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Epidemien, Krankheiten

  
   

Coronavirus (COVID-19)
       
Der durch das neue Coronavirus Sars-CoV-2 verursachten Krankheit hat die WHO im Februar 2020 einen offiziellen Namen gegeben: COVID-19, kurz für «coronavirus disease 2019» oder auf Deutsch Coronavirus-Krankheit 2019.
Der örtliche Ursprung der Coronavirus-Epidemie in China ist wahrscheinlich ein Markt der zentralchinesischen Stadt Wuhan. Dort wurden nebst Fisch auch Fledermäuse, Schlangen und weitere Wildtiere gehandelt. Das Virus wurde von Tieren auf den Menschen übertragen. Seither wird das Virus von Mensch zu Mensch übertragen.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am 12. März 2020 den Ausbruch des Coronavirus Sars-Cov als Pandemie eingestuft. Die WHO definiert eine Pandemie als eine Situation, in der die gesamte Weltbevölkerung potenziell einem Erreger ausgesetzt ist - und das Risiko besteht, dass ein Teil von ihr erkrankt. Die Einstufung als Pandemie sagt aber nichts darüber aus, wie ansteckend oder tödlich die jeweilige Krankheit ist. So wurden etwa der Ebola-Ausbruch ab 2013 in Westafrika und die Schweinegrippe in den Jahren 2009 und 2010 als Pandemien eingestuft.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), https://www.bag.admin.ch (2020).



Covid 19-Fälle in Uri
rot = Aktuelle Covid-19-Fälle (Total Fälle – Total Geheilte - Total Todesfälle, Berechnung URIkon)
gelb = Total Covid-19-Fälle in Uri
schwarz = Todesfälle in Uri (7)
blau = Hospitalisierungen von Covid 19-Fällen
grün = Geheilte
Quelle: Berichte Kafur (01.07.2020)



Die Situation war auch schon besser. Bessere Zeiten kommen wieder, wenn alles grün und dabei möglichst wenig schwarz ist!



Zunahme an Covid 19-Fällen in Uri pro Tag
Quelle: Mitteilung Sonderstab (01.07.2020)



In der Statistik des BAG sind 93 von 103 Fällen in Uri aufgeführt.
Quelle: Situationsbericht des Bundesamts für Gesundheit (01.07.2020); Durchschnitt CH > Berrechnung www.urikon.ch



rot = Fälle in der Schweiz
dunkelgelb = Fälle in Uri
Quelle: CH: Situationsbericht des Bundesamts für Gesundheit (01.07.2020); UR: Mitteilung Sonderstab (01.05.2020).



Zunahme an Covid 19-Fällen in der Schweiz pro Tag
Quelle: Situationsbericht des Bundesamts für Gesundheit (01.07.2020)



schwarz = Anzahl Todesfälle wegen des Coronavirus in der Schweiz: 1685 (Angaben BAG 01.07.2020).

EREIGNISSE IM DETAIL

2020  / Freitag, 24. Januar 2020
Erster Corona-Fall in Europa
Nachdem der Coronavirus im Dezember 2019 erstmals in der Stadt Wuhan aufgetreten ist, wird das Virus erstmals in Frankreich bei einem Erkrankten in Europa festgestellt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Coronavirus-Epidemie_2019/2020
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2020  / Dienstag, 28. Januar 2020
Erste Fälle von Coronavirus in Italien
Bei zwei infizierten Touristen aus China wird in Italien erstmals eine Erkrankung am Coronavirus, einer neuartigen Lungenkrankheit, festgestellt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Coronavirus-Epidemie_2019/2020
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2020  / Samstag, 15. Februar 2020
Erster Corona-Toter in Europa
In Frankreich stirbt ein chinesischer Tourist am Coronavirus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Coronavirus-Epidemie_2019/2020
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2020  / Dienstag, 25. Februar 2020
Erster Coronavirus-Fall in der Schweiz
Bei einem im Kanton Tessin wohnhaften 70-jährigen Mann wird eine Erkrankung am Coronavirus festgestellt. Er hat sich an einer Versammlung in der Nähe von Mailand angesteckt.
https://www.admin.ch (2020)
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2020  / Donnerstag, 27. Februar 2020
Sieben weitere Corona-Fälle in der Schweiz
Sieben weitere Corona-Fälle in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Genf, Graubünden, Tessin, Waadt und Zürich werden gemeldet. Alle Patienten waren kurz zuvor in Italien.
https://www.admin.ch (2020)
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2020  / Donnerstag, 27. Februar 2020
Bundesamt für Gesundheit lanciert Informationskampagne



Das Bundesamt für Gesundheit wendet sich ab sofort mit Hygiene- und Verhaltensregeln an die Bevölkerung, um die Verbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern oder zu bremsen. In einem ersten Schritt sollen drei wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln breit bekannt gemacht werden. Erstens: Gründlich Hände waschen; zweitens: In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen; drittens: Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben. Als Sofortmassnahme an den Grenzübergängen zu Italien, den grösseren Bahnhöfen und an Autobahnraststätten werden Flyer verteilt. Zudem informieren Plakate die Grenzgänger und Reisenden über wichtige Verhaltensregeln.

https://www.bag-coronavirus.ch; https://www.admin.ch (2020)
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2020  / Freitag, 28. Februar 2020
Bundesrat verbietet Grossanlässe
Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz als «besondere Lage» gemäss Epidemiengesetz ein. Er verbietet Grossveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern bis mindestens zum 15.März. Betroffen sind die Basler Fasnacht, der Genfer Autosalon und Konzerte. Auch die Eishockey-Play-offs und der Fussball-Spielbetrieb werden vorerst verschoben.
https://www.admin.ch (2020); UW 17, 29.02.2020, S. 3.
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2020  / Montag, 2. März 2020
Neue Hygiene- und Verhaltensregeln zum Schutz gegen das neue Coronavirus



Die Situation rund um das neue Coronavirus hat sich in der Schweiz und den Nachbarländern in den vergangenen Tagen weiter verschärft. Der Bund passt deshalb die Grundfarbe seiner Kampagne «So schützen wir uns» an und fügt weitere Hygiene- und Verhaltensregeln hinzu.
Mittlerweile ist es auch innerhalb der Schweiz zu Übertragungen des neuen Coronavirus gekommen, etwa im Wallis und in Graubünden. Die Übertragungskette kann in diesen Fällen noch nachverfolgt werden. Das BAG empfiehlt der Bevölkerung deshalb in seiner Kampagne «So schützen wir uns» zusätzliche Verhaltens- und Hygieneregeln.
Die Kampagne wechselt ab sofort von der bisherigen Farbe Gelb auf Rot. Dies bedeutet, dass die bisherigen drei Hygieneregeln um drei weitere Regeln erweitert werden: «Papiertaschentuch nach Gebrauch in geschlossenen Abfalleimer», «Händeschütteln vermeiden» und «Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation». Neu gilt es nun auch, vom Mitmenschen Abstand zu halten, anfänglich 1, später 2 Meter - «Social distancing» gilt es weltweit als Begriff ins Vokabular aufzunehmen und danach zu leben.

Quelle: https://www.bag-coronavirus.ch; https://www.admin.ch (2020)
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2020  / Mittwoch, 4. März 2020
Anlässe über 150 Personen bedürfen neu einer Risikoabschätzung
Der Vorstand der Gesundheitsdirektoren und Bundesrat Alain Berset wollen einheitlichere Regeln bei der Bewilligung von Anlässen. Bei Veranstaltungen ab 150 Personen soll mit dem Kanton eine Risikoabschätzung erfolgen. Das Bundesamt für Gesundheit ergänzt seine Hygiene-Empfehlungen: Neu gilt die Anweisung, Abstand zu halten. Eine gewisse Distanz zu anderen Menschen sei zum Schutz der Verletzlichsten wichtig. Die Übertragung des Virus von Mensch auf das Tier wird bestätigt.
Quelle: https://www.bag-coronavirus.ch; https://www.admin.ch (2020)
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2020  / Samstag, 7. März 2020
Bestätigte 228 Koronafälle in der Schweiz
Das Bundesamt für Gesundheit bestätigt 228 Coronäfälle in der Schweiz. Alle Erkrankten sind isoliert. In Uri und fünf weiteren Kantonen (NW, OW, GL, SH und AI) sind bisher keine Erkrankungen aufgetreten. Negativ getestet mit Verdacht auf das neue Coronavirus wurden mehr als 3500 Personen.
https://www.bag.admin.ch (2020)
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2020  / Freitag, 6. März 2020
Strategiewechsel im Kampf gegen das Coronavirus
Bei den Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz ändert der Bundesrat seine Strategie. Neu gelte es, besonders gefährdete Personen zu schützen. Als besonders gefährdet gelten Personen über 65 Jahre und Menschen mit Vorerkrankungen. Besuch in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen seien deshalb möglichst zu vermeiden. Ebenfalls empfiehlt der Bundesrat, die öffentlichen Verkehrsmittel nicht zu Stosszeiten zu benutzen. Nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit haben sich bisher 181 Personen in der Schweiz mit dem Coronavirus angesteckt.
www.teletext.ch (2020)
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2020  / Sonntag, 8. März 2020
Landammannfeier abgesagt - 2. Todesopfer in der Schweiz
Urban Camenzind wird zum Urner Landammann gewählt. Die Landammannfeier an seinem Wohnort Bürglen muss jedoch wegen Vorsichtsmassnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus für die Bevölkerung und die geladenen Gäste abgesagt werden.
Am Sontagmorgen fordert das Corona-Virus in der Schweiz sein zweites Todesopfer. Es handelt sich dabei um einen 76-jährigen Mann aus dem Baselbiet. Der Mann hatte eine koronare Herzkrankheit, Altersdiabetes und hohen Blutdruck. Somit galt er als Risikopatient. Kürzlich erlitt der 76-Jährige gar einen Herzinfarkt.

www.blick.ch (2020)
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2020  / Dienstag, 10. März 2020
Coronavirus - Drittes Todesopfer in der Schweiz
In der Schweiz wird der dritte Todesfall vermeldet. Im Tessin stirbt eine über 80-jährige Frau in einem Altersheim. Das BAG bestätigt die Ansteckung von 476 Personen.
Der Bund passt die Dauer der Quarantäne an. Wer sich infiziert, muss zehn Tage in Isolation bleiben. Und nur noch Personen, die dem Erkrankten sehr nahe stehen, müssen für fünf Tage in Quarantäne.

