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Spiringen

2018  - Freitag, 5. Januar 2018  - Umwelt, Erdrutsche, Felssturz
Murgänge wegen des anhaltenden Regens
Der andauernde Regen hat Folgen. In Erstfeld und Spiringen gehen Murgänge ab. Im Gebiet Oberwiler, Erstfeld, brechen zweimal je 1500 Kubikmeter Material ab und ziehn eine Spur bis hinab zur Reuss. In Spiringen löste sich gestern im Fuhrport unter den Drähten der Luftseilbahn Spiringen-Ratzi eine Rüfe. Beim Entfernen gefährlicher Steine lösen sich weitere Gesteinsbrocken und beschädigen einen Ziegenstall. In beiden Fällen werden weder Mensch und Tier verletzt.
UW 2, 10.1.2018, S. 1 und 2.
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2017  - Samstag, 9. Dezember 2017  - Gast- und Hotelgewerbe, Restaurants
Für das Restaurant zur Alten Post in Spiringen sind Pächter gefunden
Bea und Ramona Odermatt aus Stans übernehmen den Gasthof, der nach dem Tod der bisherigen Pächterin geschlossen war.
UW Nr. 98, 9.12.2017, S. 1.
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2017  - Samstag, 25. November 2017  - Essen und Trinken, Urner Milchprodukte
Käse von der Oberalp gewinnt erneut den Wettbewerb
Alpkäsemarkt erfreut sich auch bei der 13. Durchführung grosser Beliebtheit bei Besuchern und Ausstellern. Esther und Klaus Kempf von der Oberalp/Urnerboden siegen zum zweiten Mal beim Alpkäsewettbewerb. Der Markt ist trotz garstigem Wetter sehr gut besucht.
UW 95, 29.11.2017, S. 1.
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2017  - Sonntag, 8. Oktober 2017  - Gast- und Hotelgewerbe, Allgemeines
Spiringen steht ohne Dorfbeiz da
Das letzte Gastrolokal in Spiringen – das Restaurant zur Alten Post an der Klausenpassstrasse – muss seinen Betrieb infolge eines Todesfalls einstellen. Olga Jauch, seit dem Sommer 2009 Pächterin, verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit. Für die Erbengemeinschaft der verstorbenen Pächterin ist die Weiterführung des Betriebs kein Thema. Für eine Wiedereröffnung wird daher eine Nachfolgelösung gesucht – in erster Linie in Form eines neuen Pächters oder einer neuen Pächterin.
UW 84, 21.10.2017, S. 1.
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2017  - Freitag, 29. September 2017  - Festbrauchtum im Jahreskreis, Sennenchilbi
Franz Stadler ist neuer Sennenvater
Am Michaelstag tagt die Sennenbruderschaft Bürglen traditionsgemäss vor der Pfarrkirche in Spiringen. Höhepunkt nach dem feierlich gestalteten Gottesdienst ist die Wahl der neuen Sennenfamilie. Einstimmig wird Franz Stadler, Altdorf, zum neuen Sennenvater gewählt. Dem pensionierten Landwirt, Älpler und ehemaligen Altdorfer Landrat steht eine intensive Woche bevor.
UW 78, 30.9.2017, S. 1.
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2017  - Montag, 7. August 2017  - Kommunikation und Medien, Radio
Älpler-Wunschkonzert
Am Älpler-Wunschkonzert wird nicht nur viel Volksmusik gespielt, getanzt und gejasst, sondern auch einiges getrunken und gegessen. Die Durchschnittswerte betragen: 2000 Flaschen Bier und Most, 500 Flaschen Weisswein, 40 bis 60 Liter «Träsch» und Zwetschgen (je nach Witterung), 70 bis 90 Liter Milchshakes, 4 grosse Alpkäse, 800 Hamburger, 120 Kilogramm Chicken Nuggets, 140 Kilogramm Steak, 500 bis 600 Kilogramm Pommes frites.
UW 63, 9.8.2017, S. 10.
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2017  - Samstag, 1. Juli 2017  - Stafetten, Holzboden-Stafette
SC Unterschächen gewinnt die Holzboden-Stafette
16 Teams, zwei mehr als im Vorjahr, darunter vier reine Frauenteams, starten bei bedecktem Himmel und Temperaturen um 16 Grad Celsius zur 41. Holzboden-Stafette. In neuer Zusammensetzung gewinnt der SC Unterschächen nach 2013, 2014 und 2015 zum vierten Mal im Holzboden. Andri Zgraggen sorgt auf der Bikestrecke für die Vorentscheidung. Bei den Frauen gewinnt das Team "Remos Supergirl".
UW 53, 5.7.2017, S. 13.
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2017  - Samstag, 29. April 2017  - Folklore, Trachten
Die Trachtenvereinigung Uri feiert ihr 75jähriges Bestehen
Die Trachtenvereinigung Uri feiert ihr 75jähriges Bestehen. An der Fahnenweihe wurde in der Spirgner Pfarrkirche die Neue Fahne erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. In der der Festschrift werden 25 Jahre Geschichte zusammengefasst. Dann wurde auch gefeiert. Die Urner Trachtenleute nahmen für ihre Jubiläumsfeierlichkeiten Berti Jütz’ Lied zum Vorbild: «Beedälä, chäibä, tanzä und schwitzä, d Tscheepä abziäh und d Ärmel umälitzä.» Das erste Mal getanzt wurde bei der Fahnenweihe im Mittelgang der Kirche. Das letzte Mal spät am Abend.
UW Nr. 35, 3.5.2017, S. 15.
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2017  - Samstag, 25. März 2017  - Folklore, Beedälä
"4. Schächätaler Priisbedälä"
Vier Frauen und 32 Männer aus der Tentral- und Ostschweiz stellen sich zu einem Ländler und einem Schottisch beim "4. Schächätaler Priisbedälä" in der Turnhalle in Spiringen den fünf Preisrichtern. Es gewinnt zum zweiten Mal Oswald Zurfluh aus Ibach, ein gebürtiger Urner.
UW 25, 29.3.2017, S. 18.
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2017  - Samstag, 25. Februar 2017  - Bildung und Schule, Privatschulen
Schulen Schächental ternnen sich vom Schulleiter
An den Schulen Schächental kommt es erneut zu einem Wechsel in der Schulleitung - es ist der dritte Abgang innerhalb von fünf Jahren. Man hat sich während der Probezeit vom Schulleiter getrennt. Hintergrund sich unterschiedliche Auffassungen in der konkreten Ausgestaltung der Aufgaben, insbesondere im Bereich Kommunikation. Bis zum Sommer wird die Schule nun von einer erfahrenen Führungsperson geführt.
UW 16, 25.2.2017, S. 3.
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2017  - Sonntag, 5. Februar 2017  - Ski alpin, USV, Meisterschaften
Spannende Meisterschaften auf dem Ratzi
Bedeckter Himmel, aber gute Pistenverhältnisse auf einer sehr dünnen Schneeschicht sind die Rahmenbedingungen der Urner Riesenslalommeisterschaften auf dem Ratzi. Vom Skiclub Spiringen mit seinen rund 40 Helferinnen und Helfern wird hervorragende Arbeit geleistet. Punkt 9.30 Uhr wird zum Rennen der aktiven Damen und Herren gestartet. Christina Zurfluh, SC Isenthal, erkämpft sich bei den Damen die Goldmedaille vor Sarah Briker-Stucki, SC Edelweiss Bürglen, und Marianne Zurfluh, SC Isenthal. Bei den Herren geht die Goldmedaille an René Arnold, SC Edelweiss Bürglen, vor seinem Klubkollegen Stefan Briker und Ueli Arnold, SC Attinghausen.
UW 11, 8.2.2017, S. 17.
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2016  - Sonntag, 2. Oktober 2016  - Festbrauchtum im Jahreskreis, Chilbi
Alpabzug – der Publikumsmagnet an der Spirgner Kilbi
Nach dem Festgottesdienst, umrahmt mit den gefälligen Jodelliedern und Naturjutzen beginnt in Spiringen der Kilbibetrieb. Mit grossem Aufwand und viel Liebe zum Detail wurde der Alpabzug vorbereitet. Die Alpabfahrt wird beim Holzboden gestartet und führt über die Spirgner Kehren ins Dorf, am Kreisschulhaus vorbei ins Tal. Alle Original Braunviehkühe und -rinder sind mit blumenbestückten Kränzen und gestickten Treichelriemen geschmückt. Die Älplerfamilien führen urtümliche Brauchtumsgegenstände mit sich. Die Kindertrachtengruppenimmt ebenfalls an der Alpabfahrt teil.
UW 79, 5.10.2016, S. 4.
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2016  - Montag, 8. August 2016  - Kommunikation und Medien, Radio
Seit 25 Jahren grüssen die Älpler über den Äther
Das Radio strahlt zum 25. Mal das Älplerwunschkonzert vom Urnerboden aus. Keine andere Sendung hat eine ähnliche Bedeutung. Moderator Beat Tschümperlin, der das Wunschkonzert zum 15. Mal moderiert, blickt zurück.
UW 63, 10.8.2016, S. 12.
