthardbahngesellschaft. Dort leitete er die Abteilung Hochbau von 1874-1890 und realisierte zahlreiche Bahnhofgebäude (Altdorf, Flüelen, Bellinzona). Sein wichtigstes Bauwerk ist das von 1886-1889 gebaute Verwaltungsgebäude der Gotthardbahn am Schweizerhofquai 6 in Luzern.
Literatur: www.hls.ch (2016)
    
          


Segesser Karl Ludwig

30.06.1845 - 30.06.1907

Beruf: Ingenieur

Er war Civilingenieur bei der französischen Armee in Mexico, beim Bau der Gotthardbahn sowie der Bahn Athen-Megara. Im Auftrag der Gemeinde Altdorf entwickelte er 1879 ein Projekt, das den Bahnhof Altdorf näher an das Zentrum gerückt hätte.
Literatur: HBLS Bd VI S. 330
    
          


Zschokke Richard

11.02.1865 - 25.05.1946
Gontenschwil
Beruf: Bauingenieur

Zschokke wuchs als neuntes von 15 Kindern in einfachen ländlichen Verhältnissen auf. Er absolvierte die Bezirksschule in Menziken und die Kantonsschule in Aarau. Von 1883 bis 1887 studierte er Ingenieurwesen am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich (ETH Zürich). 1888 bis 1892 die Bauleitung des zweiten Ausbaus der Hafenanlagen in Genua. Nach der Rückkehr in der Schweiz baute er im Gotthardmassiv verschiedene Befestigungsanlagen sowie 1899 das Suworow-Denkmal in der Schöllenenschlucht. Ausarbeitung eines Projekts für die Schöllenenbahn, das dann auch ausgeführt wurde. 1901 liess er sich in Wengen nieder und leitete von dort aus den Bau der Jungfraubahn, wodurch er internationale Bekanntheit erlangte. Daneben projektierte er mehrere Kraftwerke. 1914 zog er wieder in seine Heimatgemeinde Gontenschwil und befasste sich hauptsächlich mit Wasserversorgungsanlagen, Quellfassungen und Entsumpfungen.
1919 wurde er als Vertreter der Aargauer BGB in den Nationalrat gewählt. Im Parlament beschäftigte er sich hauptsächlich mit bautechnischen Fragen. Als passionierter Jäger war er aber auch massgeblich an der Ausarbeitung eines neuen Jagdgesetzes beteiligt. 1935 beendete er seine politische Karriere.

Literatur: www.wikipedia.de (2016); www.hls.ch (2016)
    
          


Furrer Josef

23.09.1869 - 21.04.1925
Silenen
Beruf: Gemeindeschreiber, Posthalter

Josef Furrer, von Silenen, Landammann 1907-1909, 1911-1913, war ein Sohn des Josef Furrer, Regierungsrat, und der Barbara Zgraggen; geb. 23. September 1869, und verehelicht am 14. September I894 mit Julia Tresch, Tochter des Johann, zum Engel, in Amsteg, und der Franziska Furrer. Den ausserordentlich begabten jungen Mann erkor die Gemeinde Silenen 1886 zu ihrem Gemeindeschreiber (bis 1901), 1896 zum Vertreter im Landrat und 1901 zum Präsidenten des Gemeinderates und des Kirchenrates (bis 1906). Die Landsgemeinde 1898 wählte Furrer in den Regierungsrat (1898-1915), in welcher Behörde er 1905-1907, 1909-1911 und 1913-1914 das Landesstatthalteramt inne hatte, und ordnete ihn von 1901-1911 in den Ständerat ab. Von 1911-1914 vertrat er seinen Heimatkanton im Nationalrat. Als Justizdirektor führte Landammann Furrer, der seit nahezu 100 Jahren wieder der erste Landammann aus einer Landgemeinde war, die Beratungen für das Einführungsgesetz zum Zivilgesetzbuch; er wirkte auch mit aller Energie an der Verwirklichung des Kollegiumsprojektes und der Schöllenenbahn. Infolge der Ersparniskassa-Katastrophe im Jahre 1914 trat er aus der Öffentlichkeit zurück, diente seiner Gemeinde aber 1918-1922 noch als Schulratspräsident ; + 21. April 1925. Wappen: In Rot eine natürliche Tanne, beseitet von zwei stehenden Bären mit silbernem Schwert in den Tatzen; Schildhaupt von Blau mit 3 goldenen Sternen. Kleinod: zwei Bären, der rechte mit gezücktem Schwert, der linke eine Tanne tragend (Abb. Nr. 184). Peter Furrer, des Rats, Altdorf, Grossweibel, führte 1639 als Landvogt im Freiamt "in Blau einen roten Löwen mit goldener Lilie zwischen den Pranken". Im Atrio des Castells zu Locarno ist derselbe als Gesandter zur Jahresrechnung 1630 verewigt, wobei das Wappen dargestellt wird: "In Blau über Dreiberg gelber steigender Löwe, ein Monogramm hochhaltend ". Das Wappen von Schulmeister und Kaplan Peter Furrer, aus Bosco, der "Guriner" genannt, welcher das Urner Landrecht 1656 erhielt, ist im Wappenbuch der Straussengesellschaft 1655 dargestellt: "In Blau über grünem Dreiberg auf goldenem Stab ein goldenes Kreuz". Stammvater dieses im untern Kantonsteil, in Altdorf, Flüelen, Erstfeld und Silenen verbürgerten Geschlechtes ist Anton, der 1495 das Landrecht erhielt. Das aus dem Berner Oberland stammende Ursener-Geschlecht geht auf Hans zurück, der 1533 eingebürgert wurde.
Literatur: UW 18/1925
    
          

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RANDFIGUREN



Der Elsässer Adolphe Braun hat den Bau der Gotthardbahn mit seiner Kamera festgehalten.
Der Photograph Adolphe Braun
Eisenbahn-Fotos von Adolphe Braun



Der Flüeler Bäckermeister Jonas Bühler kämpfte Ende der 1930er-Jahre den einsamen Kampf für eine Bergumfahrung des Dorfes Flüelen.
Der Kämpfer für die Bergvariante
Jonas Bühler, der Filmemacher

Der Ingenieur Eduard Gruner sprach bereits 1947 in einem technischen Aufsatz vom Gotthard-Basistunnel und der Idee der "Porta Alpina"
Gruners Idee des Basistunnels

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 3.6.2016