https://www.bag.admin.ch (2020)
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2020  / Donnerstag, 5. März 2020
Erster Corona-Todesfall in der Schweiz
Am Donnerstagmorgen stirbt im Kanton Waadt eine Coronavirus-Patientin. Es handelt sich um den ersten Corona-Todesfall in der Schweiz. Die 74-jährige Frau ist seit Dienstag im Unispital Lausanne hospitalisiert gewesen. In der Nacht auf Donnerstag ist sie gestorben. Die Frau war eine Risikopatientin, da sie an einer chronischen Krankheit gelitten und sich höchstwahrscheinlich in Italien infiziert hat.
https://www.admin.ch (2020)
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2020  / Mittwoch, 26. Februar 2020
Sonderstab Uri zur Bewältigung des Coronavirus aktiviert
Die Urner Regierung beauftragt den Sonderstab Coronavirus als Teilstab des Kantonalen Führungsstabs, Vorbereitungsmassnahmen zur Vorbeugung und Bewältigung von Erkrankungen mit dem Coronavirus in Uri zu treffen und zu koordinieren. www.urnerwochenblatt.ch (26.02.2020).
www.urnerwochenblatt.ch (26.02.2020).
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2020  / Samstag, 7. März 2020
AndermattLive! 2020 findet nicht statt
Nach einer erneuten Risikoabwägung kommt das OK von «AndermattLive!» zum Schluss, den geplanten Event vom 13. und 14. März abzusagen. Die gesetzlichen Auflagen zur Abstandshaltung verunmöglichen leine Durchführung des Festivals, weshalb der Verein sich zur Absage der sechsten Ausgabe von AndermattLive! gezwungen sieht. Geplant war unter anderem ein Auftritt von «77 Bombay Street».
www.urnerwochenblatt.ch (07.03.2020).
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2020  / Dienstag, 3. März 2020
Schweizerische Polizeiskimeisterschaften werden abgesagt
Aufgrund der aktuellen Lage rund um das Coronavirus werden die 35. Schweizerischen Polizeiskimeisterschaften abgesagt. Sie hätten vom 4. bis 6. März 2020 im Urserntal stattfinden sollen. Das Organisationskomitee mitsamt seinen Helferinnen und Helfern bedauert die kurzfristige Absage sehr. Von der Absage sind rund 200 Polizistinnen und Polizisten aus der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein, Deutschland und Österreich betroffen. Die Kantonspolizei Uri wäre mit vier Sportlerinnen und sieben Sportlern vertreten gewesen.
www.ur.ch/polizeimeldungen (Medienmitteilung Nr. 28 / 03.03.2020).
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2020  / Freitag, 28. Februar 2020
Sonderstab Uri mit einer ersten grundsätzlichen Risikoabwägung für Veranstaltungen
Der Sonderstab nimmt eine erste grundsätzliche Risikoabwägung für Veranstaltungen im Kanton Uri vor. Nicht betroffen von der Risikoabwägung sind generell Anlässe im Freien, öffentliche Verkehrsmittel sowie der Normalbetrieb von Restaurants und Gastronomiebetrieben. Auch Veranstaltungen, die gewisse Kriterien erfüllen, können ohne zusätzliche Risikoabwägung durchgeführt werden: Veranstaltungen im Familienkreis sowie Veranstaltungen mit Teilnehmenden, die namentlich oder persönlich bekannt sind (Teilnehmerliste, Mitglieder oder Vereinsanlass). Bei allen übrigen Veranstaltungen müssen die Organisatoren eine Risikoabwägung vornehmen und dazu ein Formular ausfüllen. Nebst einer Kontaktperson sind die erwartete Anzahl Teilnehmende, die Herkunft der Teilnehmenden, Art und Ablauf der Veranstaltung sowie die Möglichkeit der Nachverfolgung der Teilnehmenden und die Option der Kontaktaufnahme zu diesen anzugeben. Dieses ist dem Sonderstab per E-Mail zur Beurteilung zu unterbreiten. Generell gilt es zu beachten, dass bei Veranstaltungen stets ein Risiko für eine Ansteckung besteht. Es ist letztlich im Verantwortungsbereich jedes einzelnen und des Veranstalters, ob er an Veranstaltungen teilnehmen oder diese durchführen will. Allgemein wird empfohlen, bei Veranstaltungen auf Hygienemassnahmen hinzuweisen und dafür besorgt zu sein, dass mindestens Vorrichtungen zum Hände waschen oder desinfizieren vorhanden sind.
www.ur.ch (2020).
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2020  / Freitag, 6. März 2020
Auto-Frühlingsausstellung findet nicht statt
Der Genfer Autosalon (5.–15. März 2020) musste nach dem Entscheid des Bundesrates wegen des Coronavirus abgesagt werden. Der Urner Autogewerbeverband trifft nun hinsichtlich der Frühlingsausstellung (28./29. März 2020) die gleiche Entscheidung. Im Sommer wird entschieden, ob im Herbst eine Autoshow stattfindet.
www.urnerwochenblatt.ch (06.03.2020).
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2020  / Dienstag, 10. März 2020
Auch das Klassik-Osterfestival wird verschoben
Eigentlich hätte das Klassik-Osterfestival vom 4. bis 13. April wieder in der Pfarrkirche und erstmals in der Konzerthalle Andermatt stattfinden sollen. Aufgrund der Coronavirus-Situation wird das Festival jedoch verschoben und findet neu vom 25. September bis zum 4. Oktober statt.
www.urnerwochenblatt.ch (10.03.2020).
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2020  / Mittwoch, 11. März 2020
Infos über Coronavirus in Urner Heimbetrieben
Das Coronavirus kann für Personen ab 65 und für alle mit einer Vorerkrankung gefährlich sein. Bei der Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus steht daher der Schutz der besonders gefährdeten älteren Personengruppe im Fokus. Die Urner Pflegeheime, die Spitex Uri sowie die Heimbetriebe, die Stiftung Behindertenbetriebe Uri und das Wohnheim Phönix sind im engen und permanenten Kontakt und arbeiten mit dem kantonalen Sonderstab Coronavirus zusammen. Die Institutionen und Betriebe im Kanton Uri setzen konsequent die vom Bundesamt für Gesundheit und vom kantonalen Sonderstab Coronavirus Uri erhaltenen Empfehlungen und Hygienevorschriften um, damit die Heimbewohnerinnen und -bewohner bestmöglich geschützt werden. Nebst den Hygienemassnahmen werden die Angehörigen, Freunde und Bekannten gebeten, die Besuche zum Schutz und zur Sicherheit für die Bewohner in den Heimbetrieben zu minimieren und den telefonischen Kontakt zu intensivieren.
www.ur.ch (11.03.2020)
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2020  / Mittwoch, 11. März 2020
Nur in zwei Kantonen noch keine Coronavirus-Fälle – Viertes Todesopfer
In der Schweiz gibt es 613 bestätigte Corona-Fälle. Nebst Uri blieb nur Obwalden bisher verschont. 50 Prozent der Fälle waren jünger, 50 Prozent älter als 49 Jahre. 53 Prozent der Fälle waren Männer, 47 Prozent Frauen.
Im Bruderholzspital in Binningen stirbt ein 54-jähriger Corona-Patient, er ist das vierte Corona-Todesopfer in der Schweiz. Er litt schon vorher an mehreren bestehenden chronischen Erkrankungen.

https://www.bag.admin.ch (11.03.2020).
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2020  / Mittwoch, 11. März 2020
Tessin konzentriert sich auf grössere Grenzübergänge
Obwohl die italienische Regierung das ganze Land gestern zum Sperrgebiet erklärt hat, bleibt die Grenze offen. In den Tessin kommen 77'623 italienische Grenzgängerinnen und Grenzgänger arbeiten (UR 29). Der Grenzverkehr aus Italien wird nun jedoch auf die grösseren Grenzübergänge kanalisiert. An neun kleineren Grenzübergängen werden die bereits installierten Barrieren geschlossen. Dies ist eine technische Massnahme der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV), keine Grenzschliessung.
Italien hat über 10'000 Corona-Fälle und bisher 631 Tote zu beklagen.

www.blick.ch (11.03.2020)
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2020  / Mittwoch, 11. März 2020
Coronavirus schreckt Dätwyler-Aktionäre ab
An der 62. ordentlichen Generalversammlung der Dätwyler Holding AG im Theater Uri nahmen wegen der aktuellen Virus-Krise nur rund 30 Aktionärinnen und Aktionäre teil. Den drei Dätwyler-Werken in Norditalien konnte das Coronavirus bisher nichts anhaben.
www.urnerwochenblatt.ch (2020)
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2020  / Donnerstag, 12. März 2020
Die ersten zwei bestätigten Fälle von Coronavirus in Uri
Am Donnerstagabend sind auch im Kanton Uri zwei bestätigte Fälle des neuen Coronavirus aufgetreten. Die Patienten sind unabhängig voneinander erkrankt. Sie befinden sich zurzeit in Quarantäne zu Hause. Den beiden Erkrankten geht es den Umständen entsprechend gut.
Landesweit gibt es 815 Infizierte. Im Tessin sind zwei weitere über 80-jährige Erkrankte gestorben. Auch in der Stadt Basel ist eine 67-jährige Patientin mit schweren Vorerkrankungen verstorben. Damit ist die Zahl an der Krankheit Covid-19 Verstorbenen auf sieben angestiegen.

www.ur.ch (12.03.2020); UW 21, 14.03.2020, S. 1, 4-5.
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2020  / Freitag, 13. März 2020
Bundesrat muss drastische Massnahmen ergreifen
Der Bundesrat ergreift Notrecht und ordnet drastische Massnahmen an, um das Coronavirus einzudämmen. Er verbietet ab sofort und bis 30. April alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen. In Restaurants, Bars und Diskotheken dürfen sich maximal 50 Personen aufhalten – Personal inklusive. An den Schulen darf bis am 4. April vor Ort kein Unterricht stattfinden. Für die Grundschule können die Kantone Betreuungsangebote anbieten, um zu verhindern, dass die Kinder von ihren Grosseltern betreut werden.
Die Einreise aus Italien wird weiter eingeschränkt. Sie ist nur noch Schweizer Bürgern und Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, erlaubt. Der Bundesrat hat zudem entschieden, dass Schengen-Grenzkontrollen an sämtlichen Binnengrenzen mit sofortiger Wirkung lageabhängig wieder eingeführt werden.
Personen über 65 Jahre sollen den öffentlichen Verkehr nicht benutzen, dies empfiehlt der Bundesrat. Aber auch alle andern sollten den öffentlichen Verkehr «möglichst meiden». Arbeitgeber sollen das auch pendelnden Mitarbeitern ermöglichen, über flexible Arbeitszeiten und Homeoffice
Weiter stellt der Bundesrat bis zu 10 Milliarden Franken als Soforthilfe für die Wirtschaft zur Verfügung. Dazu reduziert er die Karenzfrist für Kurzarbeit auf einen Tag. Die Unternehmen haben so nur den Arbeitsausfall von einem Tag selbständig zu tragen, bevor ihnen die Unterstützung der Arbeitslosenversicherung zusteht. Und er wird Kreditbürgschaften für besonders betroffene Unternehmen vergeben.
Die neue Verordnung gilt ab sofort und bis mindestens bis am 30. April.

www.bag.admin.ch (11.03.2020).
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2020  / Freitag, 13. März 2020
Über 1'000 Corona-Fälle in der Schweiz
In der Schweiz gibt es bereits 1'009 bestätigte Coronavirus-Fälle. Bei 116 Fällen liegt zudem ein erstes positives Resultat vor.
In der Schweiz und in der Welt werden sportliche Grossereignisse wie die Eishockey-Meisterschaft ohne Meister und Absteiger abgesagt. Fussballspiele wurden zuerst noch als «Geisterspiele» abgehalten, nun wird der Spielplan vorläufig ganz gestrichen. Die Skisaison wird frühzeitig beendet, die Durchführung des Formel-1-Starts in Australien abgesagt und der Giro d’Italia bereits verschoben.
Der Urner Sonderstab Coronavirus erlässt ein Besuchsverbot für das Kantonsspital Uri, alle Alters- und Pflegeheime sowie Behinderteninstitutionen im Kanton Uri. Das Besuchsverbot gilt bis vorerst 30. April 2020.
Die Ratsleitung des Urner Landrats beschliesst in Rücksprache mit den Fraktionspräsidien, die Session vom 18. März ausfallen zu lassen. Die Geschäfte werden auf die Session vom 22. April verschoben.
Nach der Bekanntgabe der neuen Massnahmen des Bundesrates müssen auch die Veranstaltungen im Theater(uri) abgesagt werden.