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2016  - Sonntag, 7. August 2016  - Schwingen, Urnerboden-Schwinget
Elias Kempf gewinnt auf dem Urnerboden
Elias Kempf aus Seedorf (Schwingklub Attinghausen) setzte sich beim Urnerboden-Schwinget im Schlussgang gegen Michael Briker, Sisikon (Schwingklub Flüelen), durch. Damit standen sich nach langer Zeit wieder einmal zwei Urner im Schlussgang gegenüber. Insgesamt nehmen 29 Urner teil. Michael Briker landet am Ende auf Rang 5. Rund 950 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgen die Wettkämpfe bei schönstem Wetter.
UW 63, 10.8.2016, S. 1, 15.
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2016  - Samstag, 25. Juni 2016  - Sport und Freizeit, Wandern, Bergsport
Urnerboden ist um Attraktion reicher
Der Urnerboden ist im Sommer als Wandergebiet und im Winter fürs Langlaufen bekannt. Nun ist die grösste Alp der Schweiz um eine Attraktion für Sommertouristen reicher. Ein 300 Meter langer Klettersteig, der über den Wanderweg hinter dem ehemaligen Gasthaus Tell erreichbar ist, führt übers Zingelstöckli hinauf auf die Alp Zingel. Seine Schlüsselstelle ist eine Leiter in der Wand. Bergführer Hans Rauner, der den Klettersteig in 40 Mannstagen zusammen mit Yannick Bäbler erstellt hat, stuft die neue Route als mittel bis schwierig ein. Der neue Klettersteig ist von Mai bis Oktober geöffnet.
UW 51, 29.6.2016, S. 5.
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2016  - Samstag, 25. Juni 2016  - Stafetten, Holzboden-Stafette
Holzbodenstafette mit spannendem Finish
Dank des fulminanten Schlussspurts von Jakob Zgraggen bezwingt der SC Wassen (Kelly Andrew, Jauch Patrick, Walker Roger und Zgraggen Jakob) an der Holzbodenstafette den zuvor dreimal siegreichen SC Unterschächen bezwungen. Bei den Damen ist das Quartett vom LATV Erstfeld siegreich.
UW 51, 29.6.2016, S. 16.
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2016  - Samstag, 30. April 2016  - Schiesssport, UR, Gruppenmeisterschaft
SG Amsteg-Erstfeld unerwartet an Spitze
Insgesamt nehmen 178 Schützen am Einzelwettschiessen und am Gruppenwettkampf in Spiringen teil, das sind 15 weniger als vor einem Jahr. Im Feld D kämpfen 24 Gruppen um die 14 Finalplätze. Mit 675 Punkten setzen sich überraschend die Schützinnen und Schützen von der SG Amsteg-Erstfeld (Bernhard Walker, Karin König, Hanspeter Schuler, Beatrice Furger und Albin Loretz) an die Spitze. In der Einzelwertung siegt mit dem Sturmgewehr Georg Zgraggen (SG Schattdorf) mit 146 Treffern. Bereits 5 Punkte zurück liegen Kilian Imholz (SG Spiringen) und Tony Furger (SG Altdorf). Für den Final im Feld A in Flüelen können sich nach Reglement die besten acht Gruppen qualifizieren. Vorjahressieger Isenthal I (Adolf Infanger, David Bissig, Simon Bissig, Christoph Bissig und Bruno Imholz) kommt mit 964 Treffern überlegen mit dem Standardgewehr an die Spitze. Die zweitplatzierten Schützen aus Attinghausen haben schon einen Rückstand von 25 Punkten auf die entfesselten Isenthaler. Das beste Resultat schiesst Heinz Bissig von der SG Unterschächen mit 195 Punkten.
UW 35, 4.5.2016, S. 9.
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2016  - Samstag, 16. April 2016  - Folklore, Trachten
Viel Stimmung an «Spirgner Trachtächilbi»
Bei der Trachtenkilbi in der Turnhalle der Kreisschule Schächental in Spiringen erfreuen die Kindertanzgruppe und die Andermatter und Spiringer Trachtentänzer die Besucher. Der Unterhalter Mädi Murer macht viel Stimmung.
UW 31, 20.4.2016, S. 11.
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2015  - Montag, 10. August 2015  - Musik, Volksmusik
Älplergrüsse vom Urnerboden über den Äther
Der Ablauf des Älplerwunschkonzert auf dem Urnerboden ist auch an der 24. Austragung wie gewohnt. Man schickt sich Grüsse via Radio von Alp zu Alp oder vom Talboden zu den Älplern und umgekehrt, während im Festzelt das eigene Wort fast nicht zu hören ist. Hier trifft sich die bäuerliche Jugend, um Kontakte zu knüpfen, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und zu feiern. Die Tanzfreudigen kommen auf ihre Rechnung, und die Besucherinnen und Besucher geniessen die rassige Volksmusik und das Ambiente an diesem Kult-Anlass. Die «SRF-Musikwelle» als Organisatorin des Wunschkonzertes ist sich des Erfolges zum vornherein gewiss. Man erwartet jedes Jahr um die 2000 Besucherinnen und Besucher auf der grössten Kuhalp der Schweiz. Moderiert wird das Wunschkonzert jeweils von sehr erfahrenen Radioleuten wie Beat Tschümperlin, Fränzi Haller oder Guido Rüegge. Das Wunschkonzert verbindet die zum Teil weit abgelegenen Alpen zu einer einzigen Alpen-Agglomeration mit Zentrum Urnerboden. Dies macht das Konzert zum Grossanlass und zum jährlichen aussergewöhnlichen Kult-Event. Die Besucher füllen das Zelt schon am Vormittag. Sie essen rund 500 Kilogramm Pommes frites, 800 Würste und was sonst noch auf der Speisekarte seht. 120 Helfer sind im Einsatz, die sich aus elf Kantonen rekrutierten. Mitglieder des Skiclubs, Hausbesitzer auf dem Urnerboden, Älpler und deren Familien und Freunde des Wunschkonzertes legen Hand an, um den grössten Anlass auf dem Urnerboden einmal mehr auf die Beine zu stellen.
UW 62, 12.8.2015, S. 7.
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2015  - Sonntag, 9. August 2015  - Folklore, Trachten
Erstes Trachtentreffen Glarus-Uri übertrifft Erwartungen
Auf dem Urnerboden kommt das erste Trachtentreffen Glarus-Uri zur Durchführung. Seit geraumer Zeit wurde für ein solches Treffen gearbeitet. Der Glarner Kantonalpräsident Hans Hefti konnte die Vorstandsmitglieder der Urner Kantonalen Trachtenvereinigung für diesen Anlass zu begeistern. Im 2014, mitten in den Vorbereitungsarbeiten, wurde Hans Hefti plötzlich aus dem Leben abberufen. Die beiden Kantonalvorstände liessen sich aber nicht entmutigen und arbeiteten an diesem Projekt unbeflissen weiter. Das erste Trachtentreffen Glarus-Uri kann im Zelt des Älplerwunschkonzertes auf dem Urnerboden durchgeführt werden. Über 300 Besucherinnen und Besucher kommen in den Genuss eines abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramms. Selbst Trachtenleute aus Schwyz, Obwalden und Zug zählen zu den Besuchern. Die Bauerngruppe Mollis/Glarus, die Kantonale Trachtenvereinigung Uri, Alphornbläser und Fahnenschwinger aus Glarus und Uri, das Jodelduett Theres und Elisabeth Hefti, die Schwyzerörgeli-Jungformation aus Glarus und die vereinigte Trachtenmusik Flüelen/Mollis bestreiten das Programm in abwechselnder Folge.
UW 62, 12.8.2015, S. 7.
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2015  - Samstag, 11. April 2015  - Katholische Würdenträger,
Bischofsweihe für Pater Marek Marczak
Pater Marek Marczak empängt in seiner Heimatdiözese Lodz die Bischofsweihe. Während vielen Jahren hat Pater Marek Marczak im Schächental im Sommer Aushilfe geleistet, zuerst in Bürglen und danach in Spiringen.
UW 49, 27.6.2015, S. 11.
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2015  - Samstag, 21. März 2015  - Folklore, Beedälä
"Bedäler" messen sich in Spiringen
Vier Frauen und 35 Männer nehmen in Spiringen am 3. "Schächätaler Priisbedälä" teil. Oswald Zurfluh aus Ibacch überzeugt die Jury mit seinen Bewegungen zu den Klängen des Ländlertrios Gantegruess am meisten. Er verweist den Einheimischen Toni Imholz auf Rang 2. Dritter wird Edi Betschart aus Altdorf.
UW 22, 25.3.2015, S. 17.
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2015  - Mittwoch, 11. Februar 2015  - Preisverleihungen, Ehrenbürgerrecht, Urner oder Urnerin des Jahres
Hans und Cornelia Herger sind Urner und Urnerin des Jahres
1700 Talons wurden ausgefüllt und eingesandt. Das Wahlergebnis wird nach dem Eintrommeln verkündet: Hans und Cornelia Herger von der Herger Klimaholzbau AG werden mit dem Preis «Urner und Urnerin des Jahres 2014» ausgezeichnet. Mit über 23 Prozent aller Stimmen setzen sich die Spirgner gegen die sieben restlichen Nominierten durch. Hans und Cornelia Herger haben die 2012 abgebrannte Schreinerei am alten Standort wieder aufgebaut. 20 Mitarbeitende behalten dadurch ihre Stelle.
