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Lokomotiven auf Urner Geleisen


 
Die C 4/5 Nr. 2807 im Bahnhof Erstfeld im Einsatz als Vorspannlokomotive (https://de.wikipedia.org/wiki/GB_C_4/5).

GB/SBB C 4/5 Nr. 2801-2808
Baujahr: 1906
Spurbreite: 1435 mm (Normalspur)
Antrieb: Heissdampf-Verbund-Schlepptenderlokomotiven; vier gekuppelte Achsen, eine vordere Laufachse
Hersteller: Maffei, München

Länge (m): 16,80
Breite (m):
Gewicht (t): 76,7

Geschwindigkeit (km/h): 65

Leistung: 1500 PS
Betriebsnummern: GB/SBB 2801-2808
Ausrangierung: 1925

Mit der zunehmenden Verwendung von schweren vierachsigen Reisezugwagen auf der Gotthardachse wurden die Züge häufig so schwer, dass die A 3/5 als Vorspann nicht mehr ausreichte und eine dritte Maschine nachschieben musste. Die GB bestellte deshalb bei J. A. Maffei in München acht Vorspannmaschinen vom Typ Consolidation, die auf den Bergstrecken zusammen mit einer A 3/5 Schnellzüge bis zu 320 t Anhängelast mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h ohne Schiebedienst befördern konnte. Auf den Talbahnstrecken konnten die Maschinen eine Geschwindigkeit von 65 km/h zu erreichen.
Die C 4/5 ruhte auf einer vorderen Laufachse und hatte vier gekuppelte Achsen, von denen die zweite Triebachse war, auf die alle vier Zylinder wirkten.
Der dreiachsige Tender entsprach jenem der A 3/5 931–938.

Bereits bei der Ablieferung im Jahre 1906 erhielten die C 4/5 die SBB-Nummern 2801–2808. Als 1909 die Gotthardbahn-Gesellschaft verstaatlicht wurde, kamen die acht Lokomotiven zu den Bundesbahnen. Die leistungsfähigen Maschinen beförderten schwere Schnell-, aber auch Güterzüge auf den längeren Bergrampen mit der beachtlichen Geschwindigkeit von 40 km/h. Wegen der fortschreitenden Elektrifizierung wurde die kleine Lokomotivserie 1925 ausrangiert.



Die C 4/5 Nr. 2803 vor einer A 3/5 im Bahnhof von Göschenen, um 1905.

C 4/5 2601-2619 / 2701-2732
Die Serie C 4/5 2601-2619 wurde von den SBB für den Einsatz vor Güterzügen beschafft. Die vier Maschinen der Serie (2729-2732) wurden für den Einsatz auf der Gotthardbahn verstärkt ausgeführt. Der Kessel war grösser und hatte einen Druck von 13 statt 12 bar. Das Adhäsionsgewicht stieg auf 60 t. Wegen der Elektrifizierung wurden die Streckenlokomotiven nicht mehr benötigt und von 1930 bis 1933 zu Rangierlokomotiven der Bauart E 4/4 umgebaut

Quellen / Literatur: www.wikipedia.de (2021)

BESITZER DER LOKOMOTIVEN

1906-1908 Gotthardbahn-Gesellschaft
1909-1925 Schweizerische Bundesbahnen (SBB)

 
DAMPFLOKOMOTIVEN

GB Ea 2/4, D 3/3, D 4/4
GB/SBB A 3/5 Nr. 201-230
GB/SBB A 3/5 Nr. 601-649
SBB A 3/5 Nr. 701-811
GB/SBB C 4/5 Nr. 2801-2808
SBB B 3/4 Nr. 1301-1369
SBB C 5/6 Nr. 2951-2978
  
FO HG 3/4 Dampf
DFB HG 3/4 Dampf

ELEKTROLOKOMOTIVEN

SBB Ae 3/6 II
SBB Ae 4/7
SBB Ae 6/6
SBB Ae 8/14
SBB Be 4/6
SBB Ce 6/8 I
SBB Ce 6/8 II
SBB Re 4/4 II
SBB Re 460
SBB Re 6/6
SBB Verschiedene

SBB Cargo Re 474
SBB Cargo Re 482
SBB Cargo Re 484
SBB Cargo Vectron

BLS Cargo Re 485
BLS Cargo Re 486

FO/MGB Deh 4/4 I
FO/MGB Deh 4/4 II
FO/MGB Ge 4/4 III
FO/MGB HGe 4/4 I
MGB HGe 4/4 II
FO BCFhe 2/4

SchB BCFhe 2/4
SchB HGe 2/2

ZUGSKOMPOSITIONEN

SBB RAe TEE II
SBB RABDe 500 (ICN)
SBB Giruno RABe 501
SBB Astoro RABe 503
SBB Stadler Flirt RABe 521/2/4

Tilo Stadler Flirt RABe 524
SOB Stadler Traverso RABe 526

Cisalpino Pendolino ETR 470
Cisalpino ETR 610

DIESELLOKOMOTIVEN

SBB Bm 4/4
SBB Cargo Am 843

WERKLOKOMOTIVEN

Übersicht

Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 09.03.2021