www.ur.ch; www.bag.admin.ch (13.03.2020).
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2020  / Samstag, 14. März 2020
Massnahmen für Schulen im Kanton Uri
Die Bildungs- und Kulturdirektion orientiert über Massnahmen für Schulen im Kanton Uri hinsichtlich des Coronavirus. Ab Montag findet an allen Urner Schulen kein Präsenzunterricht mehr statt. Das Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri), die Kantonale Mittelschule Uri und die Oberstufenzentren unterrichten die Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden ab im Fernunterricht.
Für die Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und der Primarschule stellen alle Schulen ein Betreuungsangebot bereit. Dieses erstreckt sich vorerst auf die angestammten Unterrichtszeiten.

www.ur.ch (2020)
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2020  / Samstag, 14. März 2020
Andermatt schliesst Skianlagen – andere halten illegal offen
Nachdem der Bundesrat gestern alle Skigebiete für geschlossen erklärt hat, scheinen sich nicht alle Bergbahnen daran zu halten. Während in der Ski Arena Andermatt-Sedrun, in Graubünden und im Wallis die Anlagen geschlossen sind, werden diese im Berner Oberland und in der Zentralschweiz (Hoch-Ybrig, Engelberg-Titlis) weiter betrieben. Dieses Durcheinander will sich Bundesrat Alain Berset nicht länger gefallen lassen. «Skigebiete, die heute offen sind, befinden sich in der Illegalität!» Er will sich der Sache schnell annehmen und fordert die sofortige Schliessung. Das «magistrale Donnerwetter» verfehlt seine Wirkung nicht. Im Laufe des Nachmittags teilt eine Bergbahn nach der anderen mit, dass sie den Betrieb einstellt.
SRF-Samstagsrundschau (14.03.2020); www.blick.ch (14.03.2020).
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2020  / Freitag, 13. März 2020
Hamsterkauf-Panik
Die drastischen Massnahmen des Bundesrates, um das Coronavirus einzudämmen, sorgen in der Bevölkerung für einen Run auf die Detailhändler. Migros und Coop appellieren an die Kunden, von Hamsterkäufen abzusehen. Es werde keine Versorgungslücken geben. «Die Lebensmittelläden sind und bleiben offen. Es gibt kein Grund zur Panik», sagt Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga vor den Medien.
www.blick.ch (13.03.2020).
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2020  / Samstag, 14. März 2020
Zahlreiche Veranstaltungen müssen auch in Uri abgesagt werden
Der Bundesrat hat beschlossen, dass alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen bis Ende April verboten sind. Bis auf weiteres sind alle Veranstaltungen im Theater Uri und im Kellertheater im Vogelsang abgesagt. Nach dem Festival Andermattlive findet nun auch das Tonart Festival nicht statt. Das gleiche gilt für die Urner Slalommeisterschaften. Eingestellt sind auch verschiedene Sportmeisterschaften wie Fussball, Volleyball und Handball. Geschlossen bleibt bis auf weiteres auch das Schwimmbad Altdorf. Abgesagt ist auch die diesjährige Austragung des Sechseläuten in Zürich, an welchem Uri Gastkanton gewesen wäre.
www.urnerwochenblatt.ch (2020)
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2020  / Montag, 16. März 2020
Der Bundesrat ruft die ausserordentliche Lage aus
Der Bundesrat ruft wegen der Coronavirus-Pandemie die ausserordentliche Lage aus. Per Notrecht verordnet er weitere einschneidende Massnahmen für die Bevölkerung in allen Kantonen. Diese gelten ab Mitternacht und bis am 19. April.
Der Bundesrat ruft die Bevölkerung dazu auf, alle unnötigen Kontakte zu vermeiden, Abstand zu halten und die Hygienemassnahmen zu befolgen. Er ruft ältere Menschen dazu auf, zu Hause zu bleiben. Besonders gefährdete Personen sollen zu Hause arbeiten. Ist dies nicht möglich, werden sie vom Arbeitgeber beurlaubt. Ihren Lohn erhalten sie weiterhin. Sämtliche öffentliche und private Veranstaltungen sind verboten.
Alle Läden, Märkte, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzert- und Theaterhäuser, Sportzentren, Schwimmbäder und Skigebiete müssen schliessen. Ebenso zu machen müssen Betriebe, in denen das Abstand halten nicht eingehalten werden kann, wie Coiffeur oder Kosmetikstudios.
Offen bleiben dürfen Spitäler, Kliniken und Arztpraxen, aber auch Lebensmittelläden, Take-Away-Geschäfte, Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten und Apotheken, Tankstellen, Bahnhöfe, Banken, Poststellen, Hotels, die öffentliche Verwaltung und soziale Einrichtungen. Auch Werkstätten für Transportmittel dürfen weiterbetrieben werden.
Nach den Schulschliessungen müssen die Kantone für Kinder, die nicht privat betreut werden können, für die notwendigen Betreuungsangebote sorgen. Kindertagesstätten dürfen nur geschlossen werden, wenn andere geeignete Betreuungsangebote bestehen.
Nach Italien macht die Schweiz wieder Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich und führt Einreiseverbote mit Ausnahmen ein. Die Einreise aus den vier grossen Nachbarländern ist nur noch Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, erlaubt. Auch der Transit- und der Warenverkehr sind weiter erlaubt.
Zur Unterstützung der Kantone in den Spitälern, bei der Logistik und im Sicherheitsbereich mobilisiert der Bundesrat bis zu 8000 Armeeangehörigen.
Die Kantone müssen weitergehende Massnahmen wieder zurücknehmen. Der «LockDown» (Stillstand) wird zu einem neuen Begriff im Alltags-Wortschatz.

www.ur.ch; www.bag.admin.ch (16.03.2020).
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2020  / Donnerstag, 19. März 2020
Reduzierung des öffentlichen Verkehrs
Der öffentliche Verkehr wird auf Schiene und Strasse schrittweise reduziert. Fernverkehrszüge verkehren nur noch im Stunden- statt im Halbstundentakt. Nächtliche Zusatzverbindungen an den Wochenenden fallen aus. Züge des internationalen Fernverkehrs fahren noch bis an die Grenzbahnhöfe. Im Regionalverkehr werden die Takte gelockert, Halb- statt Viertelstundentakt respektive Stunden- statt Halbstundentakt.
Bei der Fluggesellschaft Swiss wird der Miniflugplan umgesetzt: Es sind nur noch ein Langstrecken- und fünf Kurzstreckenflugzeuge im Einsatz.
Die Bevölkerung wird vom kantonalen Krisenstab angehalten, den öffentlichen Verkehr nur bei Bedarf zu nutzen und den Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Grundsätzlich gilt: Die publizierten Hygiene- und Verhaltensregeln sind von allen Personen und von allen weiterhin geöffneten Betrieben konsequent umzusetzen. Die Betriebe haben sicherzustellen, dass die Vorschriften auch von ihren Kunden eingehalten werden. Der Mindestabstand von zwei Metern ist in jeder Lebenslage, sei es beim Anstehen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder am Arbeitsplatz einzuhalten. Die Anzahl Personen ist auch beim Transport mit der Seilbahn entsprechend zu limitieren. Seilbahnen mit Erschliessungsfunktionen sind geöffnet für Transport- und Erschliessungsfunktionen, für Bewohner und Älpler der erschlossenen Gebiete. Auf Ausflugsverkehr ist ausdrücklich zu verzichten.

www.ur.ch; www.bag.admin.ch (16.03.2020).
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2020  / Sonntag, 15. März 2020
Zahl der Corona-Fälle ist sprunghaft angestiegen
Innert 24 Stunden ist die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten sprunghaft um 800 auf 2200 gestiegen. Nach dem Tessin verordnen nun im Stundentakt andere Kantone den Stillstand: Basel-Land, Neuenburg, Graubünden und Jura schliessen alle Restaurants, Bars und Geschäfte. Lediglich Lebensmittelläden und Apotheken dürfen geöffnet bleiben. Die Grenzen der Nachbarländer, Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz werden geschlossen.
www.bag.admin.ch (15.03.2020).
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2020  / Montag, 16. März 2020
Regierungsrat trifft Sofortmassnahmen zum Schutz vor Coronavirus
Der Regierungsrat hält eine ausserordentliche Sitzung ab und beschliesst Sofortmassnahmen im Zusammenhang mit dem Schutz vor dem Coronavirus sowie zur Stützung der Wirtschaft. Er legt für den ganzen Kanton Uri die ausserordentliche Lage gemäss Artikel 2 des Gesetzes über den Bevölkerungsschutz im Kanton Uri fest. Dies im Einklang mit den ebenfalls gefällten Beschlüssen des Bundesrats. Landammann Roger Nager hält fest: «Die Lage in Uri ist stabil und zurzeit überschaubar. Die Versorgung mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs ist sichergestellt. Damit dies so bleibt, appellieren wir an die Eigenverantwortung der Einwohnerinnen und Einwohner. Unser oberstes Ziel muss es sein, die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu schützen. Wir Urner sind auch solidarisch mit unseren Nachbarkantonen, wo die Situation teilweise noch gravierender ist.»
Regierungsrat des Kantons Uri, Medienmitteilung vom 16.03.2020.
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2020  / Montag, 16. März 2020
Der Regierungsrat setzt den Kantonalen Führungsstab (Kafur) offiziell ein
Der Regierungsrat setzt den Kantonalen Führungsstab (Kafur) an seiner ausserordentlichen Sitzung offiziell ein. Dieser führt die Aufgaben des Sonderstabs Coronavirus weiter. Der Kafur hat Kompetenz, bei Bedarf weitere Fachstellen beizuziehen. Die kantonale Verwaltung bleibt geöffnet. Dabei sind die Hygienevorschriften des Bundes strikt einzuhalten. Der Kantonale Führungsstab hat eine Infolinie unter Telefon 041 875 24 63 eingerichtet.
Regierungsrat des Kantons Uri, Medienmitteilung vom 16.03.2020.
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2020  / Montag, 16. März 2020
Regierungsrat trifft Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft
Entschädigungen an die Arbeitnehmenden werden im Rahmen der Kurzarbeitsentschädigungen oder der Arbeitslosenversicherung ausgerichtet. Zuständig ist das Amt für Arbeit und Migration. Der Regierungsrat spricht Fr. 1,1 Millionen Franken aus dem kantonalen Wirtschaftsförderungsfonds zur Stützung der Wirtschaft. Die Details der Regelung wird der Regierungsrat auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion beschliessen. Der Regierungsrat wird seinerseits eine Taskforce Wirtschaft einsetzen. Diese berät ihn im Bereich der Zuteilung von wirtschaftlicher Soforthilfe und bei der Zuteilung von Überbrückungskrediten.
Regierungsrat des Kantons Uri, Medienmitteilung vom 16.03.2020.
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2020  / Montag, 16. März 2020
Anlaufstelle für freiwillige Hilfseinsätze im Kanton Uri
Die Koordination für freiwillige Hilfseinsätze (Erledigung von Einkäufen oder andere wichtige Besorgungen) bei Personen, die Unterstützung benötigen, übernimmt der Kantonalverband Uri des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Freiwillige Helferinnen und Helfer und auch Personen, die Unterstützung benötigen, können sich beim SRK Kantonalverband Uri melden (041 874 30 75).
Regierungsrat des Kantons Uri, Medienmitteilung vom 16.03.2020.
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2020  / Dienstag, 17. März 2020
Der Bundesrat wendet sich direkt an die Bevölkerung



Am Dienstagabend wendet sich der Bundesrat mit einem Aufruf auf den Sendern der SRG direkt an die Bevölkerung der Schweiz: «Bleiben Sie zu Hause, insbesondere wenn Sie alt oder krank sind. Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause aus arbeiten; es sei denn, Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen; es sei denn, Sie müssen Lebensmitteleinkaufen oder jemandem helfen. Der Bundesrat und die Schweiz zählen auf Sie!»