UW 11, 11.2.2015, S. 5.
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2014  - Sonntag, 5. Oktober 2014  - Festbrauchtum im Jahreskreis, Chilbi
Kilbi mit grossem Zuschaueraufmarsch
An der Chilbi in Spiringen gibt es für das zahlreiche Publikume viele Attraktionen zu sehen und zu hören: die Jodlermesse mit dem Kirchenchor Spiringen, der Alpabzug mit dem geschmückten Braunvieh und den originellen Älplerfamilien sowie zahlreichen Musikformationen. Da in der Auflage 2012 kein verteilbarer Reingewinn erwirtschaftet wurde, war die Durchführung der Spirgner Kilbi lange in Frage gestellt gewesen.
UW 80, 11.10.2014, S. 17.
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2014  - Sonntag, 3. August 2014  - Schwingen, Urnerboden-Schwinget
Urnerboden-Schwinget - Stefan Arnold wiederholt seinen Sieg
Vor rund 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern siegt der Attinghausner Stefan Arnold nach 2012 zum zweiten Mal beim Urnerboden-Schwinget. Er bezwingt im Schlussgang Markus Spichtig. Nicht am Start ist Lokalmatador Andi Imhof, der verletzt für drei Monate ausfällt (Herzmuskelentzündung). Einen guten Wettkampf zeigen auch Elias Kempf auf Platz 3a, Stefan Gisler (Rang 4b) und Marco Wyrsch (4d).
UW 61, 6.8.2014, S. 5.
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2014  - Montag, 28. Juli 2014  - Stafetten, Holzboden-Stafette
Der SC Unterschächen dominiert die Holzboden-Stafette
52 Teams beteiligen sich bei der Holzboden-Stafette. Die 38. Auflage hat eine neue Streckenführung, eine etwas kürzere Gesamtdistanz und die Beschränung auf zwei Kategorien in der Hauptklasse der Aktiven. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen wird das Rennen vom SC Unterschächen dominiert.
UW 51, 2.7.2014, S. 21.
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2014  - Montag, 14. Juli 2014  - Sport und Freizeit, Wandern, Bergsport
Aufwendige Rettungsaktion am Clariden
In der Nacht auf Dienstag ist die Rega beim Clariden im Einsatz. Zwei Alpinisten sind am Montagabend rund 200 Meter tief von einer steilen Fels- und Schneeflanke abgestürzt. Einer trägt mittelschwere Verletzungen davon, der andere bleib unverletzt. Nach einer, bedingt durch schlechte Wetterverhältnisse, aufwändigen Rettungsaktion kann der Verletzte schliesslich erreicht, versorgt und ins Spital geflogen werden.
UW 56, 19.7.2014, S. 4.
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2014  - Samstag, 28. Juni 2014  - Landwirtschaft,
Alpkäserei Urnerboden offiziell eröffnet
Auf dem Urnerboden wird die grösste Alpkäserei der Schweiz eingeweiht. Geladen sind 300 Gäste. Am Sonntag findet ein Tag der offenen Käserei für die Bevölkerung statt. Verwaltungsratspräsident Toni Gisler berichtet beim Eröffnungsakt vom Herzblut, das von allen Arbeitenden an der Käserei in das Projekt geflossen sei: «Die Alpkäserei ist wichtig für das Einkommen und die nachhaltige Wertschöpfung unseres besten Naturproduktes in Uri.»
UW 51, 2.7.2014, S. 9.
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2014  - Sonntag, 4. Mai 2014  - Familie, Familien- und Müttervereine
100 Jahre Frauen- und Müttergemeinschaft Spiringen
Mit einem eindrücklichen Gottesdienst, einem Volksapéro, einem Festbankett und einem spannenden Rückblick sowie Darbietungen der Kindertanzgruppe und der "Giselmüsig" feiert in Spiringen die Frauen- und Müttergemeinschaft ihr 100-jähriges Bestehen.
UW 36, 10.5.2014, S. 29.
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2013  - Mittwoch, 25. Dezember 2013  - Umwelt, Wald, Allgemeines
In Spiringen muss ein Teil des Schutzwaldes gefällt werden
Am Weihnachtstag muss nach einem Föhnsturm aus Sicherheitsgründen ein Teil des Schutzwaldes beim "Chiläwäldli" an der Klausenstrasse gefällt werden. Sie Bodenbeschaffenheit trig keine grosse Bäume. Das Abholzen sorgt im Schächental für Gesprächsstoff.
UW 1, 4.1.2014, S. 5.
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2013  - Samstag, 28. September 2013  - Motorsport, Klausenrennen-Memorial
30`000 Zuschauer am Klausenrennen
Das Klausenrennen 2013 war ein voller Erfolg. Rund 30`000 Personen fanden gemäss Organisatoren den Weg an den Klausenpass. Sie erlebten grossen Rennsport. Ab dem Samstagmorgen, 28. September, fand auf der Klausenpassstrasse das 11. Internationale Klausenrennen statt. Über 250 Fahrzeuge sind gemäss Angaben der Organisatoren zum Klausenrennen angetreten. Schon am Samstag, 28. September, war ein erster Rennlauf angesagt. Am Sonntag, 29. September, fand ein weiterer Lauf auf Strecke Linthal-Klausen statt. Die Sieger des Rennens wurden am Sonntagnachmittag in Linthal ausgezeichnet. Rund 30`000 Zuschauer fanden den Weg auf den Klausenpass, wie OK-Präsident Fritz Trümpi gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärte. Die Rennklasse der Automobile entschied Christian Traber aus dem bernischen Toffen für sich, in einem Talbot Lago mit Baujahr 1939. Der Sieg bei den Motorrädern ging an Susan Jane Darby aus England. Sie fuhr auf einem Morgen Super Aero von 1929.
UW 77, 2.10.2013, S. 5.
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2013  - Donnerstag, 5. September 2013  - Luftseilbahnanlagen, Spiringen-Ratzi
Luftseilbahn kollidiert mit Lieferwagen
Acht Personen einer Zürcher Wandergruppe fahren mit der Luftseilbahn von Spiringen auf das Ratzi. Bei der «Fuhr» kommt es aus unbekannten Gründen zu einer Kollision mit einem parkierten Lieferwagen mit Kastenaufbau mit Urner Kontrollschildern. Bei der Kollision verletzen sich sieben Passagiere leicht. Alle können ihre Wanderung nach Urigen jedoch fortsetzen. Die Luftseilbahnkabine wird beschädigt. Die Seilbahn kann anschliessend ihren Betrieb wieder aufnehmen.
UW 70, 7.9.2013, S. 16.
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2013  - Samstag, 6. Juli 2013  - Stafetten, Holzboden-Stafette
SC Unterschächen gewinnt Holzboden-Stafette
Der SC Unterschächen stellt an der 37. Austragung der Holzboden-Stafette sowohl bei den Männern als auch bei den Damen das Siegerteam. Fü eine grosse Überraschung sorgt der 15jährige Dominik estermann, der die Berglaufstrecke am schnellsten hinter sich bringt.
UW 53, 10.7.2013
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2013  - Samstag, 23. März 2013  - Folklore, Beedälä
Edi Betschart gewinnt das 2. Schächätalär Priisbedälä
50 Männer nehmen am 2. Schächätalär Priisbedälä in der Turnhalle Spiringen teil. Jeder "Bedälär" hat am Abend zwei Auftritte. Von den fünf Preisrichtern bewertet werden der Takt, die Stärke, die Art, die Haltung, die Kleidung, die Übergänge und der Gesamteindruck. Sieger wird der 46-jährige Altdorfer Edi Betschart vor dem Einheimischen Toni Imholz. Dritter wird Frowin Neff aus Rothenthurm.
NUZ Nr. 70, 25.3.2013, S. 69; UW Nr. 20, 16.3.2013, S. 5; Nr. 23, 27.3.2013
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2012  - Freitag, 23. November 2012  - Theater, Bühnentheater
Theater in Spiringen
In einem friedlichen Bauerndorf ereignet sich ein Todesfall - mit weitreichenden Folgen für das Dorfleben. Der Theaterverein Spiringen setzt das Theaterstück "Schattämatt" eindrücklich in Szene.
UW 92, 24.11.2012
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2012  - Mittwoch, 31. Oktober 2012  - Landwirtschaft,
Alpkäserei Urnerboden wird definitiv gebaut
Die Älpler haben dem Bau der neuen Alpkäserei zugestimmt – jetzt steht dem Grossprojekt auf dem Urnerboden nichts mehr im Weg. Mit dem Realisierungsentscheid an der ausserordentlichen GV der Alpsennengenossenschaft Urnerboden findet die sechsjährige Vorbereitungsphase ihren Abschluss. Bereits im April 2013 erfolgt der Spatenstich, im Sommer 2014 wird der erste Alpkäse in der Alpkäserei Urnerboden hergestellt. Die Kosten für den Neubau und den Start der Alpkäserei belaufen sich auf insgesamt 6,5 Millionen Franken. Nun kann die bestehende Arbeitsgruppe die Suche nach einem Betriebsleiter in Angriff nehmen. Ziel ist es, bis im Frühling 2013 einen geeigneten Betriebsleiter zu finden. Bereits gefunden ist ein Lager für den Alpkäse – und zwar in Seelisberg. «Wir sind in Verhandlungen mit Hans Aschwanden, Bergkäserei Aschwanden in Seelisberg», bestätigt Toni Gisler auf Anfrage.
