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Uri

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Jäger Daxli
In dem alten Holzhäuschen neben dem neuen Schulhaus im Wyler zu Gurtnellen wohnte vor Zeiten der reiche Bauer und Jäger Sebastian Daxli. Der ganze Wyler vom Gornerbach bis zum Märchlital war sein Eigen. Ihm begegnete eines Tages, als er mit einer Gemse auf dem Rücken aus dem Fellital kam, auf der Fellibrücke ein fahrender Schüler und fragte ihn, ob er mit Blei gut versehen sei. «Nein, dessen habe ich nicht immer genug», erwiderte Daxli. So wolle er ihm solches zeigen, sagte der Fremde, ging mit ihm und zeigte ihm im Fellitobel eine Bleiader. Dort konnte Daxli für sich und seine Freunde eine Menge Blei holen, durfte aber niemand die Stelle zeigen und nichts davon verkaufen. Andere konnten ihm zuschauen, wohin er ging, um sein Blei zu gewinnen; gingen sie aber denselben Weg, so fanden sie nichts. Daxli war reich, wurde aber zuletzt so arm, dass er seine Güter verkaufen musste. Deshalb sagte man zu Gurtnellen:

Jeeger Daxli unverdrossä,
Mängs hundert Gämschi g'schossä,
Dazüe vill Fix und Hasä,
Und z'letscht frisst er nu sy eignä Wasä.»

Quelle: Müller Josef, Sagen aus Uri, Bd. I, Nr. 301, S. 210 f.

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Süffibalzi
«Süffibalzi», war ein origineller, harmloser Vagant, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts den Kanton Uri durchzogen und von der Barmherzigkeit der Leute gelebt hat. «Ziegersüffi» war sein Lieblingsgericht, das ihm auch seinen Spitznamen «Süffibalzi» zutrug. Alle seine Taschen und auch das Futter der Jacke waren mit Tannzapfenkühen und holzgeschnitzten Kühen angefüllt, dass er sich nur mit Mühe fortbewegen konnte. Mit ihnen wusste er sich Stunden und Stunden zu unterhalten, indem er sie irgendwo auf einer Bank oder einem Stein aufstellte und zur Weide, in den Stall, von und auf die Alp trieb. Aber noch eine andere Sorte Kühe erfreute sich seiner besonderen Zuneigung, das waren seine Läuse, die von ganz aussergewöhnlicher, riesiger Grösse gewesen sein sollen. War er ungestört, holte er sie hervor und stellte sie ebenfalls als Kühe auf.
Die Älpler zur Alp Gnof im Maderanertal mischten unter die «Ziegersüffi», die sie ihm aufstellten, «Käslab». Er füllte sich damit nach seiner Gewohnheit Haut und Bauch. Nachdem er sich gesättigt hatte, machte er sich auf den Weg gegen die Stäfel; aber, als er auf dem Stäflerboden zum Stoffelstein kam, da erstickte oder zersprengte ihn die in Gärung geratene «Ziegersüffi».
Dort fanden ihn die Älpler am nächsten Morgen tot liegen. Aber die Stelle, soweit der Leichnam sie bedeckt hatte, sei drei Jahre lang nicht mehr grün geworden.
Literatur: Müller Josef, Sagen aus Uri, Bd. I, Nr. 27, S. 29.

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VÖGEL IN URI

Vögel, die gemäss Liste von www.fauna-uri.ch in Uri nachgewiesen werden konnten.

VOGELINFORMATIONEN

Auf der Webseite der Vogelwarte Sempach finden sich alle Angaben zu den einzelnen Vögeln.
> www.vogelwarte.ch

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 22.09.2019