Medienmitteilung des Bundesrates auf Sendern der SRG (17.03.2019).
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2020  / Mittwoch, 18. März 2020
Fünf Coronavirus-Fälle in Uri
Im Kanton Uri sind zurzeit fünf positive Fälle des Coronavirus zu verzeichnen. Insgesamt wurden bisher zirka 85 Personen auf Coronavirus getestet. Es stehen noch acht Testresultate aus. Die erlassenen Weisungen zur Umsetzung der Coronavirus-Massnahmen im Kanton Uri werden gemäss Kantonalem Führungsstab (Kafur) grossteils sehr gut befolgt. Die Kantonspolizei Uri intensiviert ihre Patrouillentätigkeit. Sie nimmt in den Geschäften Kontrollen vor, berät vor Ort und setzt die Weisungen im Bedarfsfall mittels Ermahnungen, Bussen oder Schliessungen durch.
www.ur.ch (18.03.2020)
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2020  / Dienstag, 17. März 2020
Weitere Absagen von Veranstaltungen weltweit
Die UEFA beschliesst die EM um ein Jahr zu verschieben. Praktisch alle Sportevents und grossen Veranstaltungen wie der Eurovision Song Contest werden wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt. So müssen auch die Langlauf-Schweizermeisterschaften von Ende März in Realp gestrichen werden. Abgesagt werden muss auch das Volksmusik-Festival von Mitte Mai in Altdorf.
Diverse Internet-Mitteilungen (17.-18.03.2020).
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2020  / Mittwoch, 18. März 2020
Bundesrat rationiert fiebersenkende Mittel
Wegen des Coronavirus rationiert der Bundesrat fiebersenkende Mittel. Ärzte und Apotheken dürfen nur noch eine Packung des entsprechenden Medikaments abgeben. Von der Verordnung betroffen sind unter anderem die Medikamente Aspirin, Paracetamol, Ibuprofen oder Ponstan. Die Verordnung gilt für sechs Monate. Bei der Massnahme geht es nur darum, Hamsterkäufe von Fiebersenkern, Schmerzmitteln und Hustenmedikamenten zu verhindern. Gemäss Aussgaen von Daniel Koch vom BAG ist die Versorgung mit den Arzneien sichergestellt.
Sendung Rundschau vom 18.03.2020, srf 1.
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2020  / Donnerstag, 19. März 2020
Ausgangsbeschränkung für über 65-jährige Personen
Der Kantonale Führungsstab erlässt eine Ausgangsbeschränkung für Personen über 65 Jahre für das gesamte Kantonsgebiet. Diese Personen dürfen somit das Haus oder die Wohnung nicht mehr verlassen. Ausgenommen sind Arztbesuche nach telefonischer Vorabsprache, Bestattungen im engsten Familienkreis oder Personen in systemrelevanten Funktionen des Gesundheitswesens. Lebensmitteleinkäufe und andere dringende Besorgungen müssen somit durch Angehörige, Nachbarn oder den Freiwilligendienst des SRK Uri vorgenommen werden. Lieferungen dürfen nur bis zur Haustüre erfolgen. Spaziergänge allein oder zu zweit sind während maximal zwei Stunden pro Tag zulässig. Darin eingeschlossen ist das Ausführen von Haustieren.
www.ur.ch (19.03.2020).
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2020  / Donnerstag, 19. März 2020
Lebensmittelläden führen Tröpfli-System ein
Migros und Coop sowie Lebensmittelläden sind auch in Corona-Zeiten geöffnet. Aber auch die beiden Grosshändler müssen sich einschränken. Kleider- und Blumenabteilungen bleiben geschlossen. Gewisse Beauty-Produkte (Lidschatten und Lippenstift) sind ebenfalls vom Verkauf ausgenommen. Nun wird die Zahl der Kunden limitiert. Pro 10 Quadratmeter Ladenfläche darf sich nur noch eine Kundin oder ein Kunde aufhalten. Diese Massnahme wurde von den Verbänden des Detailhandels in Absprache mit dem BAG getroffen. So wird bei Coop am Eingang ein gelber Zettel mit einer Nummer abgegeben. Dieser wird verschweisst und an der Kasse wieder retourniert.
Die Kundschaft wird gebeten, möglichst mit der Karte statt mit Bargeld zu bezahlen. Die Lebensmittelläden stellen Desinfektionsmittel zur Verfügung. Die Griffe der Einkaufswagen und Einkaufskörbe werden einmal pro Tag gereinigt.
Die Detailhändler erinnern daran, dass die Versorgung sichergestellt sei und Hamsterkäufe unnötig seien.

www.teletext.ch; www.blick.ch (18.03.2020)
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2020  / Samstag, 21. März 2020
Offener Brief der Bundespräsidentin an die Bevölkerung
In ihrem Offenen Brief dankt Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga unter anderem allen Bürgerinnen und Bürgern, die dafür sorgen, dass die Versorgung des Landes trotz der anhaltenden Krise weiter funktioniert.
www.srf.ch (21.03.2020).
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2020  / Samstag, 21. März 2020
Ausgehverbot für Senioren wird aufgehoben - 12 Infizierte in Uri
Die Änderung der Covid-19-Verordnung durch den Bundesrat und die abschliessende Regelung des öffentlichen Raums wird die Handlungsmöglichkeit der Kantone auf ein Minimum reduziert. Der Regierungsrat nimmt diesen Entscheid zur Kenntnis. Somit gelten die vom Bundesrat am Freitag angeordneten Massnahmen und die Ausgangsbeschränkung für Personen über 65 Jahre in Uri als aufgehoben.
Die Zahl der im Kanton Uri mit dem Coronavirus infizierten Personen ist innert weniger Tage auf mittlerweile 12 Personen angestiegen.

www.ur.ch (21.03.2020)
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2020  / Freitag, 20. März 2020
Bundesrat verschärft die Corona-Massnahmen erneut



Innenminister Alain Berset erklärt an der Pressekonferenz des Bundesrates, wieso der Bundesrat auf eine generelle Ausgangssperre verzichtet: «Es ist nicht die Ausgangssperre, die uns schützt. Sondern unser Verhalten!» Das öffentliche Leben könne man nicht ganz stilllegen. Massnahmen müssten von der Bevölkerung akzeptiert werden, sonst gebe es eine Gegenreaktion.
Die Massnahmen werden nochmals verschärft. Ansammlungen mit mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum sind per sofort verboten. Kleine Gruppen müssen einen Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Kleingruppen einhalten. Die Polizei kann und soll dies kontrollieren und durchsetzen. Wer sich nicht daran hält, kassiert eine Busse von 100 Franken. Offen bleibt bis auf weiteres, ob Kantone wie Uri weitergehende Massnahmen anordnen dürfen.

www.bag.admin.ch; www.blick.ch (20.03.2020).
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2020  / Sonntag, 22. März 2020
Weltweit 13'000 Corona-Tote
In mehr als 160 Länder oder Regionen zählt man Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus. Im Nachbarland Italien erkrankten bisher über 53’000 Personen. 4825 Personen sind an der Covid-19-Krankheit gestorben. Weltweit beträgt die Zahl der Erkrankungen 300’000 Personen. Davon sind mehr als 13’000 Personen verstorben.
Bulletin Situation International des BAG vom 22.03.2020 (www.bag.admin.ch).
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2020  / Montag, 23. März 2020
Erste mit Corona infizierte Person muss hospitalisiert werden - erste Person geheilt
Der Kanton Uri verzeichnet übers Wochenende einen Anstieg auf 22 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Eine Person davon ist hospitalisiert. Eine Person durfte als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.
Die Bevölkerung hält sich grundsätzlich gut an die Vorgaben des Bundes. Die Urner Polizei hat am Wochenende festgestellt, dass sich die Bevölkerung sowie Verkaufsgeschäfte grossmehrheitlich an die Regeln halten. Das Personenaufkommen im öffentlichen Raum in den letzten zwei Tagen war relativ gering. Die Personen, die unterwegs waren, befolgten die Abstandsregeln gut. Der Kantonale Führungsstab bedankt sich bei der Bevölkerung für ihre Solidarität. Die Regeln sind weiterhin strikt einzuhalten.

www.ur.ch (23.03.2020)
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2020  / Montag, 23. März 2020
UNO-Generalsekretär fordert den Stopp aller Kampfhandlungen
UNO-Generalsekretär Antonio Guterres fordert angesichts der Corona-Pandemie einen weltweiten Stopp aller Kampfhandlungen. Die Seuche namens Krieg soll beendet und die Krankheit, die die Welt verwüstet, bekämpft werden.
www.teletext.ch (23.03.2020).
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2020  / Dienstag, 24. März 2020
Olympische Spiele in Tokio werden definitiv auf 2021 verschoben
Die Olympischen Sommerspiele in Tokio werden wegen der Corona-Pandemie definitiv verschoben. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und Gastgeberland Japan einigen sich darauf, dass die Spiele im nächsten Jahr, aber nicht später als Sommer 2021, durchgeführt woerden sollen. Dem Entscheid ist ein Telefongespräch zwischen IOC-Präsident Thomas Bach und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe vorausgegangen. Zuletzt hat es aber massiven Druck von Sportlerinnen und Sportler gegeben, Olympia aufgrund der Corona-Pandemie zu verschieben.
1896 in Athen feiern die Olympischen Spiele ihre Wiedergeburt in der Neuzeit. Bereits 20 Jahre später kommt es zur ersten Absage. Wegen des Ersten Weltkriegs fallen die Spiele 1916 in Berlin aus. Während des Zweiten Weltkrieges werden insgesamt vier Olympische Spiele gestrichen: 1940 (Winter: Sapporo, Sommer: Tokio) sowie 1944 (Winter: Cortina d'Ampezzo, Sommer: London).