UW 85, 31.10.2012
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2012  - Donnerstag, 25. Oktober 2012  - Sport und Freizeit,
Gemeindeversammlung - Spirgner Vereine mobilisieren gegen Gemeinderat
Das neue Tarif- und Benutzungsreglement für die Gemeindeliegenschaften in Spiringen hätte die Prioritäten bei der Benützung der Turnhalle, der Kreisschulräume sowie der Mehrzweck- und Sportanlage Holzboden neu geklärt. Ausserdem war eine Erhöhung der Benutzungsgebühren vorgesehen. So weit kommt es nun aber nicht. René Müller stellte an der Gemeindeversammlung im Namen von elf Vereinen den Antrag, die entsprechenden Traktanden gar nicht erst zu behandeln. Für dieses Anliegen konnten die Vereine offenbar gut mobilisieren: Der Antrag wurde mit 32 zu 10 Stimmen gutgeheissen. Das sorgte für grossen Unmut bei Gemeindepräsident Beat Gehrig. So sei die Arbeit im Gemeinderat frustrierend. Diesem Frust verschaffte er an der Gemeindeversammlung Luft.
UW 84, 27.10.2012
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2012  - Sonntag, 12. August 2012  - Schwingen, Urnerboden-Schwinget
Urner Festsieger auf dem Urnerboden
Der 24-jährige Attinghauser Stefan Arnold gewinnt auf dem Urnerboden sein erstes Schwingfest vor einer herrlichen Kulisse mit 750 Zuschauerinnen und Zuschauer. Nach 23 Jahren kann somit in der 34. Auflage wiederum ein Urner Sieg gefeiert werden. Überraschend stark präsentiert sich auch der Altdorfer Stefan Gisler, der den 2. Schlussrang belegt.
UW 63, 15.8.2012; URIkon
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2012  - Montag, 6. August 2012  - Sport und Freizeit, Feste, Events, Partys
Älplerwunschkonzert - Ein Feiertag im Alpsommer
Rund 2000 Volksmusikfreunde, Älplerinnen und Älpler aus der ganzen Schweiz und aus dem nahen Ausland haben sich am Montag auf der grössten Schweizer Alp zum Älplerwunschkonzert eingefunden. Der Nebel schlich am vergangenen Montag, 6. August, über den Urnerboden. Es regnete. Und dennoch war das Zelt am 21. Älplerwunschkonzert bis zum letzten Bankplatz dicht besetzt. DRS 1 und DRS Musikwelle präsentierten als besonderen Gast Nicolas Senn. Er moderiert am Samstag, 25. August, seine erste volkstümliche Sendung «Potzmusig» auf SF 1. Von 13.00 Uhr an spielte im Festzelt das Ländlerquartett Tanzboden zur Unterhaltung auf. Das Handorgelduo Esther und Edith, das Schwyzerörgeliquartett Habkern und das Jodlerquartett Sichleblick sorgte von 20.00 Uhr an für die Musik in der Livesendung mit Christine Gertschen und Beat Tschümperlin. Für die Redaktion war Bea Andrek verantwortlich. Nach der Direktübertragung des Älplerwunschkonzertes um 22.00 Uhr war das Fest natürlich noch lange nicht zu Ende. Der Feiertag im Alpsommer dauerte bis in die frühen Morgenstunden
UW 61, 8.8.2012
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2012  - Dienstag, 31. Januar 2012  - Holzgewerbe,
Schreinerei in Spiringen niedergebrannt
Die Herger Klimaholzbau GmbH in Spiringen brennt vollkommen nieder. Betroffen sind auch die neuen Produktionshallen. Das Geschäftsführerpaar Hans und Cornelia Herger will weiter machen.
UW 9, 4.2.2012
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2011  - Mittwoch, 22. Juni 2011  - Uri, Landratspräsidium
Der Erste der SVP - Der erste Landratspräsident aus Spiringen
Der Tag ist ein historisches Datum für die Gemeinde Spiringen und für den Kanton Uri. Josef Schuler ist der erste Landratspräsident aus Spiringen, und er ist der erste Landratspräsident der SVP. Josef Schuler ist nach 116 Jahren der erste Spirgner, der wieder ein höheres politisches Amt übernimmt. 1895 war Karl Gisler als erster und bisher einziger Spirgner in den Regierungsrat gewählt worden, und er blieb bis 1924, also 29 Jahre lang, in der Urner Regierung. Herzlichkeit begleitet die Landratspräsidentenfeier in Spiringen. Mit viel Liebe und Gefühl war sie vorbereitet und durchgeführt worden. Der Musikverein Unterschächen/Spiringen spielt. Jugendliche der Kreisschule Schächental singen. Toni Gisler, «dr Santäteenelèr», führt durch die Feier und das Festprogramm. Ländlermusik erklingt. Produktionen werden geboten. Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien und der Jungparteien gratuliertn. Natürlich sind auch die Geissen vor Ort. Nach dem Empfang und Apéro für die Gäste und Bevölkerung auf dem Dorfplatz von Spiringen wird, in Anbetracht der Wetterlage, die offizielle Feierstunde in der Pfarrkirche abgehalten. Das Nachtessen für die geladenen Gäste wird anschliessend in der Turnhalle serviert.
UW 49, 25.6.2011
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2009  - Donnerstag, 22. Oktober 2009  - Bildung und Schule, Allgemeines
Schulrat Schächental
Die Schulen in Unterschächen und Spiringen erhalten eine gemeinsame Schulleitung und einen gemeinsamen Schulrat. Diesem Antrag des Primarschulrates stimmt die Gemeindeversammlung von Spiringen ohne grosse Diskussion mit grossem Mehr zu.
UW 83, 24.10.2009
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2009  - Freitag, 7. August 2009  - Sport und Freizeit, Wandern, Bergsport
Tödlicher Bergunfall am Gemsfaiern
Eine 61-jährige Wanderin aus dem Kanton Schwyz stürzt auf dem Höhenweg am Gemsfaiern rund 50 Meter in die Tiefe und wird schwer verletzt. Sie wird von der Rega geborgen und in ein ausqärtiges Spital geflogen. Dort erliegt sie ihren schweren Verletzungen.
UW 62, 12.8.2009
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2004  - Dienstag, 28. Dezember 2004  - Eiskunstlauf, Allgemeines
Natureisbahn Holzboden in Spiringen eröffnet
Nach intensiven Vorarbeiten und tiefen Temperaturen wird die Natureisbahn Holzboden in Spiringen eröffnet. Das Eisfeld ist 40 Meter lang und 20 Meter breit. Die Infrastuktur des Mehrzweckbaus Holzboden biete eine Schlittschuhvermietung un eine Cafeteria.
UW 102/2004
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2003  - Mittwoch, 19. März 2003  - Ski alpin, USV, Meisterschaften
USV-Riesenslalommeisterschaften
Beim USV-Riesenslalom auf dem Ratzi geben sich die favorisierten Akteurinnen und Akteure keine Blösse. Nadia Lortez, SC Maderanertal Bristen, holt sich überlegen den Titel bei den Damen. Bei den Herren ist Ueli Arnold, SC Attinghausen, nicht zu schlagen.
UW 22, 22.3.2003
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2002  - Samstag, 15. Juni 2002  - Luftseilbahnanlagen, Urnerboden-Fisetengrat
Seilbahn Urnerboden-Fisetengrat offiziell eingeweiht
Unter strahlend blauem Himmel wird die neue Seilbahn Urnerboden-Fisetengrat eingeweiht. Die wichtige touristische Verbindung soll mithelfen, das Überleben der Ganzjahressiedlung auf dem Urnerboden zu sichern.
UW 47, 19.6.2002
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2001  - Samstag, 1. Dezember 2001  - Luftseilbahnanlagen, Urnerboden-Fisetengrat
Neue Luftseilbahn auf dem Urnerboden
Die neue Luftseilbahn Urnerboden-Fisetengrat nimmt offiziell den Betrieb auf. 9 Minuten dauert die Fahrt mit zwei Sechserkabinen bis ins Bergparadies. Von der Bergstation aus lassen sich herrliche Wander- und Bergtouren Richtung Gemsfaiern, Clariden- oder Planurahütte machen.
UW 92, 24.11.2001
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2001  - Sonntag, 29. Juli 2001  - Schwingen, Frauenschwingen
Frauen- und Meitlischwinget auf dem Urnerboden
Die gesamte Elitefeld der Schweizer Schwingerinnen trifft sich am Frauen- und Meitlischwinget auf dem Urnerboden und kämpft um Kränze und Gaben. 1 000 Zuschauerinnen und Zuschauer sind live dabei und erleben, wie Eveline Fankhauser ihr drittes Schwingfest in Serie gewinnt.
UW 59, 31.7.2001
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2000  - Dienstag, 15. August 2000  - Sport und Freizeit, Wandern, Bergsport
Bergsteiger am Clariden zu Tode gestürzt
Beim Abstieg vom Clariden stürzt ein 23-jähriger Bergsteiger aus dem Kanton Graubünden zu Tode.
UW 65, 19.8.2000
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2000  - Donnerstag, 1. Juni 2000  - Sport und Freizeit, Wintersport
Tourenskifahrer am Clariden abgestürzt
Am Clariden stürzt ein 25-jähriger Tourenskifahrer aus dem Kanton Glarus zu Tode.
UW 44, 7.6.2000
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1999  - Sonntag, 3. Januar 1999  - Luftseilbahnanlagen, Urnerboden-Fisetengrat
Seilbahngenossenschaft Urnerboden-Fisetengrat gegründet
Aus Vertretern der Gastbetrieben, des Verkehrsvereins, der SAC-Sektion Bachtel (Claridenhütte) und weiteren Interessenten wird die Seilbahngenossenschaft Urnerboden-Fisetengrat gegründet. Ziel und Zweck der Genossenschaft ist es, in gemeinsamer Selbsthilfe im Sinne einer sanften Tourismusförderungden Bau und Betrieb einer Personenseilbahn Urnerboden-Fistengrat zu realisieren.
www.urnerboden.ch (2013)
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1998  - Sonntag, 27. September 1998  - Motorsport, Klausenrennen-Memorial
2. Klausenrennen-Memorial mit neuem Streckenrekord
Das Wochenende steht im Zeichen des 2. Klausenrennen-Memorials mit 25'000 Zuschauern. Von Linthal bis Altdorf prägen Oldtimer und ihre Fans das Strassenbild. Der Engländer Julian Majzub stellt auf der 21,5 Kilometer langen Strecke in seinem Bugatti 35 B in 13.49.08 einen neuen Sreckenrekord auf (Caracciola 1934 15:22). Die asphaltierten und teilweise ausgebaute Strecke begünstigt einen neuen Streckenrekord auf.
UW 76, 30.9.1998
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1998  - Montag, 3. August 1998  - Kommunikation und Medien, Radio
"Älpler-Wunschkonzert" auf dem Urnerboden
Auf dem Urnerboden wird das 7. "Älpler-Wunschkonzert" abgehalten.
UW 60, 3.8.1998
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1998  - Dienstag, 28. Juli 1998  - Unfälle, Brand, Feuersbrunst
Gasexplosion: Haus in Spiringen abgebrannt
Nach einer Gasexplosion brennt ein Ferienhaus im Sulztal im Weiler Rustigen in der Gemeinde Spiringen nieder. Zwei Personen erleiden Brandverletzungen. Die Explosion ensteht beim Auswechseln einer Gasflasche.
UW 39, 31.7.1998
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1998  - Sonntag, 19. Juli 1998  - Motorsport, Klausenrennen-Memorial
Gedenktafel für Rudolf Caracciola
Anlässlich des alljährlichen Oldtimertreffens auf dem Urnerboden wird Rudolf Caracciola, dem Rekordhalter am Klausen, eine Gedenktafel am ehemaligen Zielhaus gewidmet.
UW 56, 22.7.1998
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1998  - Sonntag, 12. Juli 1998  - Berglauf, Spiringen-Ratzi
Berglauf Spiringen-Ratzi: Hattrik für Urs Christen bei der letzten Austragung
Mit rund 200 Läufern ist die 20. und letzte Austragung des Berglaufes Spiringen-Ratzi hervorragend besetzt. Auf der 6,6 Kilometer langen Strecke mit 680 Metern Höhendifferenz gewinnt der Gettnauer Urs Christen zum drittenmal in Serie. Er siegt vor dem Realper Matthias Simmen und dem Gurtneller Toni Walker.
UW 54, 15.7.1998
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1998  - Samstag, 11. Juli 1998  - Stafetten, Holzboden-Stafette
Holzboden-Stafette in Spiringen
Das aus lauter "Nicht-Spiringern" zusammengesetzte Quartett des VMC Spiringen lässt sich auf allen Teilstrecken Bestzeit montieren und gewinnt überlegen die 22. Auflage der Holzboden-Stafette in Spiringen.

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1997  - Sonntag, 17. August 1997  - Sport und Freizeit, Radfahren, Bike
Velofahrerin in Bürglen tödlich verunfallt
In Witterschwanden verunglückt auf der Klausenstrasse eine 51jährige Urner Velofahrerin tödlich.
UW 65/20.8.1997
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1997  - Montag, 4. August 1997  - Kommunikation und Medien, Radio
"Älpler-Wunschkonzert" auf dem Urnerboden
Zum sechsten Mal ist das Schweizer Radio DRS 1 mit dem "Älpler-Wunschkonzert" zu Gast auf dem Urnerboden. Rund 1'300 Personen erleben diese Live-Sendung an Ort und Stelle mit. Die musikalischen Wünsche erfüllen die Ländlerkapelle Imholz/Schuler aus Bürglen, die "Hess-Buebe" aus Küssnacht und das Saumchörli Herisau.
UW 61/6.8.1997
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1997  - Sonntag, 27. Juli 1997  - Schwingen, Frauenschwingen
Riesiger Publikumserfolg beim 1. Frauenschwinget auf dem Urnerboden
Der 1. Frauenschwinget auf dem Urnerboden wird von über 1'000 Zuschauerinnen und Zuschauern verfolgt. Vor einer Bilderbuchkulisse sichert sich Franziska Lacher-Schatt ihren ersten Kranzfestsieg. Im Schlussgang besiegt sie die Unterschächnerin Tanja Arnold. Mit Pia Arnold, Spiringen kann sich eine Einheimische punktgleich im 1. Rang klassieren.
UW 59, 30.7.1997
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1997  - Sonntag, 1. Juni 1997  - Orden, religiöse Gemeinschaften, Kongregation vom Heiligen Kreuz
Menzinger Lehrschwestern werden in Spiringen verabschiedet
In Spiringen werden die Menzinger Lehrschwestern nach 112jähriger Tätigkeit verabschiedet.
UW 102, 31.12.1997
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1991  - Samstag, 26. Oktober 1991  - Folklore, Trachten
Trachtengruppe Spiringen gegründet
In der "Alten Post" in Spiringen wird von 17 jungen Leuten die Trachtengruppe Spiringen gegründet.
Trachtenvereinigung Uri, 50 Jahre Trachtenvereinigung Uri 1942-1992, Altdorf 1992, S. 46 (UBg 3094).
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1976  - Mittwoch, 28. Juli 1976  - Mobilität und Verkehr erkehr, Luftseilbahnen
Schweres Seilbahnunglück in Spiringen
Bei der Seilbahn Spiringen – Kipfen wechselt die Seilbahnfirma die Tragseile aus. Der Wagen der zweiten Spur wird von den Monteuren überlastet. Bei der Bergfahrt rutscht nach dem Mittag rund 300 m oberhalb der Talstation das Zugseil aus dem Antrieb. Der Wagen schiesst zurück in die Talstation. Die Folge sind ein Toter und drei Schwerverletzte. Die Monteure haben nicht berücksichtigt, dass beim Entfernen einer Spur die Gegenlast fehlt und somit die Nutzlast entsprechend verkleinert werden muss.
RchB UR 1975/76, S. 216 f.
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1976  - Mittwoch, 28. Juli 1976  - Luftseilbahnanlagen, Spiringen-Chipfen-Tristel
Tödlicher Unfall mit der Seilbahn Chipfen-Tristel
Ein schweres Seilbahnunglück fordert im Schächental einen Toten und drei Schwerverletzte. Als Folge der Umbauarbeiten kann nur eine Kabine benutzt werden. In dieser fahren drei Monteure und Einheimischer kurz nach Mittag bergwärts. Rund 300 Meter oberhalb der Talstation setzt sich die Gondel plötzlich wieder rückwärts in Bewegung. Mit grosser Wicht prallt sie ungebremst in die Talstation. Die drei Monteure können sich mit einem Sprung aus der Gondel retten, verletzen sich aber schwer. Der 71jährige Alt-Strassenmeister Alois Planzer aus Unterschächen wird bei dem Aufprall getötet.
UW 31.7.1976
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1975  - Sonntag, 14. September 1975  - Berglauf, Allgemeines
1. Maarchelauf von Glarus nach Urnerboden
Knapp 200 Läufer nehmen am 1. Maarchelauf von Glarus nach Urnerboden teil. Darunter befinden sich auch fünf Frauen. Tagessieger werden Peter Reiher und Stefan Soler aus Savognin in 1:42:25.
UW Nr. 72, 13.9.1975
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1971  - Samstag, 26. Juni 1971  - Mobilität und Verkehr erkehr, Motorrad
Mit dem Motorrad gegen Kuh geprallt
Am Samstagabend, gegen 22 Uhr, übergibt ein Urner einem 21-jährigen Glarner Kollegen sein Motorrad. Dieser fährt ein Stück weit Richtung Klausenpasshöhe. Auf der Rückfahrt kollidiert er mit einer auf der Strasse befindlichen Kuh und wird durch den Aufprall getötet.
UW 30.6.1971
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1970  - Montag, 6. Juli 1970  - Sport und Freizeit, Wandern, Bergsport
Tell-Darsteller Andreas Gasser am Clariden abgestürzt
Telldarsteller und Kantonsforstmeister Andreas Gasser stürzt beim Abstieg vom Clariden in eine zugeschneite Gletscherspalte und erliegt während der Rettungsaktion seinen Verletzungen.