Zwei Urner Athletinnen und ein Athlet hatten sich «Tokio 2020» als nächstes grosses Ziel markiert: Mountainbikerin Linda Indergand, Triathletin Jolanda Annen und Ringer Nicolas Christen. Während Linda Indergand fit und gut in die Saison gestartet war, hatten die anderen beiden mit Verletzungen zu kämpfen.
Wer von den Mountainbikerinnen nach Tokio hätte reisen dürfen, hat Swiss Cycling noch nicht herausgegeben – es hätte noch Qualifikationsrennen gegeben. Darum wusste die 26-jährige Silenerin noch nicht, ob sie bei den olympischen Wettkämpfen mit dabei gewesen wäre. Hätte das Coronavirus den Sportkalender nicht über den Haufen geworfen, wäre Nicolas Christen nur noch das Turnier Ende April in Sofia zur Qualifikation für Tokio 2020 geblieben.
Um die Olympia-Qualifikation hatte sie darum sowieso bibbern müssen. Vor der Verletzung hatte sie auf dem 2. Qualifikationslistenplatz nach Nicola Spirig gelegen. Doch den focht die Zürcherin Julie Derron an.

www.teletext.ch (24.03.2020); www.ard,de (25.03.2020); UW 26, 01.04.2020, S. 1, 8.
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2020  / Mittwoch, 25. März 2020
Warnung vor niederträchtigen Kriminellen
Die Zentralschweizer Polizeikorps weisen darauf hin, dass Kriminelle das Coronavirus und die damit verbundene grosse Verunsicherung zu Betrugszwecken ausnutzen.
So verschicken zurzeit Kriminelle Mails und verwenden als Absender das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Öffnet man die Anhänge oder Links der Mails, mit angeblich aktuellen Zahlen und neusten Informationen zum Coronavirus, wird der Computer mit einer Schadsoftware infiziert. Am Telefon geben sich Betrüger etwa als Arztpersonal oder Angestellte einer Behördenstelle aus. Im Gespräch versuchen sie das Opfer dazu zu bringen, Bargeld für die Corona-Behandlung eines Verwandten bereitzustellen und dem später vorbeikommenden Gesundheitspersonal auszuhändigen oder an einem definierten Ort zu deponieren. Andere betrügerische Anrufer interessieren sich für mögliche Kontakte mit Infizierten und stellen beiläufig auch Fragen zu Bank- und Zahlungsdaten. In Fake-Shops werden medizinische Produkte wie Desinfektionsmittel, Schutzmasken, Fiebermesser oder Corona-Schnelltests angeboten, welche in Apotheken und lokalen Geschäften zurzeit nicht mehr erhältlich sind. Trotz Bezahlung wird die Ware nie geliefert. Die Polizei empfiehlt bei Kontaktaufnahmen oder Angeboten im Internet und bei Telefonanrufen rund um die Corona-Thematik besonders kritisch zu sein. Es wird empfohlen, sich bei Fragen oder verdächtigen Feststellungen beim kantonalen Polizeikorps zu melden.

www.urnerwochenblatt.ch (25.10.2020).
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2020  / Donnerstag, 26. März 2020
Über 10'000 Corona-Infizierte in der Schweiz
Schweizweit sind 7014 Personen infiziert. 161 Personen sind verstorben. Der Kanton Uri verzeichnet einen Anstieg auf 38 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Vier davon sind hospitalisiert. Zwei Personen durften als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.
Insgesamt haben 404 Betriebe Kurzarbeit für 4019 Mitarbeitende angemeldet. Dies entspricht rund einem Viertel der Urner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die eingegangenen Gesuche werden durch die Volkswirtschaftsdirektion entgegengenommen und kontinuierlich abgearbeitet.
Nur zwei Tage seit dem öffentlichen Aufruf ist die Unterstützungsbereitschaft grossartig und erfreulich. Es haben sich bereits 75 Fachpersonen für einen freiwilligen Einsatz in einer Urner Gesundheitseinrichtung (Spital, Pflegeheime, Spitex etc.) gemeldet. Darunter befinden sich Arztpersonen, diplomierte Pflegefachpersonen, Pflegehelferinnen SRK, Medizinische Praxisassistentinnen und weitere Fachpersonen aus dem medizinischen Bereich.
Ende März ist auch im Kanton Uri Zügeltermin. Dazu gehört auch die Reinigung der alten Wohnung. Weil Umzüge sowie Reinigungen selten mehr als fünf Personen umfassen, fallen sie auch beim Beizug einer professionellen Unternehmung nicht unter die verordneten Massnahmen des Bundes. Wichtig ist aber, dass Umzugs- und Reinigungsfirmen, aber auch alle Privatpersonen zwingend die Abstands- und Hygienevorschriften einhalten.

www.ur.ch (25.03.2020).
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2020  / Mittwoch, 25. März 2020
20 Milliarden Franken Kredit für Bürgschaften
Bundesrat Ueli Maurer stellt das Finanzhilfepaket des Bundes vor, mit welchem Kredite für Bürgschaften in der Höhe von 20 Milliarden Franken zur Verfügung gestellt werden. Bürgschaftskredite bis 500'000 Franken werden innert kurzer Frist und per sofort gewährt. Diese sind zu 100% vom Bund abgesichert. Der Zinssatz ist auf null Prozent festgelegt. Laut Finanzminister Ueli Maurer ist die Hilfe für Not leidende Unternehmen ab Donnerstag bereit. Das sei vor allem dem ausserordentlichen Engagement der 300 Schweizer Banken zu verdanken.
Bei Beträgen über 500’000 Franken bürgt der Bund zu 85 Prozent, die Bank zu 15 Prozent. Gewisse Minimalkriterien sind hier zu erfüllen, insbesondere muss die Unternehmung erklären, dass sie aufgrund der Corona-Pandemie wesentliche Umsatzeinbussen erleidet hat. Bei einem Missbrauch drohen Bussen von bis zu 100'000 Franken.
Die Stellenmeldepflicht wird vorübergehend aufgehoben. Damit sollen Rekrutierungsprozesse erleichtert werden. Um die kantonalen RAV-Behörden zu entlasten, müssen Stellensuchende vorläufig keine Nachweise mehr einreichen, dass sie sich um eine Stelle bemüht haben. Diese müssen aber später nachgereicht werden. Beratungs- und Kontrollgespräche werden telefonisch geführt. Die Bewilligungsdauer von Kurzarbeit wird von 3 auf 6 Monate verlängert.

www.tagblatt.ch (25.03.2020).
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2020  / Sonntag, 29. März 2020
Gottesdienst aus Altdorf via Livestream
Wegen der aktuellen Situation finden die Messen in der Pfarrkirche Altdorf maimal mit drei Teilnehmern statt. Die Türen müssen jeweils geschlossen werden, um nicht gegen die Weisungen zu verstossen. Der Altdorfer Pfarrer Daniel Krieg hält die Messe,, der je nachdem der Diakon oder der Pastoralassistent mit dem nötigen Abstand beiwohnen, findet somit unter Ausschluss der éffentlichkeit im kleinen Rahmen statt. Am Sonntag kann dem Gottesdienst um 10 Uhr von zu Hause aus per Livestream auf der Webseite der Kirchgemeinde beigewohnt werden.
UZ 73, 27.03.2020, S. 21.
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2020  / Freitag, 27. März 2020
Sakramentspende in der Corona-Krisenzeit
Abgesehen von Gottesdiensten stehen die Türen der Pfarrkirche in Altdorf zu den regulären Öffnungszeiten zum Besuch offen. Weiterhin kann Weihwasser aus dem Behälter mit nach Hause genommen werden. DFerzeit wird die Kerzenecke rege genutzt. Wenn eine Person im Sterben liegt, wird diese von Pfarrer Daniel Krieg in Altdorf zur Krankensalbung nach wie vor besucht. Dies unter Einhaltung der nötigen Vorsichtsmassnahmen, versehen mit Mundschutz. Das Spenden von anderen Sakramenten wird derzeit nach Möglichkeit verschoben. Dazu zählen Taufen, Hochzeiten und auch die Erstkommunion in den Urner Gemeinden, die am 19. April hätte stattfinden sollen. Immer noch abgehalten werden Beisetzungen auf dem Friedhof, die aber im engen Angehörigenkreis stattfinden. Auch da gilt es, Abstand zu halten. Der zugehörige Gottesdienst wird meist auf einen späteren Zeitpunkt festgelegt.
UZ 73, 27.03.2020, S. 21.
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2020  / Mittwoch, 25. März 2020
Humor in der Corona-Pandemie
Auch in der Corona-Pandemie geht der Humor nicht verloren. Eine Mitteilung über WhatsApp:

«Liebe Mitbügerinnen und Mitbürger
Es ist vollbracht! Alle Parteien sind zufrieden:
Die SVP ist glücklich, dass die Grenzen geschlossen sind.
Die SP freut sich, dass 42 Milliarden ans Volk verteilt werden.
Die Grünen feiern das Erreichen der Klimaziele vom Pariser Abkommen – 30 Jahre schneller als geplant.
Die CVP begrüsst, dass die Familie wieder zusammen ist.
Die FDP ist zufrieden, dass die Banken immerzu offen sind.
Und das alles ohne Wahlen.
Vive la Suisse»

WhatsApp vom 25.03.2020
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2020  / Montag, 30. März 2020
Dauerthema Schutzmasken
Österreich führt eine Mundschutzpflicht in Supermärkten einführt. «Je weniger geniest und gehustet wird, desto geringer ist die Gefahr. Hier hilft jede Form der Mundbedeckung», erklärt Bundeskanzler Sebastian Kurz (33) die durch seine Regierung beschlossene Mundschutzpflicht. Wegen Mangel an Schutzmasken muss der Beginn jedoch auf den 6. April verschoben werden
Die Schweiz wartet weiter ab. Daniel Koch (64), Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) sagt, dass diese Massnahme in der Schweiz im Moment nicht vorgesehen ist: «Nach wie vor gibt es keine gesicherte Evidenz, dass das Maskentragen in der Öffentlichkeit einen grösseren Schutzfaktor darstellt!» Es ist nicht geklärt, ob sich die Ausgabe von Schutzmasken an breite Bevölkerungsschichten bewältigen lässt. Im Moment habe der Bund genügend Masken. Der Verbrauch sei aber auch sehr hoch.
Der Kafur informiert, dass die gegenwärtig vorrätigen Bestände an Schutzmasken knapp sind und diese deshalb den Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsfachpersonen vorbehalten bleiben müssen, damit diese handlungsfähig bleiben. Die Auslieferung an diese Institutionen erfolgt laufend durch den Kanton.

www.blick.ch (31.03.2020); Kafur (www.ur.ch, 31.03.2020)
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2020  / Montag, 30. März 2020
Verlängerung der Ladenöffnungszeiten vor Ostern
Der Kantonale Führungsstab (Kafur) fordert die Bevölkerung nach wie vor dazu auf, zuhause zu bleiben. Ausdrücklich macht er darauf aufmerksam, auch während der anstehenden Osterzeit Reisen ins Tessin und in andere Ferienorte zu unterlassen. Die meisten Tourismusattraktionen in der Schweiz sind bis zum 19. April geschlossen. Um die Kundenfrequenzen in den Läden vor Ostern besser zu verteilen werden die Öffnungszeiten am Grünen Donnerstag verlängert. Somit können am Tag vor dem Feiertag alle Lebensmittelläden und sonstige Läden, soweit sie Lebensmittel und Gegenstände für den täglichen Bedarf anbieten, bis längstens 18.30 Uhr geöffnet sein.
www.ur.ch (30.03.2020).
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2020  / Dienstag, 31. März 2020
Nur 13 Prozent der Covid-19-Tests positiv
Die Zahl der durchgeführten Tests auf COVID-19 belaufen sich bisher insgesamt auf rund 123'000, davon fiel das Resultat bei 13% positiv aus. 280 Personen sind an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Die Altersspanne für die laborbestätigten Fälle betrug 0 bis 102 Jahre. 50% der Fälle waren jünger, 50% älter als 52 Jahre. 48% der Fälle waren Männer, 52% Frauen. Erwachsene waren deutlich mehr betroffen als Kinder.
Bisher traten 373 Todesfälle in der Schweiz auf, davon waren 228 Männer (61%) und 145 Frauen (39%).