UW 53, 8.7.1970
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1968  - Samstag, 21. Dezember 1968  - Sport und Freizeit, Wintersport
Skilift Ratzi wird eröffnet
Im Gebiet Ratzi–Rietlig–Obere Gisleralp oberhalb von Spiringen wird ein 1108 Meter langen Skilift eröffnet. Dieser wird von dert Skiliftgenossenschaft Spiringen betrieben.
UW 95, 29.11.2017, S. 29; Neue Urner Zeitung 2008, Nr. 130.
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1968  - Donnerstag, 18. April 1968  - Mobilität und Verkehr erkehr, Luftseilbahnen
Seilbahnmonteur findet den Tod
Auf einem Warenseil in Spiringen, auf dem Personenfahrten verboten sind, lässt sich ein Seilbahn-Monteur hochziehen. Dabei verhängt sich das Zugseil am Boden und der Wagen stürzt ab, wobei der Mann den Tod findet.
RSchB UR 1968/69, S.139.
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1966  - Sonntag, 3. Juli 1966  - Sport und Freizeit, Wandern, Bergsport
Skifahrer auf der Abfahrt vom Clariden tödlich verunglückt
Auf der Abfahrt vom Clariden gerät ein 26-jähriger Zürcher oberhalb des „Eiswändl“ über eine Wächte und rutscht zirka 180 Meter ab. Dabei zieht er sich tödliche Verletzungen zu.
StAUR G-300-12/80-3 (9,7)
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1965  - Sonntag, 25. Juli 1965  - Schwingen, Urnerboden-Schwinget
Erstes Urnerbodenschwinget
Auf dem Urnerboden findet erstmals das vom Schwingklub Bürglen organisierte Unerboden-Schwinget statt. Sieger wird der Attinghauser Ady Zurfluh, der das Schwingen auf dem Urnerboden insgesamt viermal gewinnt.
URIkon
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1959  - Samstag, 4. Juli 1959  - Schiesssport, UR, Grenzlaufschiessen
Leihweise Abtretung des Platzes für Grenzlaufschiessen durch die Korporation Uri
Den Organisatoren des Grenzlaufschiessens wird unter Taxvorbehalt die Bewilligung erteilt, den Allmendplatz vis-à-vis des Restaurant Klausen auf dem Unrnerboden für Schiesszwecke zu benützen.
Baumann Josef, Fankhauser Edy, Urner Schützenchronik, S. 97.
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1957  - Sonntag, 11. August 1957  - Schiesssport, UR, Grenzlaufschiessen
Erstes Feldschiessen auf dem Urnerboden
Bei sommerlich schönem Wetter findet auf dem Urnerboden bei einer Beteiligung von 66 Schützen das erste feldmässige Schiessen auf die Original-„Güggelscheibe“ statt.
Baumann Josef, Fankhauser Edy, Urner Schützenchronik, S. 97.
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1954  - Sonntag, 12. September 1954  - Schiesssport, UR, Grenzlaufschiessen
Erstes Schiessen zwischen Urner und Glarnern auf dem Urnerboden
Die drei Sektionen, die Stadtschützen Glarus, der Militärschiessverein Urnerboden und Braunwald sowie die Schützengesellschaft Altdorf, halten auf dem Urnerboden erstmals ein Schiessen zwischen Urnern und Glarnern ab. An diesem ersten „Grenzlaufschiessen“ nehmen im 300-m-Stand 57 Schützen aus den drei Gesellschaften teil.
Baumann Josef, Fankhauser Edy, Urner Schützenchronik, S. 97.
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1936  - Sonntag, 20. Dezember 1936  - Jagd, Allgemeines
Jagdunfall auf dem Urnerboden
Ein 21-jähriger junger Mann begibt sich in die Nähe des Bannwarts und gibt - wohl zum Scherz - Laute von sich. Der 66-jährige Bannwart - vom Jagdfieber gepackt - interpretiert die Laute als Bellen eines Fuches und gibt Schüsse in diese Richtung ab. Der junge Mann wird tödlich getroffen.
UW 59, 25.12.1936
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1934  - Freitag, 27. Juli 1934  - Umwelt, Flora, Pilze
Beim Edelweisssuchen tödlich verunglückt
Auf dem Urnerboden verunglückt der 18-jährige Alexander Müller beim Edelweiss-Suchen tödlich.
UW 4.8.1934
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1932  - Sonntag, 7. August 1932  - Radsport, Allgemeines
Erstmals Radrennen am Klausen
Gleichsam als Ouvertüre zu den Motorrad- und Automobilrennen strampen 30 bekannte Velofahrer aus sieben Nationen die Strecke von Linthal zur Klausenpasshöhe empor. Der Sieger, der Franzose Lucien Minardi braucht für die 21,5 Kilometer lange Strecke mit 1273 Metern Höhendifferenz 1 Stunde 3 Minute und 56 Sekunden. Der Berichterstatter des "Urner Wochenblattes" attestiert, dass Radrennen "recht volkstümlich" sind und zusätzlich Tausende von Zuschauern an das Klausenrennen gelockt habe. Die Kraftanstrengung der Pedaleure erweckt jedoch einen zwiespältigen Eindruck: "Aber gerade menschlich sah die Geschichte nicht aus, eher ein wenig wahnsinnig!"
UW 33, 13.8.1932
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1926  - Samstag, 7. August 1926  - Motorsport, Klausenrennen
Unfall beim Klausenrennen
Beim Klausenrennen kommt in einer Kurve vor dem Hotel Tell ein Motorradfahrer von der Strasse ab und zieht sich beim Sturz Verletzungen zu. Er wird in das Spital in Glarus überbracht.
UW 14.8.1926
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1926  - Donnerstag, 5. August 1926  - Motorsport, Klausenrennen
Verletztes Mädchen bei Trainingsunfall beim Klausenrennen
Beim Training zum Klausenrennen kommt es auf dem Urnerboden zu einem Unfall zwischen einem Motorradfahrer und einem fünfjährigen Mädchen von der Bäckerei. Dieses muss verletzt ins Spital Glarus gebracht werden.
UW 14.8.1926
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1917  - Sonntag, 30. September 1917  - Mobilität und Verkehr erkehr, Auto, Schwerverkehr
Erster tödlicher Unfall mit einem Automobil
Das Lastautomobil im Dienste der Schweizer Armee fordert am Sonntagmorgen den ersten Autoverkehrstoten auf den Urner Strassen. Zwei Militärautomobile wollen die Klausenstrasse passieren. Oberhalb des Urnerbodens musste wegen einer Kuh angehalten werden. Während der mitfahrende Offizier die Kuh wegtreibt, versucht der Fahrer den Lastwagen wieder anzukurbeln. Infolge Versagens der Bremsen, geät der Lastwagen aber plötzlich in Bewegung. Der Fahrer, Korporal Bindschädler, welcher noch auf das Trittbrett springt, wird gegen die Mauer gedrückt und tödlich verletzt.
GP, No. 40, Erstes Blatt, 6. Okt. 1917; Gisler-Jauch Rolf, Uri und das Automobil – des Teufels späte Rache, S. 67.
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1911  - Montag, 7. August 1911  - Umwelt, Fauna
Beim Blumensammeln abgestürzt
Ein 16-jähriges Mädchen, das bei seinen Grosseltern auf dem Urnerboden im Hotel Tell in den Ferien weilt, stürzt beim Blumensammeln auf der Firnenalp zu Tode.
UW 12.8.1911.
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1907  - Samstag, 2. März 1907  - Sport und Freizeit, Wintersport
Bergbauern entdecken das Skifahren
Die Bergbauern machen sich die praktischen Seiten der Skier zu nutzen. Wenn man auf dem Urnerboden auch noch keine norwegischen Bretter finde, so haben sich die praktischen Urnerbödeler den nahen Wängliswald als Lieferanten für ihre Skier zu nutzen gemacht und jeder Bödeler fahre auf seinen eigenen tannenen Skier zehnmal leichter auf den Klausen als früher auf des Schusters Rappen nur bis in den obersten Wang. Auch im Urserntal fährt bald jeder Knecht per Ski in den etwas entfernteren Stall zum Hirten.
UW 9, 2.3.1907; UW 10, 9.3.1907
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1907  - Donnerstag, 31. Januar 1907  - Umwelt, Klima, Wetter
Riesige Schneemassen verursachen Lawinen
Die riesigen Schneemassen verursachen zahlreiche Lawinenniedergänge. Zu hinterst im Erstfeldertal wird ein Stall mit Gross- und Kleinvieh verschüttet. Im Isen- und Schächental sowie auf dem Urnerboden werden Häuser und Ställe weggefegt. Menschen kommen glücklicherweise keine zu Schaden. Die ältesten Leute im Dorfe wollen noch nie so viel Schnee erlebt haben.
Auf dem Urnerboden ist das Telefon unterbrochen, die Post blöeibt mehr als 10 Tage aus, der Schnee liegt bis 4 Meter hoch. Einige Bewohner müssen wegen Lawinengefahr Zuflucht an sichere Orte suchen. Selbst in den Scheereifen kommen die Leute fast nicht mehr durch den Schnee.