Situationsbericht des BAG vom 31.03.2020
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2020  / Dienstag, 31. März 2020
SVP fordert wirtschafts- und gesundheitspolitische Strategie
Die SVP holt als erste Partei in der Corona-Krise zum Befreiungsschlag aus – und stellt einen ganzen Katalog an Forderungen an den Bundesrat. Die Volkspartei erwartet von der Regierung einen klaren Plan für die Zeit nach dem 19. April. Die Kernforderungen der SVP umfassen folgende Punkte: Selbstisolierung von gefährdeten Personen (mit staatlicher Kontrolle); Aufrechterhaltung des verstärkten Grenzschutzes; Eine Tragepflicht von Schutzmasken; die Aufhebung aller Arbeitsverbote, auch für Restaurants und Läden; die Wiedereröffnung aller Schulen sowie die Lockerung des Versammlungsverbotes
www.svp.ch (31.03.2020).
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2020  / Mittwoch, 1. April 2020
Erster Covid-19-Todesfall im Kanton Uri
Im Kanton Uri stirbt erstmals eine Person an den Folgen des Coronavirus. Es handelt sich um die 75-jährige Priorin des Benediktinerinnenklosters in Seedorf, die im Kantonsspital Uri hospitalisiert war. Sie hatte keine relevanten Vorerkrankungen. Auf Wunsch der Patientin wurde auf lebenserhaltende Massnahmen verzichtet.
www.ur.ch (02.04.2020).
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2020  / Freitag, 3. April 2020
Tour de Suisse wird abgesagt
Auch die Tour de Suisse fällt der Corona-Pandemie zum Opfer. Der grösste Schweizer Sportanlass wird 2020 zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg nicht durchgeführt.
Eine professionelle Planung sei mit der grossen Unsicherheit seit dem Ausbruch des Coronavirus nicht mehr möglich gewesen. Auch, weil die Unterstützung durch Armee und Polizei dieses Jahr nicht garantiert gewesen sei.
Zudem hätten sich nicht alle Rennfahrer unter denselben Bedingungen vorbereiten können, da in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Massnahmen getroffen wurden.
Das Ziel ist, die für 2020 geplante Tour de Suisse möglichst identisch im Juni 2021 durchzuführen.
Auf der 7. Etappe am 13. Juni hätte ein Zeitfahren von Sedrun nach Andermatt stattgefunden. Die 8. und damit Schlussetappe am Sonntag wäre in Andermatt gestartet und hätte über den Furkapass, Grimseplpass und Sustenpass wiederum nach Andermatt als Zielort geführt.

https://www.tourdesuisse.ch (03.04.2020).
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2020  / Donnerstag, 2. April 2020
Urner Seilbahnbetrieb wird verzeigt
Die Kantonspolizei überprüft intensiv und mit starker Präsenz die Einhaltung der vom Bundesrat ausgesprochenen Vorgaben. Nebst den allgemeinen Kontrollen bei Verkaufslokalen, Gewerbebetrieben und auf Baustellen werden Hinweise aus der Bevölkerung überprüft. Ein weiterer Kontrollschwerpunkt lag bei Seilbahnbetrieben. Erfreulicherweise halten sich die Bahnbetreiber grösstenteils an die Regeln. In einem Fall erfolgte jedoch eine Verzeigung wegen des Verstosses gegen die bundesrätliche COVID-Verordnung. Der Seilbahnbetreiber hat mehrmals missachtet, dass aktuell nur Bahnen mit Erschliessungsfunktion für Bewohner und Älpler offen sind.
Informationen Kafur (02.04.2020).
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2020  / Sonntag, 5. April 2020
Vorläufig kein Corona-Bier mehr




Das mexikanische Corona-Bier ist auch bei Frau Urnerin und Herr Urner beliebt. Corona Extra wurde erstmals 1925 gebraut, sein aufgemaltes Etikett ist in den 1940er-Jahren entstanden. Corona-Bier wird nun vorläufig nicht mehr gebraut. Die mexikanische Regierung stuft den Weiterbetrieb der Brauerei nicht als dringlich ein Die Produktion wird bis auf weiteres gestoppt. In Zeiten der gleichnamigen Pandemie wird dem Konzern auch das Timing eines Werbespots zum Verhängnis. Die Herstellung von landwirtschaftlichen und Lebensmittel-Produkten ist in Mexiko trotz der Corona-Krise gestattet.

www.20min.ch (03.04.2020); Frankfurter Rundschau (www.fr.de, 07.04.2020).
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2020  / Freitag, 3. April 2020
Grosse Nachfrage nach Bürgschaftskrediten
Die Nachfrage nach Bürgschaftskrediten ist sehr gross. Der Bundesrat verdoppelt das Volumen für Corona-Notkredite deshalb von 20 auf 40 Milliarden Franken. Das Parlament muss noch grünes Licht dazu geben – das ist allerdings eine Formsache. Bereits haben 76'000 KMUs Kredite in der Höhe von total 14,3 Milliarden Franken erhalten.
Alle Kreditanträge werden nun geprüft, damit beispielsweise niemand zwei Anträge stellen kann. Ausserdem hat die Regierung das Finanzdepartement beauftragt, für Betrüger härtere Strafen beziehungsweise Haftungsbestimmungen zu prüfen. Nicht nur die Unternehmen, sondern auch die natürlichen Personen dahinter sollen bestraft werden können.
Keine Unterstützung erhalten weiterhin die Betreiber von Kindertagesstätten. Sie sind vom Schliessungsverbot nicht betroffen

Pressekonferenz des Bundesrates (Ueli Maurer), 03.04.2020
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2020  / Freitag, 3. April 2020
Gotthard-Schliessung ist für den Bundesrat «unvorstellbar»




Tessiner Politiker haben die Forderung gestellt, den Gotthard zu schliessen, um zu verhindern, dass das Tessin an Ostern von Ausflüglern und Zweitwohnungsbesitzern überschwemmt wird. Für den Bundesrat ist die Gotthardschliessung jedoch unvorstellbar. Der Tunnel sei für die Warentransporte, für den Verkehr in andere Länder notwendig. Das Tessin sei ein wichtiger Teil der Schweiz und man wolle sicher keine Mauer zwischen dem Tessin und dem Rest der Schweiz. Das wäre ein katastrophales Signal. Man rufe immer wieder dazu auf, daheim zu bleiben und nicht ins Tessin zu reisen.

Pressekonferenz des Bundesrates (Alain Berset), 03.04.2020
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2020  / Montag, 6. April 2020
Die Öffnung der Urner Pässe beginnt
Auf den Urner Pässen beginnen die Räumungsarbeiten durch Mitarbeitende der Baudirektion. Die Öffnungszeiten einerseits abhängig von der Witterung in den kommenden Wochen. Anderseits beeinflussen sind in diesem Jahr auch allfällige Verlängerungen respektive Lockerungen der Massnahmen im Zusammenhang mit dem Ferien- und Ausflugsverkehr den Öffnungszeitpunkt.
www.ur.ch (04.04.2020).
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2020  / Dienstag, 7. April 2020
Appell der Kapo an Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer
Die Kantonspolizei appelliert an alle, die mit dem Motorrad unterwegs sind, aufgrund der aussergewöhnlichen Situation auf Ausfahrten zu verzichten. Bereits ein relativ einfacher Sturz mit einem Motorrad könne einen Spitalaufenthalt von mehreren Tagen zur Folge haben. In der gegenwärtigen Situation seien jedoch freie Kapazitäten in den Spitälern absolut notwendig.
www.ur.ch (04.04.2020).
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2020  / Samstag, 4. April 2020
Zweite Person stirbt an Covid-Krankheit
Im Kantonsspital Uri stirbt eine zweite Person, ein 81-jähriger Mann aus Schattdorf, an einer Infektion mit dem Coronavirus.
www.ur.ch (06.04.2020).
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2020  / Sonntag, 5. April 2020
Polizei kontrolliert Abstandsregeln
Übers Wochenende verzeichnet der Kanton Uri einen regen Ausflugsverkehr. Mehrere Polizeipatrouillen sind unterwegs um zu kontrollieren, ob die Abstandsregeln eingehalten wurden. Die Patrouillen erfolgen teilweise auch zu Fuss oder per Bike. Es kommt zu wenigen Ordnungsbussen. Generell zieht die Kantonspolizei eine positive Bilanz. Trotz der guten Wetteraussichten für die nächsten Tage bittet die Kantonspolizei, wenn immer möglich zuhause zu bleiben und insbesondere touristische Ausflüge ins Tessin und in andere Ferienregionen zu unterlassen.
www.ur.ch (06.04.2020).
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2020  / Dienstag, 7. April 2020
Polizei kontrolliert Reisende vor dem Nordportal des Gotthards
Aktuell stoppt die Urner Polizei den Verkehr auf der A2 am Nordportal des Gotthardtunnels in Göschenen. Sie will von der Fahrerin oder dem Fahrer wissen, weshalb sie trotz sämtlicher Corona-Warnungen ins Tessin fahren. Bis Karfreitag wird es drei weitere mehrstündige Kontrollen geben. Die Massnahme ist gross angelegt.
Der Kantonspolizei sind allerdings die Hände gebunden. Denn die Fahrt ist nicht verboten. Schon jetzt zeigen die Warnungen Wirkung. Im Vergleich zu den Vorjahren fährt momentan nur noch 20 Prozent des üblichen Verkehrs durch den Gotthard.

www.blick.ch (07.04.2020).
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2020  / Mittwoch, 8. April 2020
Zwei weitere Personen am Coronavirus gestorben
Seit gestern sind zwei weitere Personen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Eine Person verstarb zu Hause, die andere im Kantonsspital Uri. Somit sind bisher im Kanton Uri vier Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben.
www.ur.ch (08.04.2020)
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2020  / Mittwoch, 8. April 2020
Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden verlängert
Die Massnahmen zur Bekämpfung de Coronavirus werden durch den Bundesrat um eine Woche bis Sonntag, 26. April, verlängert. Gleichzeitig hat der Bundesrat eine «vorsichtige und schrittweise» Lockerung noch vor Ende Monat beschlossen. Die Etappen der Lockerung sind Thema an der Bundesratssitzung vom 16. April. Ausserdem prüft die Landesregierung eine Überbrückungsfinanzierung für die schwer getroffene Luftfahrtindustrie. Behörden und Kantone rufen aber zur Einhaltung der Corona-Massnahmen über Ostern auf und treffen Vorkehrungen gegen den Reiseverker. Die meisten Menschen hielten sich an die Regeln und schützten ihre Gesundheit und die der Risikogruppen.
www.srf.ch (08.04.2020)
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2020  / Donnerstag, 9. April 2020
Einkäufen aus dem Tessin soll entgegengewirkt werden
Der Regierungsrat des Kantons Tessin schafft Möglichkeiten, dass über 65-Jährige ihre Einkäufe wieder selber tätigen können. Er hat darum ein sogenanntes «Einkaufsfenster» für Senioren erstellt, die jeweils am Vormittag vor 10 Uhr Lebensmittel einkaufen können. Der Kafur begrüsst diesen Entscheid, da in letzter Zeit vereinzelt Einkäufe von Tessinerinnen und Tessinern im Kanton Uri stattgefunden haben. Der Kafur erwartet diesbezüglich eine Besserung.
Information Kafur www.ur.ch (09.04.2020).
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2020  / Donnerstag, 9. April 2020
Spitze der Epidemie erreicht
Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit äussert sich im «Tagesgespräch» von Radio SRF dahingehend, dass die Spitze der Corona-Epidemie in der Schweiz erreicht sein dürfte. Er hoffe, dass die Zahl der Neu-Erkrankten nun stetig zurückgehen. Das Ziel sei allerdings noch weit entfernt.
Tagesgespräch von Radio DRS (09.04.2020)
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2020  / Freitag, 10. April 2020
Der Osterstau am Gotthard bleibt aus
Der Appell der Behörden, über die Ostertage nicht in den Süden zu reisen, zeigt Wirkung. Nur vereinzelte Fahrzeuge sind auf der Gotthard-Autobahn unterwegs.Aktuell fahren rund 40 Autos pro Stunde ins Tessin. Davon sind etwa die Hälfte Deutschschweizer, die in ein Ferienhäuschen wollen. Vor einem Jahr stauten sich am Karfreitag die Autos vor dem Nordportal des Gotthardtunnels auf einer Länge von 15 Kilometern. Die Tessiner Polizei hat einige Ausflugziele wie die Uferpromenaden an den Seen abgesperrt. Die Kantonspolizei Uri richtete bei Wassen einen Kontrollplatz ein, Dort klärt sie Reisende über die Corona-Situation im Tessin auf, um sie von der Weierreise abzubringen.
www.teletext.ch (10.04.2020); www.blick (10.04.2020).
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2020  / Freitag, 10. April 2020
Es ist zwar heiss, doch Radfahrer stürzt auf Eis
Die Empfehlung des Bundesrates lautet, zu Hause zu bleiben. Auf der Oberalpstrasse ist die Wintersperre signalisiert. Nun denn, trotzdem fährt ein Fahrradlenker von Andermatt Richtung Passhöhe. In der Lawinengalerie beim Oberalpsee kommt er aufgrund der vereisten Fahrbahn zu Fall und verletzt sich dabei erheblich. Der 54-jährige Urner wird durch den Rapid Responder des Rettungsdienstes Uri medizinisch erstversorgt und muss danach durch die Rega ins Kantonsspital Uri überführt werden.
Kapo Uri, Medienmitteilung Nr. 45 / 2020 (10.04.2020)
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2020  / Montag, 27. Januar 2020
Bund verschärft Meldepflicht betreffend Coronavirus
Das «Urner Wochenblatt» bringt auf seiner «Letzten Seite» erstmals eine Meldung zum Coronavirus. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ergreift präventive Massnahmen gegen das Coronavirus. Ärzte und Laboratorien müssen Fälle mit Verdacht auf eine Corona- Infektion innerhalb von 2 Stunden den Kantonen und dem Bund melden. Zudem stehe das BAG mit Tourismusveranstaltern in Kontakt, die Gruppenreisen mit Gästen aus Asien in der Schweiz organisieren. Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenprävention beim BAG, schätzt das Risiko einer Ansteckung in der Schweiz momentan als gering ein. Das könne sich im schlimmsten Fall allerdings rasch ändern. Besonders durch Reisen könne sich das Virus schnell ausbreiten. Massnahmen bei der Einreise in die Schweiz gibt es derzeit jedoch noch keine. Zahlreiche andere Flughäfen haben Screening- Massnahmen für Passagiere aus Wuhan eingeführt. Das BAG rät im Moment nur von Reisen in die chinesische Stadt Wuhan ab. Für den Rest des Landes gibt es auf der BAG-Internetseite Reiseempfehlungen. Laut Eidgenössischem Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sind der Schweizer Botschaft acht angemeldete Schweizer Staatsangehörige bekannt, die in der Stadt Wuhan leben. Die Hälfte der acht Personen seien jedoch nicht mehr vor Ort und die Verbliebenen wollen Wuhan nicht verlassen.
UW 8, 29.01.2020, S. 28.
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2020  / Donnerstag, 30. Januar 2020
Kantonsspital Uri ist für Coronavirus-Fälle gerüstet
In der Schweiz ist das Coronavirus bisher nicht aufgetreten. Die Urner Gesundheitsbehörden haben aber bereits Schutzmassnahmen getroffen. In der Schweiz gibt es bisher 50 Coronavirus- Verdachtsfälle, die sich alle als negativ erwiesen haben. Der Kanton Uri hat bislang glücklicherweise noch keinen Verdachtsfall registriert. Die Urner Gesundheitsbehörden – der Kantonsarzt, das Amt für Gesundheit und das Kantonsspital – treffen aber bereits Schutzmassnahmen: Es handelt sich dabei vor allem um die Information und Instruktion der Urner Ärzteschaft, um die der aktuellen Situation angepasste Überprüfung der Zuständigkeiten und Aufgaben sowie um die Sicherstellung der Informations- und Kommunikationswege. Das Kantonsspital Uri sei für die Aufnahme und Behandlung von Coronavirus-Patienten gerüstet. Die Urner Gesundheitsbehörden stehen auch in Kontakt mit der in China tätigen Dätwyler AG, der internationalen Schule im St. Josef, an der viele Jugendliche aus China studieren, sowie drei Gastrobetrieben in Sisikon, Flüelen und Erstfeld, wo häufig chinesische Touristen übernachten. Dabei werden die vorsorglichen Massnahmen besprochen und die fachliche Unterstützung angeboten. Eine besondere Meldepflicht für Personen dieser Betriebe besteht aber nicht.
UW 9, 01.02.2020, S. 3.
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2020  / Donnerstag, 9. April 2020
Wegen Corona-Pamdemie keine Prüfungen beim Lehrabschluss
Unter Leitung von Bundesrat Guy Parmelin einigen sich Bund, Kantone und Sozialpartner auf eine schweizweit einheitliche Lösung, um den Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern den Berufsabschluss zu ermöglichen. Für die Überprüfung der praktischen Arbeit wird je nach Beruf eine praktische Prüfung oder eine Beurteilung der praktischen Leistungen durch den Lehrbetrieb durchgeführt. Die im jeweiligen Beruf zuständige Organisation der Arbeitswelt spricht sich für die von ihr bevorzugte Variante aus. Die schulischen Prüfungen in den Berufskenntnissen und der Allgemeinbildung finden nicht statt; hier werden die Noten aus den Erfahrungsnoten und in der Allgemeinbildung zusätzlich aus der Vertiefungsarbeit berechnet. Bei der Berufsmaturität schliesslich verfolgen Bund und Kantone das Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge ihre Abschlusszeugnisse termingerecht erhalten.
Rundschreiben BKD vom 09.04.2020
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2020  / Montag, 16. März 2020
Kein Präsenzunterricht an den Schulen
An den Schulen im ganzen Kanton Uri findet kein Präsenzunterricht mehr statt. Schulen werden jedoch nicht geschlossen. Sie führen ihren Betrieb den Umständen angepasst weiter und stellen auf Fernunterricht um. Schulleitungen und Lehrpersonen stehen weiterhin im Einsatz, aber die Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden sind nicht mehr vor Ort im Schulhaus, sondern zu Hause am Pult. Je nach Schulstufe dauert die Umstellung vom Präsenz- auf den Fernunterricht kürzer oder länger, und je nach Schulstufe wird der Unterricht wird mit unterschiedlicher Intensität ausgestaltet.
Beitrag BKD zur Medienkonferenz des Regierungsrats vom 17. März 2020.
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2020  / Samstag, 11. April 2020
Nicht alle halten sich an die Regeln
Das Osterwetter präsentiert sich sonnig und warm. Die Kantonspolizei Uri trifft bei ihren Patrouillen eine steigende Anzahl Personen im öffentlichen Raum an. Vermehrt müssen Personen wegen des Abstandes ermahnt und in einigen wenigen Fällen auch mit einer Ordnungsbusse bestraft werden. Die stärkere Nutzung der Passstrassen durch Fahrrad- und Motorradfahrer sowie Skitourengänger entspricht nicht der Bitte des Bundesrats sowie des Kantonalen Führungsstabs: «Bleiben Sie bitte zuhause!» Das widerrechtliche Abstellen oder Parkieren von Fahrzeugen sowie das Missachten von Fahrverboten auf den Passtrassen mit Wintersperre wird deshalb von der Kantonspolizei Uri konsequent geahndet.
Bericht Kafur 11.04.2020, www.ur.ch
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2020  / Donnerstag, 2. April 2020
SVP will zusätzliche Schulwochen
In einer Kleinen Anfrage fordert Landrat Christian Schuler, Erstfeld, im Namen der SVP-Fraktion im Urner Landrat zu prüfen, ob im Kanton Uri das laufende Schuljahr um ein bis zwei Wochen auf Kosten der Ferienzeit verlängert werden könne. Dies, um verpassten Schulstoff nachzuholen. Eine Ausdehnung der Schulzeit würde vor allem jenen Kindern helfen, die mit dem Fernunterricht die Schul- und Ausbildungsziele nicht erreichen. Ein allfälliges Defizit könne mit ein bis zwei zusätzlichen Schulwochen etwas kompensiert werden. Zudem könne man so das Schuljahr mit fairen Beurteilungen durch Tests und Prüfungen beenden.
UW 29, 11.04.2020, S. 4.
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2020  / Donnerstag, 9. April 2020
Uri hält sich an EDK-Entscheide
Der Regierungsrat will von der Forderung der SVP zur Ausdehnung des Schuljahres nichts wissen. Eine Kompensation durch eine bis zwei Wochen Zusatzunterricht nach Aufhebung des Verbots von Präsenzunterricht berücksichtige die zeitlichen Relationen nicht und nehme dafür erhebliche organisatorische Schwierigkeiten, auch für die Familien der Schulkinder, in Kauf. Im Verhältnis zur gesamten Schulzeit sei bei einer differierenden Unterrichtszeit von einer bis zwei Wochen keine Veränderung im Bildungsgang zu erwarten. Mit der Verlängerung der Schulzeit würde Uri zudem gegen den Beschluss der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) verstossen, die jeweiligen kantonalen Schulkalender inklusive Ferienregelung beizubehalten. Zudem hält die Regierung fest, dass «nach der anstrengenden Phase des Fernunterrichts alle Kinder und Erziehungsberechtigten durchaus Ferien verdient» hätten.
UW 29, 11.04.2020, S. 4.
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2020  / Donnerstag, 16. April 2020
Bundesrat lockert schrittweise Massnahmen zum Schutz vor dem neuen Coronavirus
An der mit Spannung erwarteten Pressekonferenz gibt der Bundesrat die Massnahmen zum Schutz vor dem neuen Coroavirus bekannt. Ab dem 27. April 2020 können Spitäler wieder sämtliche, auch nicht-dringliche Eingriffe vornehmen und ambulante medizinische Praxen sowie Coiffeur-, Massage- und Kosmetikstudios ihren Betrieb wieder aufnehmen. Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien dürfen wieder öffnen. Der Schutz des Publikums und der Arbeitnehmenden muss dabei sichergestellt sein. Wenn es die Entwicklung der Lage zulässt, sollen am 11. Mai die obligatorischen Schulen und die Läden wieder öffnen. Am 8. Juni sollen dann Mittel-, Berufs- und Hochschulen sowie Museen, Zoos und Bibliotheken wieder öffnen.
Pressemitteilung des Bundesrates vom 16.04.2020.
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2020  / Montag, 23. März 2020
Take-Away bei Urner Restaurants
Einige Restaurants richten ihren Betrieb in der Corona-Krise auf Take-Away ein, so etwa in Altdorf das Restaurant Kreuz (Cordon bleu), das Restaurant Trögli (Gitzi), das Restaurant Schächengrund sowie das Hotel Tourist (Poulet) und das Restaurant Rose (thailändische Spezialitäten). Ein anderer grosser Altdorfer Gastro-Betrieb, der auf Take-away eingerichtet wäre, bleibt hingegen geschlossen.
www.urikon.ch
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2020  / Sonntag, 26. April 2020
Erstmals wieder Covid-19-Fälle in Uri
Seit 12 Tagen hat Uri erstmals wieder zwei neue Covid-19-Fälle zu verzeichnen. Damit steigt die Zahl der vom Coronavirus infizierten Personen auf 80. 69 Personen davon sind genesen, drei Personen sind hospitalisiert, fünf verstorben. Am Montag werden noch drei weitere Fälle folgen. Die durch die Kantonspolizei durchgeführten Kontrollen über das Wochenende ergeben, dass die Anordnungen der Behörden und Betriebe im Kanton Uri gut befolgt werden.
www.urikon.ch
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2020  / Montag, 27. April 2020
546 Urner Betriebe mit Kurzarbeit
Bisher haben im Kanton Uri rund 546 Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Von der Kurzarbeit sind 5875 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen. Knapp die Hälfte dieser Betriebe wurde definitiv abgerechnet respektive ausbezahlt.
www.ur.ch (27.04.2020)
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2020  / Mittwoch, 22. April 2020
Bundesrat will keine allgemeine Maskentragpflicht
Der Bundesrat beschliesst schrittweise Lockerungen der Massnahmen zum Schutz vor dem neuen Coronavirus in den nächsten Wochen. Er sieht dazu keine allgemeine Maskentragpflicht vor. Abstand halten und Händewaschen bleiben die wirkungsvollsten Schutzmassnahmen. Die Branchen und Betriebe sind verpflichtet, die Lockerung mit Schutzkonzepten zu begleiten. Darin können sie die Nutzung von Masken vorsehen. Der Bund liefert ab nächster Woche während zwei Wochen täglich eine Million Hygienemasken an führende Detailhändler, um die Versorgung mit Masken zu unterstützen. Wie bisher gilt: Zu Hause bleiben, insbesondere kranke Personen.
Pressekonferenz des Bundesrates vom 22.04.2020 (www.bag.admin.ch, 22.04.2020).
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2020  / Montag, 27. April 2020
Coiffeursalons, Baumärkte und Gartencenter dürfen wieder öffnen
Ab heutigem Datum dürfen wiederum geöffnet werden:
- Bau- und Gartencenter, Gärtnereien, Blumenläden;
- Coiffeur- und Kosmetiksalons;
- Einrichtungen zur Selbstbedienung wie Autowaschanlagen, Solarien, Blumenfelder;
- Arzt- und Zahnarztpraxen;
- Physiotherapie, Massage.
Die bestehenden Sortimentsbeschränkungen in Lebensmittelläden auf lebensnotwendige Güter gilt jedoch weiterhin.