UW 5, 2.2.1907; 6, 9.2.1907: 8, 23.2.1907;
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1906  - Sonntag, 2. September 1906  - Schwingen, Interkantonales Schwing- und Älplerfest
Prachtvolles Wetter am Schwing- und Älplerfest auf dem Urnerboden
Am zweiten, auf dem Urnerboden ausgetragenen Schwing- und Älplerfest herrscht prachtvollstes Wetter. Der Anlass hat grossen Zulauf. Der Wagenpark vor dem Hotel Tell präsentiert rund 40 Gefährte. Die Wettkämpfe dauern von 13 bis 17 Uhr. Schwingen wechselt mit Jodeln, Alphornblasen und Fahnenschwingen. Daneben können sich im Steinheben, Wettlaufen, Klettern (Stange) üben. Zum Programm gehören jedoch auch Jugendspiele, Käsestechen und Sackgumpen. Viele Urner weilen jedoch im Militärdienst. Die Preise in den sportlichen Disziplinen gehen alle ausserhalb des Kantons. Im Jodeln gewinnt Karl Martin Arnold aus Unterschächen den 2. Preis und Marta Weber von Urigen einen Ehrenpreis. Der Unterschächner Jost Schuler wird als Erster im Alphornblasen ausgezeichnet.
UW 1.9.1906; UW 8.9.1906, UW 15.9.1906
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1906  - Donnerstag, 12. Juli 1906  - Kommunikation und Medien, Telefon, Telegraf, Natel
Telegrafenverbindung nach dem Urnerboden
Der Telegraph, der den Urnerboden mit aller Welt verbindet, wird in Betrieb genommen. Einige Tage später kann auch das Telefon benützt werden. Damit verschwinden die von den Touristen geäusserten Klagen über das Nichtvorhandensein dieser modernen Kommunikationsmittel.
UW 25, 18.6.1904; UW 28, 14.7.1906
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1903  - Sonntag, 13. September 1903  - Schwingen, Interkantonales Schwing- und Älplerfest
Schneetreiben verhindert zweites Schwing- und Älplerfest auf dem Urnerboden
Trotz strömendem Regen finden sich noch rund 300 Leute zum Schwing- und Älplerfest auf dem Urnerboden ein. Nachmittags beginnt es gar zu schneien. Um 4 Uhr nachmittags zieht der organisierende Turnverein Altdorf unverrichteter Dinge ab. Auf der Passhöhe liegt der Schnee knietief und anderntags gar meterhoch. Die Strasse zwischen der Balm und dem Seelital ist durch Lawinenniedergänge unpassierbar. Diejenigen, welche erst am Montag den Heimweg antreten, müssen den Abstieg durch die Balmwand vornehmen. Eine grössere Gruppe entgeht knapp einem Unglück durch eine niedergehende Lawine.
UW 19.9.1903
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1902  - Sonntag, 7. September 1902  - Schwingen, Interkantonales Schwing- und Älplerfest
Erstes Interkantonales Schwing- und Älplerfest auf dem Urnerboden
Anlässlich der Urnerbodenkilbi („Vrenächilbi“) findet am ersten Sonntag im September das erste „Interkantonale Schwing-und Älplerfest“ statt. An dem vom Turnverein Altdorf organisierten Anlass werden Wettkämpfe im Schwingen, Steinstossen und im Hochweitsprung ausgetragen. Das Fest beginnt um 10 Uhr mit der Besammlung und um 11 Uhr mit dem Bankett. Ungefähr 2‘5000 Leute nehmen an dem Anlass teil. Das Festbankett muss im Hotel Tell in mehreren Schichten serviert werden. Das Anschwingen und die weitern Wettkämpfe, die für 12 bis 15 Uhr vorgesehen sind, beginnen deshalb mit Verspätung. Anschliessend erfolgt das Ausschwingen, begleitet von den Wettbewerben im Fahnenscheingen und Jodeln. Das Schwingen gewinnt der Turner Honegger aus Winterthur. Beste Urner sind der Senn Jakob Furrer (3.) und der Turner Karl Inderbitzin (4.) aus Altdorf. Nach der Preisverteilung werden noch freiwillige Turnproduktionen vorgeführt. Als Festmusik spielt die Feldmusik Altdorf auf. Abends um 20 Uhr stehen Höhenfeuer, ein Feuerwerk und der Betruf auf dem Programm.
UW 37, 13.9.1902; GP 37, 13.9.1902.
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1894  - Dienstag, 6. Februar 1894  - Fasnacht, Masken- und Kostümbälle, Uri
Der UW-Korrespondent kann nichts von der Fasnacht in Spiringen berichten
Der UW-Korrespondent berichtet, dass in Spiringen an der Fasnacht wider alle Erwartungen äusserst langweilig zugeht, denn die Musiktöne der Unterschächner hätten ein tanzlustiges Publikum nach dort gezogen. Es sei somit von Spiringen wenig vom Carneval und was gewöhnlich drum und dran hängt oder gar nichts zu berichten.
UW 7, 17.2.1894.
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1878  - Mittwoch, 27. März 1878  - Korporation Uri, Ganzjahressiedlung Urnerboden
Der Engere Rat hat den Winteraufenthalt auf Urnerboden zu regeln
Der Bezirksrat übermittelt den Beschluss des schweizerischen Bundesrates über die Beschwerde von Karl Brücker und Genossen auf dem Urnerboden betreffend Winteraufenthalt an den Engeren Rat, mit dem Auftrag, die für die Nachachtung des bundesrätlichen Entscheides erforderlichen Schritte einzuleiten.
UW 13, 30.3.1878
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1877  - Freitag, 9. November 1877  - Korporation Uri, Ganzjahressiedlung Urnerboden
Bundesrat beantwortet Beschwerde wegen Winteraufenthalts
Der Bundesrat übersendet seinen Beschluss über die Beschwerde von Karl Bricker und Genossen auf Urnerboden betreffen Beeinträchtigung des freien Niederlassungsrechtes daselbst. Darnach wird in den Rekurs nicht weiter eingetreten, und der materielle Rechtsstreit betreffen Eigentumsrecht an den in Frage stehenden Wohnungsgebäuden zur Entscheidung an den Zivilrichter verwiesen und zwar im Sinne folgender Erwägungen: Die von der Bezirkskorporation Uri streitig gemachte Frage, ob die Rekurrenten auf dem Urnerboden während der Winterszeit mit ihren Haushaltungen wohnen dürfen, stellt sich in erster Linie als eine privatrechtliche dar, da auf der einen Seite die Rekurrenten entweder sich auf eigentümlichen Besitz an ihren Häusern und Wohnungen stützen, oder wenigstens unbeschränkte Wohnungsrechte in Anspruch nehmen. Die Bezirkskorporation behauptet andererseits, dass den Rekurrenten nur das beschränkte Recht eingeräumt worden sei, auf der Allmend zum Zwecke der Sömmerung des Viehes und zum Aufenthalte während des Sommers Häuser und Hütten zu erstellen (Hüttenrecht).
So lange nicht eine richterliche Verfügung gegen die Rekurrenten vorliege, könne ihre Wegweisung von dem Urnerboden während der Winterszeit polizeilich nicht stattfinden. Artikel 27 der Bundesverfassung (Primarschulunterricht) könne nicht die Tragweite haben, Grundrechte des Schweizerbürgers, wie dasjenige der freien Niederlassung an jedem Orte (45 BV) aufzuheben oder zu schmälern. Den urnerischen Schulbehörden würden andere und ausreichendere Zwangsmittel zu Gebote stehen, den regelmässigen Schulbesuch der schulpflichtigen Kinder auf dem Urnerboden zur Winterszeit zu sichern.

Abl UR 1877, S. 480 f.
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1877  - Montag, 25. Juni 1877  - Korporation Uri, Ganzjahressiedlung Urnerboden
Beschwerde gegen Verbot des Winteraufenthalts auf dem Urnerboden
Das eidgenössische Justiz-und Polizeidepartement teilt mit, dass Fürsprech Heinrich Baumann, Namens mehrerer Bewohner des Urnerbodens, gegen den Beschluss der letzten Bezirksgemeinde betreffend das Verbot des Aufenthaltes daselbst, während des Winters, Beschwerde eingereicht hat. Der Rekurs wird dem Bezirksrat zur Vernehmlassung zugestellt.
Abl UR 1877, S. 265.
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1877  - Donnerstag, 10. Mai 1877  - Korporation Uri, Ganzjahressiedlung Urnerboden
Bezirksgemeinde verbietet den ganzjährigen Aufenthalt auf Ennetmärcht
Auf Antrag des Bezirksrates wird der von der Bezirksgemeinde im Jahre 1872 gefasste Beschluss, womit den Älplern auf Ennetmärcht gestattet wurde, in Zukunft während des ganzen Jahres ohne Unterbruch dortselbst auf ihrem Eigenthum oder in ihren Miethwohnungen sich aufzuhalten, wieder aufgehoben. Artikel 301 des Urner Landbuches erhält somit wieder Gültigkeit.
Abl UR 1877, S. 196.
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1877  - Donnerstag, 22. Februar 1877  - Korporation Uri, Ganzjahressiedlung Urnerboden
Spiringen und Unterschächen fordern Verbot des Winteraufenthalts auf Urnerboden
Auf Anregung des Erziehungsrates und der Gemeinderäte von Spiringen und Unterschächen wird beschlossen, an die Bezirksgemeinde den Antrag zu bringen für Wiederaufhebung ihres Beschlusses vorn 9. Mai 1872 betreffend Gestattung des ständigen Aufenthaltes auf Urnerboden.
Abl UR 1877, S. 76.
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1872  - Freitag, 14. Juni 1872  - Strassenanlagen, Klausenstrasse
Wiederherstellung der beschädigten Strasse in Spiringen bewilligt
Der Bezirkrat bewilligt 4'000 Franken für die Wiederherstellung der kaputten Strasse bei Spiringen und stellt eine Subvention von 1'000 Franken bereit für die Ausführung von Wuhrarbeiten, welche für die Abwendung der Gefahr am Schächen für einige Grundstücke nötig werden wird.
Gisler Friedrich, Urner Geschichtskalender, Band 1, S. 29.
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1872  - Donnerstag, 9. Mai 1872  - Korporation Uri, Ganzjahressiedlung Urnerboden
Bezirksgemeinde bewilligt ganzjährigen Verbleib auf dem Urnerboden
Die Bezirksgemeinde stimmt dem Siebengeschlechterbegehren betreffend ganzjährigen Verbleib auf dem Urnerboden (Abänderung von Artikel 391 LB) zu. Der Aufenthalt ist an die Bedingung geknüpft, dass sie von einem beeidigten Kläger beaufsichtigt werden, und dass die Hausväter den Weisungen der Regierung und Geistlichkeit wegen Verpflichtung schulpflichtiger Kinder zu gehörigem Besuche von Schule und Christenlehre während des Winters sich unterziehen.
Abl UR 1872, S. nach 144.
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1872  - Mittwoch, 24. April 1872  - Korporation Uri, Ganzjahressiedlung Urnerboden
Siebengeschlechtsbegehren wegen Aufenthalt in Ennetmärcht
Ein Siebengeschlecht stellt das Begehren, dass es in Abänderung des Artikels 391 des Landbuches den Älplern von Ennetmärcht gestattet wird, während des ganzen Jahres ohne Unterbruch dortselbst auf ihrem Eigentum oder in ihren Mietwohnungen sich aufhalten zu dürfen, unter der Bedingung, dass sie daselbst durch einen beeidigten Kläger beaufsichtigt werden mögen, wie auch dass die Hausväter den Weisungen der Regierung und Geistlichkeit wegen Verpflichtung schulpflichtiger Kinder zu gehörigem Besuche von Schule und Christenlehre während des Winters sich zu unterziehen haben.
Abl UR 1872, S. nach 130.
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1872  - Montag, 11. März 1872  - Korporation Uri, Ganzjahressiedlung Urnerboden
Keine polizeilichen Massnahmen auf dem Urnerboden
Auf Ansuchen mehrerer Aufenthalter von Ennetmärcht (Urnerboden und in Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse wird das polizeiliche Einschreiten betreffend deren Entfernung sistiert.“
Abl UR 1872, S. 84.
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1872  - Montag, 26. Februar 1872  - Korporation Uri, Ganzjahressiedlung Urnerboden
Anzeige wegen Winteraufenthalt auf dem Urnerboden
Da laut eingelangter gemeinderätlicher Anzeige mehrere Familien den Winter auf der Alp Ennetmärcht (Urnerboden) verbringen, erteilt der Regierungsrat dem Polizeiamt den Auftrag, für Aufrechthaltung des bezüglichen Verbotes einzuschreiten.
Abl UR 1872, S. 65.
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1853  - Montag, 7. November 1853  - Korporation Uri, Ganzjahressiedlung Urnerboden
Priesterschaft fordert Einschreiten für Verbot des Winteraufenthalts auf Ennetmärcht
Die Priesterschaft des Schächentals, unterstützt durch die beiden Dorfgerichte sowie durch das bischöfliche Kommissariat reicht beim Regierungsrat eine Petition ein, dass der Aufenthalt der Leute auf der Alp Ennetmärcht in der durch das Gesetz verbotenen Zeit aus seelsorgerischen Gründen durch energische Mittel verhindert werde. In der Folge wird das betreffende Verbot durch Verlesen in den Pfarrkirchen zu Spiringen und Unterschächen sowie in der Kapelle auf Ennetmärcht aufgefrischt.
Abl UR 1853, S. 236.
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1800  - Dienstag, 1. Juli 1800  - Gesundheit, Epidemien, Krankheiten
Gallenruhr im Urnerland
Im Juli und August wütete die Gallenruhr im Urnerland; in der Vorhalle der Kirche Urnerboden befindet sich eine diesbezügliche Votivtafel von Franz Xaver Triner.
UW 41/1920; HNbl 1919, S. 26 ff.
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1778  - Donnerstag, 16. Juli 1778  - Landwirtschaft, Rindviehhaltung, Viehhandel
Gefährliche Alpabfahrt wegen heftigem Schneefall
Es schneit auf den Alpen der zweite Tag. Wegen des entstehenden Futtermangels und der Kälte fassen die Hirten und einige Alpgenossen den verwegenen Entschluss, wieder nach Hause zu fahren. Ungeachtet der Lawinengefahr zieht man den Pass über die Vorfrutt hinauf und kommt bis zur Balm durch verschiedene Lawinen. Dabei gehen schon viele Schafe verloren. Durch unsägliche Strapazen wird die Balm erreicht. Hier hofft man, Hilfe aus dem Tal anzutreffen. Diese kehrte in Aesch jedoch wieder zurück, da es unmöglich erschien, den Pass mit Vieh zu passieren. Die Älpler müssen den Abstieg über die Heidmannegg allein unternehmen. Lawinen stürzen und schlagen durch die Herden. Lediglich drei Kühe müssen in den Lawinen zurückgelassen werden, von denen eine anderntags noch lebend ausgegraben werden kann. Andere Kühe verirren sich auf dem Wege oder bleiben erschöpft liegen, doch auch diese können gerettet werden. Die Herde trifft dann um Mitternacht in Schattdorf ein.
Schaller-Donauer Alfred, Chronik der Naturereignisse im Urnerland 1000 – 1800, S. 96.
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1778  - Dienstag, 16. Juni 1778  - Umwelt, Klima, Wetter
Schneefall in den Alpen
Die Alpgenossen fahren ihren Senten auf die Alp Ennetmärcht und die Hirten mit ihrem Vieh in die Weide Fiseten auf, als es zu schneien beginnt. Es schneit den ganzen Tag und die ganze Nacht.
Schaller-Donauer Alfred, Chronik der Naturereignisse im Urnerland 1000 – 1800, S. 96.
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1774  - Samstag, 10. September 1774  - Umwelt, Erdbeben
Erdbeben in Spiringen
Erdbeben in Spiringen: Teile des Gewölbes der Pfarrkirche fallen herunter; eine alte Frau findet dabei den Tod.
HNBl 1901
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1713  - Sonntag, 20. August 1713  - Schiesssport, Allgemeines
Zielschiessen der Urner mit den Glarnern auf dem Urnerboden
Die löbliche Schützengesellschaft von Uri lädt die Schützengesellschaft von Glarus auf den Urnerboden zu einem Zielschiessen. Unter Anführung von Landessäckelmeister Johann Heinrich Martins kommen 250 Mann aus dem Glarnerland auf den Urnerboden. Der Glarner Chronist bemerkt, dass allein die Gaben nicht kostbar waren, die beste ein silberner Becher von 18 Loth. Die Glarner brachten somit nicht viel „Gewümst“ nach Hause. 1641 habe die Urner auf einen „weit ansehnlichern Schiesset“ nach Glarus eingeladen.
Trümpi Christoph, Neue Glarner Chronik (1774), S. 459.
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1706  - Dienstag, 11. Mai 1706  - Jagd, Bär
Auf dem Urnerboden wird ein Bär geschossen
150 Urner und 300 Glarner jagen einen Bären in einem Wald gegen Glarus hin. Den ersten Schuss gibt Johann Jakob Gisler aus dem Schächental, und mit zehn weitern Schüssen wird der Bär erlegt. Das getötete Tier wird dem Landammann Püntener verehrt, nachdem es in Altdorf auf einem Wagen und in Begleitung von 150 Jägern herumgeführt worden ist.
Muheim Hans; 50 Jahre Urner Jägerverein 1906-1956; S. 11.
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1148  - Montag, 20. Dezember 1148  - Landwirtschaft, Allgemeines
Bischof von Konstanz bestätigt die Rechte von Engelberg
Bischof Hermann von Konstanz bestätigt die Verfügung seines Vorgängers betreffend der Kirche von Engelberg, dass sie eine Taufkirche und zehntberechtigt sein solle und bestimmt, um die Mönche zu schützen, zwischen der Nidwaldner Grenze bei Grafenort (Beinstrasse) bis zur Höhe Surenegg, dass weder der jetzige Kirchherr noch einer seiner Nachfolger ein Recht an die Zehnten und die Pfarrei haben, sondern der jetzige Abt Frowin und seine Nachfolger sie besitzen und über sie verfügen sollen.
Quellenwerk zur Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft I.1 Nr. 134, S. 63 f.
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 14.12.2018