Wenn keine kantonalen Einschränkungen gelten, dürfen die Spitäler wiederum alle Eingriffe vornehmen.

Pressekonferenz des Bundesrates vom 22.04.2020 (www.bag.admin.ch, 22.04.2020).
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2020  / Montag, 8. Juni 2020
Weitere Lockerungen von Covid-Massnahmen
Vorbehalten des Entscheids des Bundesrates am 29. April 2020 dürfen Treffen von mehr als 5 Personen wieder stattfinden. Öffnen dürfen zudem die Mittel-, Berufs- und Hochschulen, die Museen, die Bibliotheken sowie die Zoos und botanischen Gärten.
Pressekonferenz des Bundesrates vom 22.04.2020 (www.bag.admin.ch, 22.04.2020).
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2020  / Montag, 11. Mai 2020
Schulen dürfen wieder öffnen
Vorbehalten des Entscheids des Bundesrates am 29. April 2020 dürfen obligatorische Schulen (Primar- und Sekundarstufe I) sowie Läden und Märkte wieder öffnen.
Pressekonferenz des Bundesrates vom 22.04.2020 (www.bag.admin.ch, 22.04.2020).
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2020  / Mittwoch, 22. April 2020
Einschränkung von medizinisch nicht dringenden Behandlungen und Untersuchungen
Der Bundesrat hat heute zudem nach Absprache mit den Kantonen die Frage der Einschränkung von medizinisch nicht dringenden Behandlungen und Untersuchungen in Spitälern geregelt. Den Spitälern ist es ab dem 27. April wiederum erlaubt, sogenannte Wahleingriffe durchzuführen. Die Kantone sind weiterhin verpflichtet, ausreichende stationäre Kapazitäten zur Behandlung namentlich von Patientinnen und -Patienten mit COVID-19-Erkrankungen sicherzustellen. Sie können neu Wahleingriffe selber einschränken und wie bis anhin öffentliche und private Spitäler zur Bereitstellung ihrer Kapazitäten verpflichten. Die Spitäler müssen zudem einen ausreichenden Bestand an wichtigen Arzneimitteln sowohl für COVID-19-Patientinnen und Patienten als auch für weitere medizinisch dringende Behandlungen halten.
Pressekonferenz des Bundesrates vom 22.04.2020 (www.bag.admin.ch, 22.04.2020).
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2020  / Mittwoch, 22. April 2020
Für den Assistenzdienst werden zwei WKs angerechnet
Der Bundesrat hat im März den Assistenzdienst der Armee zur Unterstützung der zivilen Behörden beschlossen. Die Armee unterstützt die zivilen Behörden auf deren Gesuch hin. Über den laufenden Assistenzdienst der Armee muss nun auch noch das Parlament befinden. Der Bundesrat verabschiedet die entsprechende Botschaft und den Entwurf eines Bundesbeschlusses. Zudem wird beschlossen, dass Armeeangehörige für den Assistenzdienst, dessen Dauer über den für das laufende Jahr vorgesehenen Ausbildungsdienst hinausgeht, den vollen Erwerb erhalten. Die Diensttage werden in der Länge von maximal zwei Wiederholungskursen angerechnet.
Pressekonferenz des Bundesrates vom 22.04.2020 (www.bag.admin.ch, 22.04.2020).
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2020  / Montag, 11. Mai 2020
Urner Transortunternehmen vergrössern Angebot
Die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs bauen ihr Angebot wieder deutlich aus. Bei der Auto AG Uri und PostAuto gilt wieder der normale Fahrplan. Auch das Angebot für die obligatorischen Schulen wird wieder in Betrieb genommen. Die Ortsverkehr-Angebote (z. B. City- und Ortsbus) fahren ab 16. Mai 2020 wieder gemäss Fahrplan. Weiterhin eingestellt bleiben der Nachtbus Uri sowie die späten Tellbus-Abendverbindungen am Wochenende. Die Transportunternehmen fordern die Kundinnen und Kunden auf, möglichst nicht während den Pendlerzeiten zu reisen und auf schwächer frequentierte Verbindungen auszuweichen. Auch im öffentlichen Verkehr sind die Abstandsregeln nach Möglichkeit zu wahren. So sorgen die Transportunternehmen wo sinnvoll für Abstandsmarkierungen.
Pressemitteilung Kafur 04.05.2020.
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2020  / Montag, 4. Mai 2020
Kantone beginnen mit dem Contact Tracing
Die Kantone beginnen das Contact Tracing, alle Fälle zu isolieren, alle Kontaktpersonen aufzusuchen und diese in Quarantäne zu stellen. Ab kommender Woche wird das schweizweit strikte durchgeführt.»
Daniel Koch (BAG), Pressekonferenz des Bundes vom 04.05.2020.
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2020  / Sonntag, 3. Mai 2020
Samih Sawiris kritisiert die Schweizer Massnahmen gegen die Corona-Pandemie
Der ägyptische Tourismusunternehmer Samih Sawiris (63) kritisiert in der «Sonntags-Zeitung» die Massnahmen der Schweiz gegen die Covid-19-Epidemie. Sie stünden in keinem Verhältnis zu den Verlusten für die Wirtschaft: «In der Schweiz gehen Milliarden von Franken verloren, damit es einige Hundert Tote weniger gibt.» Das sehe er nicht ein - es sei aber politisch nicht korrekt, solche Zweifel zu äussern: «Es heisst dann, Samih Sawiris malt den Teufel an die Wand.»
Der Unternehmer setzt die Wirtschaft an oberste Stelle: «Wenn ich mir die Statistiken anschaue, dann fällt mir auf: Der Aufwand in der Schweiz, um an Covid-19 erkrankte Menschen unter 60 Jahren zu retten, steht in keinem Verhältnis zum Schaden für die Wirtschaft.» Bislang habe es in der Schweiz unter 200 Todesfälle in dieser Altersgruppe gegeben. Die Chancen, im Lotto zu gewinnen, seien höher, als an Covid-19 zu sterben.

Interview in der Sonntags-Zeitung vom 03.05.2020.
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2020  / Donnerstag, 30. April 2020
Die Kampagne «So schützen wir uns» wechselt auf Pink



Das Bundesamt für Gesundheit passt seine Kampagne zum Schutz vor dem neuen Coronavirus an und schaltet in der Grundfarbe auf Pink. Mit den ersten Lockerungen zum Schutz der Bevölkerung vor dem neuen Coronavirus ist manches wieder erlaubt – aber es gelten weiterhin die gleichen Regeln: Abstand halten, gründlich Hände waschen, in die Armbeuge niesen.

Pressemitteilung BAG vom 30.04.2020.
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2020  / Mittwoch, 29. April 2020
Bundesrat lockert weitere Massnahmen
Der Bundesrat entscheidet an seiner Sitzung, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab dem 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken (ohne Lesesäle) wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden.
Pressemitteilung BAG vom 29.04.2020.
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 7.4.2018